Von Ute Löhning
Transparent in Santiago Oktober 2020: „Für eine Verfassung, in der Wahrheit, Gerechtigkeit und Würde zählen“ Foto: Ute Löhning
In Chile soll das Modell des Neoliberalismus bald der Vergangenheit angehören – zumindest, wenn man die Bevölkerung fragt. Fast 80 Prozent der Chilen*innen wollen, dass ihr Land eine neue Verfassung bekommt, in der Gerechtigkeit und Menschenrechte mehr zählen sollen als das Recht auf Eigentum – so das Ergebnis des Referendums vom 25. Oktober. Ein Verfassungskonvent mit extra dafür zu wählenden Mitgliedern soll im kommenden Jahr einen neuen Verfassungstext schreiben. Abgeordnete und Senator*innen sollen dabei außen vor bleiben. Denn das Misstrauen der chilenischen Bevölkerung gegen die politische Klasse des Landes ist enorm. Und soziale Organisationen fordern Beteiligung am verfassungsgebenden Verfahren.
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