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Laura und Julia nehmen euch mit auf die Baustelle. Nur? Ist das überhaupt eine Baustelle? Irgendwie schon, weil offiziell bestätigt ist es. Nur tut sich nichts. Und das seit 13 Jahren.
Das Almdorf oder besser die Planungen zum Almdorf zählen zu den langwierigsten Baugeschichten am Tegernsee: das Luxusprojekt steht seit 2012 auf dem Papier – ist aber nie über die Planungsphase hinausgekommen.
Denn es fehlt ein Investor. Immerhin der Bauherr bleibt hart und rollte pünktlich zum Fristende seiner Baugenehmigung mit einer Horde prominenter Baumaschinen an.
Was war da eigentlich geplant? Sieben Almhütten mit Seeblick – natürlich! Die erste Baugenehmigung geht zurück bis ins Jahr 2016, aber passiert ist bis heute: nichts. Warum denn nicht?
Julia und Laura blicken zurück auf 13 Jahre Investorenpläne, Bebauungspläne und politische Hängepartien – und auf die zentrale Rolle der Ernst-Tengelmann Projektentwicklungs GmbH am Tegernsee.
Das Almdorf steht beispielhaft für den Bauentwickler-Trend und für eine Diskussion über Luxus, Bodenpreise, Heimatverlust und die Frage, wie viel „Alpen-Disneyland“ das Tal noch verträgt. Es geht um Geld, Genehmigungen – und um ein Grundgefühl, das viele Einheimische teilen: Dass sie bei solchen Großprojekten nicht mitgedacht werden und das der größere Geldbeutel entscheidet.
Die beiden sprechen über den Tegernseer Stadtrat. Der hat letzten Sommer die Reißleine gezogen, naja, zumindest wollte die Stadt Tegernsee nicht ohne weiteres erneute die Baugenehmigung verlängern.
Außerdem geht es über die politische Verantwortung in einer Region, die unter Druck steht – durch Investoren, durch Preise, durch den Wunsch, irgendwie alles zu sein: heile Bergwelt, renditestarke Bühne und die panische Angst hat, abgehangen zu werden.
Eine Episode über verpasste Chancen, politisches Zögern, Hinhalte-Taktiken und die Frage, wie viel Macht die Lokalpolitik noch hat.
Laura und Julia nehmen euch mit auf die Baustelle. Nur? Ist das überhaupt eine Baustelle? Irgendwie schon, weil offiziell bestätigt ist es. Nur tut sich nichts. Und das seit 13 Jahren.
Das Almdorf oder besser die Planungen zum Almdorf zählen zu den langwierigsten Baugeschichten am Tegernsee: das Luxusprojekt steht seit 2012 auf dem Papier – ist aber nie über die Planungsphase hinausgekommen.
Denn es fehlt ein Investor. Immerhin der Bauherr bleibt hart und rollte pünktlich zum Fristende seiner Baugenehmigung mit einer Horde prominenter Baumaschinen an.
Was war da eigentlich geplant? Sieben Almhütten mit Seeblick – natürlich! Die erste Baugenehmigung geht zurück bis ins Jahr 2016, aber passiert ist bis heute: nichts. Warum denn nicht?
Julia und Laura blicken zurück auf 13 Jahre Investorenpläne, Bebauungspläne und politische Hängepartien – und auf die zentrale Rolle der Ernst-Tengelmann Projektentwicklungs GmbH am Tegernsee.
Das Almdorf steht beispielhaft für den Bauentwickler-Trend und für eine Diskussion über Luxus, Bodenpreise, Heimatverlust und die Frage, wie viel „Alpen-Disneyland“ das Tal noch verträgt. Es geht um Geld, Genehmigungen – und um ein Grundgefühl, das viele Einheimische teilen: Dass sie bei solchen Großprojekten nicht mitgedacht werden und das der größere Geldbeutel entscheidet.
Die beiden sprechen über den Tegernseer Stadtrat. Der hat letzten Sommer die Reißleine gezogen, naja, zumindest wollte die Stadt Tegernsee nicht ohne weiteres erneute die Baugenehmigung verlängern.
Außerdem geht es über die politische Verantwortung in einer Region, die unter Druck steht – durch Investoren, durch Preise, durch den Wunsch, irgendwie alles zu sein: heile Bergwelt, renditestarke Bühne und die panische Angst hat, abgehangen zu werden.
Eine Episode über verpasste Chancen, politisches Zögern, Hinhalte-Taktiken und die Frage, wie viel Macht die Lokalpolitik noch hat.