Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & Agilität

Agile remote Teams vs. Teams vor Ort - Rainer Borg


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Wie remote Teams besser zusammenarbeiten können

📌 Konferenz-Tipp: TACON 2026 in Leipzig (16.–17. September). Ich war letztes Jahr als Keynote dort und fand den Austausch richtig gut 👉 https://swt.fm/tacon

"Transparenz ist der Tod jeder unglücklichen Dynamik. Sie lässt keinen Raum für Politik - und das ist dass Entscheidende!" - Rainer Borg

Was ist besser: Home Office oder Präsenz? In den Medien haben gerade erst die Unternehmer Grupp und Maschmeyer ihre Meinungen lautstark vertreten. Ob remote oder on-site: Beide haben unterschiedliche Anforderungen. Ein Knackpunkt bei remote und hybrid-Lösungen: Wenn die Zusammenarbeit digitalisiert werden soll, muss ein Umdenken stattfinden. Derzeit arbeiten wir meist mit unzähligen Kommunikations-Kanälen und Insellösungen. Ein Mix aus Email, Chat, Meeting, Dokumente usw. Um die Zusammenarbeit hier effektiver zu machen, ist ein individueller Blick nötig und vor allem die Differenzierung von: vernetzen wir Personen oder Informationen?

Rainer Borg hat sich nach einer Dekade in Beratung und als Vorstand eines Startups der Scaled Agile Collaboration und Organisationsentwicklung in Software- und Produktentwicklung gewidmet. Mit seiner Expertise in Scaled Agile Enterprise Architekturen ermöglicht er die Anwendung von Agilitätsprinzipien in einzelnen Teams bis hin zu ganzen Unternehmensgruppen. Seine Leidenschaft ist, Unternehmen durch Veränderungsprozesse zu führen, indem er Strukturen schafft, die sowohl das Management in der Komplexitätsbewältigung unterstützen als auch die aktive Mitgestaltung durch Mitarbeiter fördern.

Highlights:

  • Wer E-Mail, SharePoint und Group-Chats lediglich um eine Videokonferenz ergänzt, hat alte Arbeitsweisen nicht digitalisiert, sondern nur verlängert: Remote-Arbeit funktioniert so nicht.
  • Themenbezogene Kommunikation schlägt personenbezogene: Wer alle Informationen direkt in eine Jira-Karte einträgt statt per Mail zu versenden, baut einen nachvollziehbaren Lösungsweg, den das gesamte Team in Echtzeit lesen kann.
  • Die Infobroker-Rolle des Mittelmanagements, also das Sammeln und Weitergeben von Informationen zwischen Hierarchieebenen, hat keine Wertschöpfung und lässt sich durch eine kollaborative Plattform automatisieren.
  • Transparenz auf einer gemeinsamen Plattform entzieht organisatorischer Politik die Grundlage, weil das Zurückhalten von Informationen als Machtinstrument nicht mehr funktioniert.
  • Sieben Plugins reichen laut Rainer Borg, um Jira von einem einfachen Ticket-System zu einer vollständigen Kollaborationsumgebung auszubauen, in der E-Mail im Projektalltag überflüssig wird.
  • Danke an die Community-Partner des Podcasts:Alliance for Qualification | ASQF | Austrian Testing Board | dpunkt.verlag | German Testing Board | German Testing Day | GI Fachgruppe TAV | Heise | HANSER Verlag | ISTQB | iSQI GmbH | oop | QS-TAG | SIGS-DATACOM | skillsclub | Swiss Testing Board | TACON Credits: Sound | Grafik

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    Software Testing & Qualität - Testautomatisierung, KI & AgilitätBy Richard Seidl - Experte für Software-Entwicklung und Testautomatisierung