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Ableismus und Behinderung – oder warum Normalitätsbilder mächtiger sind, als wir denken


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Über vier Milliarden Schweizer Franken fliessen jedes Jahr in Parallelstrukturen für Menschen mit Behinderungen, zum Beispiel in Behindertenheime. «Wir sollten uns fragen, wer von solchen Strukturen wirklich profitiert», findet Brian McGowan, Lehrbeauftragter für Disability Studies – und selbst Rollstuhlfahrer.

Gemeinsam mit Sylvie Johner-Kobi, Dozentin an der ZHAW Soziale Arbeit, spricht er darüber, warum ableistische Vorstellungen in der Schweiz so tief verankert sind und weshalb sie oft als letzte gesellschaftlich normalisierte Diskriminierung bestehen bleiben.

Im Gespräch mit Host Regula Freuler zeigen die beiden, wie stark Normalitätsbilder Barrieren erzeugen – und weshalb die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für viele Organisationen eine echte Herausforderung darstellt. Aus ihrer Evaluation des Aktionsplans Behindertenrechten Kanton Zürich berichten sie, wo Fortschritte sichtbar sind und wo Lücken bestehen, besonders beim Einbezug von Menschen mit Behinderungen als Expert:innen in eigener Sache.

Gleichzeitig werfen sie einen Blick auf ihren neuen CAS Dis-/Ability: UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen, der Fachpersonen dabei unterstützt, vom guten Willen zu konkretem Handeln zu kommen.

In dieser Episode erwähnt:

  • CAS Dis-/Ability: UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen von der ZHAW Soziale Arbeit
  • Begleitevaluation Aktionsplan Behindertenrechte Kanton Zürich 2022 – 2025
  • Deutsches Institut für Menschenrechte: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der 21. Wahlperiode (2025-2029)
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    sozialBy ZHAW Soziale Arbeit