Erstmal: Catch-up-Modus an: Themen aus letzterWoche werden in den ersten 11 Minuten besprochen:
Ein kurzer Rückblick auf die Oscars, mit ehrlicher Freude über „One Battle After Another“ und „Hamnet“ – Filme, die offensichtlich nachhallen.
Und auch der Polizeiruf 110 mit der Folge „Ablass“ lässt die beiden nicht los: Kann ein Mensch die Schuld eines anderen tragen? Und was bedeutet Sühne eigentlich wirklich? Fragen, die bleiben – und sich nicht so leicht abschütteln lassen.
Ein Thema, über das dieser Tage das ganze Land spricht, beschäftigt selbstverständlich auch Marisa und Solveig und liegt wie ein Schatten über dieser Folge: die aktuellen Ereignisse rund um den Fall Fernandez und Ulmen. Marisa und Solveig sprechen darüber – vorsichtig, suchend, einordnend. Es geht um Öffentlichkeit, Verantwortung, gesellschaftliche Entwicklungen und auch um die Rolle von Technologie und KI in all dem. Keine schnellen Antworten, dafür ehrliche Gedanken und der Versuch, Komplexität auszuhalten.
Im Einklang damit führt der Weg ins Theater: „Fräulein Else“ in den Kammerspielen. Ein Stoff, der wie gemacht ist für diese Zeit – intensiv, innerlich, unbequem. Kunst als Spiegel, als Verstärker, als Fragezeichen.
Und weil diese Folge viel trägt, darf sie auch wieder leichter werden: Zum Schluss gibt’s – wie immer – Empfehlungen, kleine Fluchten, Dinge, die gut tun.
Eine Folge zwischen Rückblick, Realität und dem Versuch, die Balance zu halten. Nur so viel: Es wird gedacht. Und gefühlt. Und ein bisschen aufgefangen.
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Shownotes:
Stephan Zinner - Der Teufel, das Mädchen, der Blues und Ich - Sonntag, 22.11.2026 | 19:00 Uhr | München, Theater LEO 17
Literatur: Lana Lux – Geordnete Verhältnisse
Literatur: Kae Tempest – Ein Leben lang gesucht
Netflix: Louis Theroux: Inside the Manosphere“
Münchner Kammerspiele: Fräulein Else, ab 02.04