Less Of The Same X GGK

#8/8: Codebreaking statt Massengeschmack


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Helene Karmasin über sinnvolle Abweichungen und Less of the Same.

In dieser Folge von „Less of the Same" spricht Helmut Stekl mit Helene Karmasin, Sozialwissenschaftlerin, Psychologin, Markenberaterin und einer der prägendsten Stimmen der österreichischen Marketinglandschaft. Es geht um Semiotik, Markencodes, die Sea of Sameness und die Frage, warum viele Kampagnen einander bis zur Austauschbarkeit ähneln.

Helene Karmasin erklärt, wie Befragungen und Massentests Werbung gleichförmig machen, warum echtes Codebreaking mehr ist als reine Provokation und wie Marken lernen, ihre Zeichen bewusst einzusetzen, statt sie nur zu kopieren.

Wir sprechen über:
  • Sea of Sameness in der Werbung: Warum Befragungen und Massentests Kampagnen immer ähnlicher machen und wie man diesem Kreislauf entkommt.
  • Codebreaking als Strategie: Wie Marken etablierte Kategorie-Codes bewusst brechen, um neue Bedeutung zu erzeugen, statt beliebig aufzufallen.
  • Der sakrale Code: Warum glänzende Oberflächen, Strahlenkränze und aufwendige Verpackungen bis heute Wertigkeit inszenieren.
  • Mut zur Polarisierung: Weshalb Unternehmen Risiken eingehen müssen, um aus der Masse herauszutreten.
  • Algorithmen und Filterblasen: Wie Plattformen Nutzerinnen und Nutzer ihr eigenes Spiegelbild zurückspielen und was das mit Marken macht.
  • Künstliche Intelligenz und Kreativität: Warum Karmasin KI weder verteufelt noch unkritisch feiert und was Sprachmodelle nicht können.
  • Digital First richtig verstanden: Warum Hochformat allein noch keine digitale Strategie ist.
  • Trends erkennen und einordnen: Von der Rückkehr zu echten Begegnungen bis zur Frage, wie nachhaltig neue Gegenbewegungen wirklich sind.
  • Zielgruppen ansprechen ohne Klischee: Wie Marken Persönlichkeitsanteile statt starrer demografischer Bilder bedienen können.
  • Ein zentrales Thema der Folge: Werbung, die wirklich wirkt, verkauft nie nur ein Produkt, sondern immer eine Bedeutung. Karmasin zeigt, warum Unternehmen genau diese Bedeutung herausarbeiten müssen, um sich von austauschbarer Kommunikation abzuheben.

    Weitere Themen:
    • Warum die österreichische Werbelandschaft ein besonderes Gespür für Sprache und Zeichen hat.
    • Wie Social-Media-Ästhetik Markencodes prägt und wann Marken davon lieber die Finger lassen sollten.
    • Warum Neugier und ein begründeter Mut zum Risiko heute wichtiger sind als reine Zahlenorientierung.
    • Weshalb Konsumentinnen und Konsumenten sich zwar nach Individualität sehnen, Kampagnen aber oft das Gegenteil liefern.
    • Diese Episode ist für alle, die verstehen wollen, wie Marken durch Zeichen, Codes und kluges Codebreaking wirkliche Bedeutung statt bloßer Wiedererkennung schaffen und warum echte Unterscheidbarkeit immer mit dem Mut beginnt, etwas zu bedeuten.

      Mehr zur Reihe „LOTS – Less of the Same“ und weitere Folgen findest du auf der Website.

      Danke fürs Zuhören!

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