Addendum-Podcast

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  • Corona: Chronologie einer Entgleisung – Buchpräsentation mit Martin Sprenger
    Die Corona-Pandemie hat in Österreich zur massivsten Beschränkung der Grund- und Freiheitsrechte seit Ende des Zweiten Weltkriegs geführt. Auf welcher Grundlage wurde der Ausnahmezustand verhängt, der das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben zum Stillstand brachte? Ein Addendum-Autorenteam hat den Weg von der Unterschätzung des Virus über den Panikmodus des Lockdowns bis zum Verordnungschaos bei der Rückkehr zur Normalität nachgezeichnet. Michael Fleischhacker spricht mit dem Public-Health-Experten Martin Sprenger über die zentralen Thesen von „Corona: Chronologie einer Entgleisung“.
    1 hr 17 min
  • Vergangenheit sucht Zukunft – Folge 5 von 5
    Aus den heute noch sichtbaren Überresten des KZ Gusen soll eine neue, größere Gedenkstätte entstehen − so steht es im türkis-grünen Regierungsprogramm. Die Republik prüft derzeit einen Ankauf der dafür nötigen Liegenschaften. Das Problem: in diesen wird heute gewohnt und gewirtschaftet. Wollen die aktuellen Eigentümer überhaupt verkaufen? Warum längst nicht alle Bewohner eine Freude mit der geplanten Gedenkstätte haben und wie es mit Gusen weitergehen wird.
    19 min
  • Bergkristall – Folge 4 von 5
    Das Stollensystem Bergkristall war mit einer Länge von über acht Kilometern das größte Bauwerk der NS-Zeit auf österreichischem Boden. In den unterirdischen Produktionsstätten wurden die Häftlinge aus dem Lager Gusen II unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit gezwungen − Tausende haben hier ihr Leben gelassen. Heute werden über den Stollen zahlreiche Geschichten und Mythen erzählt. Von einer Atommüll-Endlagerstelle bis hin zu einem KZ-Vergnügungspark (von dem die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die Eigentümerin der Stollen, aber nichts wissen will), gab es unglaubliche Ideen, wie man die Überreste des inzwischen großteils verfüllten Stollens nutzen könnte.
    18 min
  • Warum Gusen vergessen wurde – Folge 2 von 5
    Warum das ehemals größte Konzentrationslager auf österreichischem Boden fast vollständig in Vergessenheit geraten ist: Über wirtschaftliche- sowie politische Interessen, Vertuschung und eine lückenhafte Geschichtsschreibung.
    15 min
  • Die vergessene Hölle – Folge 1 von 5
    Die fünfteilige Podcast-Serie „Die vergessene Hölle" führt die beiden Addendum-Redakteure David Freudenthaler und Michael Mayrhofer nach Gusen, einem vermeintlich beschauliches Örtchen im unteren Mühlviertel. Von seinen Häftlingen als „Hölle aller Höllen" bezeichnet, befand sich hier zur Zeit des Nationalsozialismus der mit mehr als 70.000 Häftlingen größte KZ-Lagerkomplex auf österreichischem Boden. Heute steht hier eine Wohnsiedlung. Die erste Folge dieser Podcastreihe taucht ein in einen der geschichtsträchtigsten Orte Österreichs, dessen Vergangenheit lange völlig vergessen wurde. Diese holt die Bewohner heute wieder ein. Eine Reportage über das Spannungsfeld zwischen Gedenken und Vergessen und wie die Menschen, die dort leben, damit umgehen.
    19 min
  • „Die zweite Welle wird kommen“ – Corona-Alltagsgeschichten
    Heute sprechen wir im Podcast mit dem Mediziner Richard Greil. In Salzburg leitet er den Krisenstab und nimmt mit einer Studiengruppe an der Testung eines möglichen COVID-19-Medikaments teil. Greil warnt vor einer zweiten Infektionswelle, glaubt aber, dass wir besser darauf vorbereitet sein werden. Der Primar beschreibt auch das Tückische des Virus und die vielfältigen Formen einer Erkrankung.
    Weiters im Podcast, die Supervisorin Jeanette Moore. Als Coach begleitet sie Menschen beim Wiedereinstieg in den Beruf. Im Podcast spricht sie über psychischen Folgen der um sich greifenden Arbeitslosigkeit und zeigt Wege auf, damit umzugehen.
    17 min
  • „Wir alle sind in einer irrsinnigen Entzugssituation“ – Corona-Alltagsgeschichten
    Heute sprechen wir mit einer jungen Medizinerin, die erzählt, wie sich die Lage in unseren Spitälern verändert hat und wie tückisch sie das Virus selbst erlebte. Der Mathematiker Štefan Emrich stellt mit seinem Team jene Modellrechnungen an, auf deren Basis die Regierung nun die Lockerung der Maßnahmen vornimmt. Wir sprechen mit ihm über die Gefahren einer zweiten Infektionswelle. Und die Verhaltensforscherin Elisabeth Oberzaucher analysiert die psychischen Folgen der fehlenden Nähe in der siebten Corona-Woche. Sie kritisiert auch die Politik, die – aus ihrer Sicht – zu wenig bedenke, welche Konsequenzen die geschlossenen Schulen haben.
    16 min
  • „Im besten Fall kostet eine Maske 25 Cent“ – Corona-Alltagsgeschichten
    Heute sprechen wir wieder mit Daniel Horak, der Unternehmer dabei unterstützt, Umsatzausfälle mittels Schwarmfinanzierung zu überbrücken. Die von der Regierung aufgesetzten Fonds sorgen bei vielen Unternehmern für – gelinde gesagt – Unmut. Im fernen Ecuador haben wir eine Österreicherin erreicht, die von der Lage im Andenstaat erzählt, wo mittlerweile Leichen auf den Straßen liegen bleiben. Und gleich zu Beginn reden wir mit Albin Lintner, der ein Handelsunternehmen leitet. Er kennt sich mit den so begehrten Gesichtsmasken aus und wundert sich über den so genannten „Selbstkostenpreis“ von 1 Euro, den etwa der Rewe-Konzern seinen Kunden verrechnet.
    15 min

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