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Die ukrainische Dichterin, Kinderbuchautorin, Illustratorin Julia Stakhivska ist im Sommer 2026 als Writers-in-Exile-Stipendiatin in Wien, betreut von der IG Autorinnen Autoren. Im literadio-Gespräch mit Astrid Nischkauer spricht sie über literarische Aktivitäten in der Ukraine, wie die weiterhin in Kyjiw stattfindende Buchmesse Book Arsenal und das internationale Lyrikfestival Meridian Czernowitz. Und Julia Stakhivska erzählt von ihren bislang drei Stipendienaufenthalten in Österreich in Krems, Graz und Wien und liest zwei Gedichte, die sie in Österreich verfasst hat.
Das Gespräch ist zweisprachig (Deutsch/Ukrainisch) und wird gedolmetscht von der Dichterin, Autorin, Übersetzerin und Literaturvermittlerin Ganna Gnedkova.
900–1000 Personen gedachten am 5. Juli 2026 in Wien bei einem Friedensmarsch vom Christian-Broda-Platz zum Heldenplatz und einer anschließenden Kundgebung am Heldenplatz der Opfer des Massakers von Srebrenica, bei dem im Juli 1995 mehr als 8000 großteils männliche muslimische Bosnier*innen ermordet worden waren.
Aufnahme der Reden auf der Kundgebung am Heldenplatz.
Der Friedensmarsch und die Kundgebung wurden auch heuer veranstaltet vom Verband bosnisch-herzegowinischer Vereine in Österreich „Consilium Bosniacum“.
Fuck all the perfect people, The Specials, Nelson Mandela, Hotel Hell, Eric Burdon & the animals, Don’t let me be misunderstood, Santa Esmeralda, White Denim, Just dropped in, Baxter Dury, Miami, JD McPherson, Hunting for sugar, Mister Modo & Ugly MacBeer, Modonut, Mo’Ju, Native tongue
In der Pilotfolge der Sendereihe be digital, be independent gehen Felix und Carmen den Begriffen Digitale Souveränität und Digitale Unabhängigkeit nach. Im Gespräch mit Marielle Sophie Düh geht es vor allem um Digitale Souveränität, was darunter zu verstehen ist, wie der Begriff aber auch als politischer Hype inszeniert wird und auf welchen Ebenen er zu betrachten ist. Marielle ist Forschungsreferentin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung in der Forschungsgruppe Globalisierung, Arbeit und Produktion mit Schwerpunkt auf Politik der Digitalisierung. Björn Staschen gibt Einblicke in Safe Social und die Gründung des Digital Independence Days als Weckruf und niederschwellig-pratizipative Möglichkeit, sich aus gewissen Abhängigkeiten zu lösen. Er ist Journalist, Autor und Medienwissenschaftler.
Das alles hört ihr in der ersten Folge zu Digitaler Unabhängigkeit am Digital Independece Day – und ab sofort jeden ersten Sonntag im Monat mit Carmen und Felix.
Freiheit ist kein Feature sondern ein Grundrecht.
Wir leben in einer Zeit und Welt, in der digitale Tools unseren Alltag prägen und nicht mehr wegzudenken sind – ob in der Kommunikation, in der Informationsgewinnung, im Beruf, in der Freizeit. Doch wer kontrolliert eigentlich die Technologien, die wir nutzen? Und was bedeutet es, digital souverän zu sein? Kann es in einer digitalisierten Welt überhaupt digitale Unabhängigkeit geben? Wo liegen die Chancen und wo die Grenzen?
Zur Redaktion:
Mastodon:
Jeder Mensch trägt eine Geschichte mit sich.
Doch was ist, wenn genau diese Geschichte nicht das ist, was du wirklich bist?
Vielleicht liegt wahre Freiheit nicht darin, eine neue, andere, vielleicht bessere Geschichte zu schreiben – sondern zu erkennen, dass du nie deine Geschichte warst.
Diese Sendung lädt dich ein, hinter Identifikation, Rollen und Erinnerungen zu blicken.
Eine Stunde mit tiefen Impulsen, ausgewählter Musik und Raum zum Innehalten.
Still. Klar. Direkt.
Bewusstseinssendung mit WERICH
Niedziela rozpalona w bikini-Lato w radiu Polonia z konkursem-prowadzenie Janusz Usewicz
Warum bleibt das Einfamilienhaus trotz Klimakrise, Flächenverbrauch und steigender Baukosten so beliebt? Was tun mit den 1,5 Millionen gebauten Häusern in Österreich?
Ein großes Haus mit Garten, Swimmingpool und zwei Autos in der Garage. Ein ruhiger, sicherer Ort für die Kernfamilie, naturnah und in einer friedlichen Umgebung. Die Ausstellung „Suburbia. Gebaute Träume – Zukunft Einfamilienhaus“ erzählt die Geschichte dieses Lebensideals. Ausgehend von den US-amerikanischen Vorstädten setzte sich der Traum vom Eigenheim nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Österreich durch, das zum „Land der Häuslbauer“ wurde.
Mittlerweile stehen in Österreich rund 1,5 Millionen Einfamilienhäuser. Nach wie vor streben viele Menschen an, diesen Traum zu verwirklichen. Mit sozialen und ökologischen Folgen wie Flächenverbrauch, Versiegelung und Leerstand. Verkehrsflächen zerstören die Landschaft, die rasant fortschreitende Versiegelung bedroht die Biodiversität und die Ernährungssicherheit, Ortskerne veröden, Häuser und Bewohner*innen altern und es stellt sich die Frage: wie geht es weiter?
Die vom Architekturzentrum Wien kuratierte Ausstellung geht zunächst auf die Geschichte des Einfamilienhauses als Lebensideal ein. Grafiken und Statistiken verdeutlichen die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Pflanzenwelt. Schließlich zeigt sie anhand von 13 aktuellen Projekten, wie durch Sanierung, Transformation und Umnutzung bestehende Häuser in eine nachhaltige Zukunft überführt werden können.
Im Interview erzählt Kuratorin Katharina Ritter warum der „amerikanische Traum“ vom Einfamilienhaus in Österreich so erfolgreich wurde, warum die Menschen an ihren Häusern hängen und welche Möglichkeiten der Neugestaltung und Umnutzung es gibt.
Ausstellung: Suburbia. Gebaute Träume – Zukunft Einfamilienhaus
Mi, 8. Juli bis Fr, 11. September 2026
Kuratorinnen: Lene Benz, Katharina Ritter, Agnes Wyskitensky (Architekturzentrum Wien)
Beitragsbild:
In dieser Folge von GESPRÄCHSFUNKEN – Facetten vieler Leben spricht eine Frau, die anonym bleiben möchte, offen über etwas, das sie selbst lange nicht so nennen konnte: 16 Jahre in einer Sekte.
Sie ist nicht hineingegangen und hat gedacht, das ist eine Sekte. Es war schleichend. Schaufel für Schaufel. Bis der Berg vor ihr so groß war, dass sie ihn kaum noch sehen konnte. Der Auslöser zum Ausstieg? Eine Botschaft, die angeblich von Gott kam – und die sie gemeinsam mit ihrem Mann als nachweislich falsch entlarven konnte. Dieser Moment hat alles verändert.
Sie erzählt, wie Gaslighting und Love Bombing funktionieren. Wie Wohnzimmergurus heute nach außen völlig unauffällig wirken. Wie gefährlich die digitale Welt für Kinder und Jugendliche geworden ist. Und warum man den Ausstieg nie alleine schafft.
Was dieses Gespräch so besonders macht: Sie hat selbst nie geweint – bis sie in der Selbsthilfegruppe die Geschichten anderer gehört hat. Und dort endlich ihre eigene Geschichte betrauern konnte. Heute leitet sie die erste Selbsthilfegruppe für Sektenaussteiger in Österreich – ehrenamtlich, anonym, kostenlos.
„Allein kommt man da nicht raus.“
Prädikat: aufklärend, mutig, wichtig.
Wichtige Links:
Selbsthilfegruppe Guru Ade! (Salzburg)
Bundesstelle für Sektenfragen (Wien)
GSK – Gesellschaft gegen Sekten- und Kultgefahren (Wien)
Fachstelle für Weltanschauungsfragen der Erzdiözese Salzburg
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