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In dieser Folge geht es um die Frage, wer wir jenseits unserer täglichen Termine und Verpflichtungen wirklich sind. Der Fokus verschiebt sich dabei vom reinen Erreichen von Zielen hin zum bewussten Erleben des Prozesses – dem Tun, Fühlen und Sein.
Das Herzstück der Folge ist das Bild des Ozeans, das als transformatives Werkzeug für den Alltag dient:
- Die Wellen repräsentieren den chaotischen Alltag mit all seinen Aufgaben, Reizen, Sorgen und Emotionen.
- Der Ozean steht für einen Raum der tiefen Ruhe und Stille, der bereits wenige Meter unter der stürmischen Oberfläche existiert.
Gerade für Menschen mit ADHS ist die Einladung zentral, sich nicht mit den flüchtigen, turbulenten Wellen zu identifizieren, sondern mit dem stabilen, weiten Ozean im Kern.
Die Quelle beschreibt drei praktische Ansätze, wie man diese Perspektive einnehmen kann:
- Surfen: Als Beobachter agieren und bewusst entscheiden, welche „Welle“ (Aufgabe) man reitet und welche man vorbeiziehen lässt.
- Abtauchen: Kurze Momente nutzen, um bewusst in die innere Ruhe des Ozeans einzutauchen und Kraft zu schöpfen.
- Verankern: Sich einer Aufgabe mit voller Zuwendung widmen, um selbst bei hohem Druck einen stillen Mittelpunkt zu bewahren,.
Ein wesentlicher Aspekt der Folge ist die Erkenntnis, dass Stress lediglich wie „Wetter“ ist, das vorbeizieht, während der eigene Kern unberührt bleibt. Zudem wird verdeutlicht, dass tägliche Rollen (wie „Problemlöser“) nur temporär sind und nicht die eigentliche Identität ausmachen,.
Es geht nicht darum, die Wellen zu eliminieren – da ein Leben ohne sie langweilig wäre –, sondern die Freiheit zu gewinnen, sie in sich zu tragen, ohne im tiefsten Wesen erschüttert zu werden,. Die Folge schließt mit dem Ausblick auf das Thema Authentizität und dem Ablegen sozialer Masken.