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In dieser Episode untersuchen David und Barbara die psychologischen Hintergründe von Füllwörtern. David schildert eindrücklich, dass das Sprechen in einer „Fremdsprache“ die Hirnleistung enorm beansprucht und so unbewusste Denkpausen in Form von «Ähms» provoziert. Barbara ergänzt, dass viele Sprecher Füllwörter nutzen, weil sie im Moment des Sprechens noch nicht genau wissen, was als Nächstes kommt.
Ein wesentlicher Aspekt ist das Überwinden der Sprechangst. Es wird darauf hingewiesen, dass die Angst, vor Menschen zu reden, für viele sogar größer ist als die Angst vor dem Tod. Diese Unsicherheit wird oft durch den Kontext verstärkt: Während Lehrpersonen vor Kindern meist souverän agieren, kann die Begegnung mit Eltern oder Fachkollegen zu massiver Verunsicherung führen, da man ein kritisches Urteil befürchtet. Hier hilft nur konsequentes Proben und Vorbereiten, um den roten Faden so sicher zu beherrschen, dass Füllwörter überflüssig werden.
Die Gesprächspartner plädieren leidenschaftlich für die bewusste Pause. Eine kurze Stockung im Redefluss ist für den Zuhörer weitaus angenehmer als eine Kette von Lauten, da sie Raum für das Mitdenken schafft. Barbara schildert zudem, wie sie ihre eigene Verwundbarkeit und die Angst, nicht gut genug zu sein, als rhetorisches Stilmittel nutzt, indem sie lernt, mit der Unsicherheit zu spielen. Die Folge schliesst mit einer Einladung an die Hörer, Feedback zu geben und Themenwünsche zu äußern, um den Podcast gemeinsam weiterzuentwickeln.
By Barbara Messer, David SigosGib uns ein Feedback: [email protected]
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In dieser Episode untersuchen David und Barbara die psychologischen Hintergründe von Füllwörtern. David schildert eindrücklich, dass das Sprechen in einer „Fremdsprache“ die Hirnleistung enorm beansprucht und so unbewusste Denkpausen in Form von «Ähms» provoziert. Barbara ergänzt, dass viele Sprecher Füllwörter nutzen, weil sie im Moment des Sprechens noch nicht genau wissen, was als Nächstes kommt.
Ein wesentlicher Aspekt ist das Überwinden der Sprechangst. Es wird darauf hingewiesen, dass die Angst, vor Menschen zu reden, für viele sogar größer ist als die Angst vor dem Tod. Diese Unsicherheit wird oft durch den Kontext verstärkt: Während Lehrpersonen vor Kindern meist souverän agieren, kann die Begegnung mit Eltern oder Fachkollegen zu massiver Verunsicherung führen, da man ein kritisches Urteil befürchtet. Hier hilft nur konsequentes Proben und Vorbereiten, um den roten Faden so sicher zu beherrschen, dass Füllwörter überflüssig werden.
Die Gesprächspartner plädieren leidenschaftlich für die bewusste Pause. Eine kurze Stockung im Redefluss ist für den Zuhörer weitaus angenehmer als eine Kette von Lauten, da sie Raum für das Mitdenken schafft. Barbara schildert zudem, wie sie ihre eigene Verwundbarkeit und die Angst, nicht gut genug zu sein, als rhetorisches Stilmittel nutzt, indem sie lernt, mit der Unsicherheit zu spielen. Die Folge schliesst mit einer Einladung an die Hörer, Feedback zu geben und Themenwünsche zu äußern, um den Podcast gemeinsam weiterzuentwickeln.