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Willkommen zurück zu einer neuen Folge „Agora Luporum - Politisches Parkett & Zeitgeschehen“. In dieser Episode springen wir zurück in der Deutschen Geschichte und widmen uns einem dunklen Kapitel – der Unrechtsherrschaft des nationalsozialistischen Regimes. Insbesondere geht es um die Verfolgung einer Opfergruppe, die bis vor Kurzem im nationalen Gedenken der Opfer der Nazis „vergessen“ wurde.
Die von den Nazis als „Asoziale“ gebrandmarkten Menschen wurden verfolgt, deportiert und ermordet. Doch erst 2020 hat der Bundestag per Beschluss die „sogenannten Asozialen“ als Opfergruppe offiziell anerkannt. Wieso hat es so lange Zeit gedauert? Warum wurde Menschen in diese Verfolgtengruppe eingeteilt, gebrandmarkt und ermordet?
Zur Beantwortung dieser Fragen habe ich mir Unterstützung geholt von Daniel Haberlah. Daniel hat ein Buch geschrieben über das Leben von Irmgard Plättner mit dem Titel "Als „Asoziale“ nach Ravensbrück - Das kurze Leben der Irmgard Plättner“. Einer jungen Frau, die mit 24 Jahren im KZ-Ravensbrück ermordet wurde von den Nazis und eben von diesem Unrechtsregime als sogenannte "Asoziale“ gebrandmarkt und verfolgt wurde. Anhand seiner Recherche und ihrem Schicksal möchten wir dieses wenig beachtete Thema näher betrachten.
* Das Bild zeigt Imrgard Plättner
* Das Buch ist erschienen bei dem Verlag Einert & Krink und ist erhältlich unter diesem Link beim Verlag: https://einert-krink.de/products/als-asoziale-nach-ravensbruck-das-kurze-leben-der-irmgard-plattner
* Für weitere Fragen zu dem Thema und seiner Recherche könnt ihr Daniel Haberlah z. B. unter seinem Instagram erreichen: haberkadabara_
* Die Webseite des Verlages ist: https://einert-krink.de
Ihr könnt den Podcast nun auch bei Spotify mit Sternen bewerten. Darüber würde ich mich sehr freuen.
Nach einer arbeitsbedingte Pause geht es wieder weiter und somit ein herzliches Willkommen zurück zu einer neuen Folge von „Agora Luporum – Politisches Parkett & Zeitgeschehen“. In dieser Episode wird es im Großen und Ganzen um Wahlen und deren Bedeutung gehen. Wie wird eigentlich eine informierte Entscheidung getroffen? Was muss man beachten, wenn man eine solche digitale Wahlhilfe anbietet und ist das eigentlich hilfreich oder verzerrt dies die demokratische Entscheidungsfindung?
Dafür habe ich mir Unterstützung vom Co-Gründer von VOTO geholt. VOTO selbst beschreibt sich als parteipolitische neutrale digitale Wahlhilfe – ähnlich zum bekannten Wahl-O-Mat von der Bundeszentrale für politische Bildung, den ihr sicher im Zuge der Bundestagswahl, auch benutzt habt. Im Unterschied zum Wahl-O-Mat bietet VOTO auch Entscheidungsfindungshilfe auf kommunaler Ebene an. Es wird also auch um die Bedeutsamkeit einer lokalen Wahl für das tägliche Leben der Bürger: innen gehen.
Links und weitere Informationen zu VOTO:
https://voto.vote
https://www.instagram.com/get.voto.vote/
Disclaimer:
Die Rede am Anfang ist gehalten worden von Emma auf der Demonstration von Studieren-Nicht-Stagnieren am 16.07.2021 in Konstanz.
Studieren-Nicht-Stagnieren ist eine Initiative, die Probleme und Herausforderungen von Studierenden unter Corona-Bedingungen Öffentlichkeit geben möchte. Die Initiative beschreibt sich selbst folgendermaßen:
"In den vergangenen drei Semestern wurde das, was Studieren bedeutet, aus den Universitäten gefegt und in WG-Zimmer oder Kinderzimmer gekehrt. Mit teilweise fatalen Folgen: Nebeneinkünfte, die das Studieren häufig erst ermöglichen, brechen weg. Nach wie vor finden Prüfungen in Präsenz statt, es gelten häufig dieselben Fristen und Modalitäten wie vor der Pandemie. Archive, Bibliotheken, Labore oder Werkstätten haben geschlossen. Öffnungsperspektiven, wie es sie für Schulen gibt, fehlen. Wir wollen diese Probleme sichtbar machen und sie in die Öffentlichkeit und auf die Straße tragen. Motto:
Wir wollen studieren — nicht stagnieren!
Vor allem wehren wir uns gegen die psychischen Belastungen und die schlechten und niederschmetternden Zukunftsperspektiven des Studiums in der Pandemie! Über die Zahl der Abbrecher*innen, der coronabedingt vertagten Prüfungen oder die schiere Überforderung eines Online-Studiums wird kaum gesprochen. Wir möchten ein Zeichen setzen: Ihr seid nicht allein!
Wir, das sind Studierende aller Akademien, Hochschulen und Universitäten in Baden-Württemberg.
Wir möchten gehört und nicht vergessen werden!
Wir zeigen Gesicht — mit Maske.
Wir gehen auf die Straße — mit Abstand.
Wir sind in der Krise solidarisch — ohne Zögern."
Disclaimer:
Studieren-Nicht-Stagnieren distanziert sich klar von "Querdenken711"
Weitere Infos zur Initiative unter:
https://studieren-nicht-stagnieren.de
https://www.instagram.com/studieren_nicht_stagnieren/?hl=de
Zu Gast ist der Spitzenkandidat für den Wahlkreis Konstanz Sebastian Lederer von den Grünen. Als gelernter Schreine ist ihm die Weiterentwicklung des Handwerks als Treiber einer sozial-ökologischen Transformation ein wichtiges Thema. Außerdem haben wir über Klimaschutz, Investitionen, Bildungsreformen, die Abkehr von Hartz-IV sowie viele weitere Vorschläge aus dem GRÜNEN-Wahlprogramm gesprochen.
Weitere Informationen zur Person finden Sie unter:
https://sebastianlederer.de
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