Wie wir das Gesundheitssystem neu ausrichten
Als Gast in der 9. Etage erklärt der WR-Vorsitzende im Gespräch mit Georg Scholl, welche konkreten Schritte Politik, Medizin und Gesellschaft jetzt gehen müssen, damit der Kulturwandel im Gesundheitswesen gelingt.
Warum unser System zu sehr auf Krankheitsbehandlung ausgerichtet istWie Prävention für Entlastung sorgen und damit die Lebensqualität direkt steigern kannWelche Rolle Bildung, Ernährung und Bewegung spielenProf. Dr. Wolfgang Wick |
Vorsitzender des Wissenschaftsrats |
Professor für Neurologie und ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg |
Forscher am Deutschen Krebsforschungszentrum (Schwerpunkte: Hirntumore, Schlaganfallversorgung) |
Einer der weltweit meistzitierten Forscher auf seinem Fachgebiet
Georg Scholl, Pressesprecher des Wissenschaftsrats
✅Schnelle Erfolge möglich: Bereits kleine Reduktionen bei Gewicht, Blutdruck und Blutzucker zeigen nach wenigen Jahren messbare gesundheitliche und wirtschaftliche Effekte.
✅ Co-Benefits nutzen: Gesundheitsförderung verbessert nicht nur die individuelle Lebensqualität, sondern stärkt auch weitere gesellschaftliche Bereiche wie z. B. Wirtschaft und Umwelt.
✅ Früh ansetzen: Präventionsmaßnahmen in Kitas, Schulen und bei U-Untersuchungen sind zentral.
✅ Kulturwandel statt Verbote: Aufklärung und niedrigschwellige Angebote sind effektiver als reine Ge- und Verbote.
✅ Interdisziplinäre, interprofessionelle und ressortübergreifende Ansätze: Prävention erfordert wissenschaftlich interdisziplinäre Zusammenarbeit und ressortübergreifendes Handeln
✅ Internationale Vorbilder: Finnland (regionale Ansätze, interprofessionelle Zusammenarbeit) oder auch die Niederlande (Fokus auf Gesundheit als Investitionsfaktor) zeigen erfolgreiche Wege.
📄 Positionspapier des Wissenschaftsrats zur Prävention
🏥 Universitätsklinikum Heidelberg – Neurologische Klinik
🔬 Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Wick forscht zu Hirntumoren und Schlaganfallversorgung