Was wäre, wenn dein KI-Agent weiß, was im Kühlschrank liegt, deine Ideen beim Gassi gehen speichert und nebenbei den Hund beim Namen kennt? Robert hat sich Peter Steinbergers OpenClaw auf einen Raspberry Pi geschraubt und lebt seit Wochen mit einem persönlichen KI-Agenten im Alltag. In dieser Folge sprechen er und Stefanie über die Faszination und die Risiken von Personal AI: Warum WhatsApp-Sprachnachrichten die Friktion aus dem Alltag nehmen, was das „Lethal Trifecta" der KI-Sicherheit bedeutet und warum wir aufhören sollten, hochgradig fähigen Agenten Akten in die Besenkammer zu tragen. Außerdem: Warum Peters Weg zu OpenAI der logische nächste Schritt war, was die Übersetzungsbranche uns über die Zukunft der Wissensarbeit verrät – und ob die Dark Factory auch für Software kommt.
Shownotes
Personen
Peter Steinberger — Erfinder von OpenClaw, jetzt bei OpenAI — steipete.meArmin Ronacher — Blog zu Agentic Engineering — lucumr.pocoo.orgFrançois Chollet — ARC-AGI Benchmark, Forscher — fchollet.comErwähnte Links
Peters Blogpost zum OpenAI-WechselLex Fridman Podcast #491 mit Peter SteinbergerOpenClaw auf GitHubCASE Conference — Conference for Agentic Software Engineering, 14. Januar 2026, BerlinRoberts Blogpost „Personal AI is Already Here"François Chollet über die Übersetzungsbranche und KI (Tweet)Events
OpenClaw München Meetup — 12. März 2026Konzepte & Begriffe
Lethal Trifecta — Die drei Gefahrenpunkte autonomer KI-Agenten: Zugriff auf private Daten, Internetzugang, eigenständiges HandelnDark Factory — Analogie hochautomatisierter Chipfabriken in Taiwan auf Softwareproduktion übertragenJevons-Paradoxon — Wenn Software billiger in der Herstellung wird, entsteht mehr davonPrompt Injection — Manipulation von KI-Agenten über bösartige Eingaben (z. B. per E-Mail)