Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

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Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • R(h)eingehört zur SO WOW! des Kunstkreis C in Hohenems

    Vom 6. bis 12. Juli 2026 findet wieder die kreative Sommer-Workshop-Woche des Kunstkreis C statt. Wer der Kunstkreis C ist und welche Kunstworkshops ihr bei der kreativen Sommer-Workshop-Woche SO WOW! besuchen könnt, erzählt uns Fabian Tobias Huster. Er ist Choreograf, Tänzer, Tanzpädagoge und Schauspieler und Mitorganisator der SO WOW! Wenn ihr euch die kreative Sommer-Workshop-Woche des Kunstkreis C interessiert, findet ihr Infos und das gesamte Programm auf https://www.kunstkreisc.at Die Sommer-Workshop-Woche findet in Leerständen der Marktstraße Hohenems statt. Anmelden könnt ihr euch unter [email protected]

    14 min
  • 500 Jahre Bauernkrieg im Pinzgau – Die Historiker Dr. Gerhard und Dr. Ernst Cordt zu Gast

    500 Jahre nach dem Bauernkrieg 1525/26 blicken die Historiker Dr. Gerhard Cordt und Dr. Ernst Cordt gemeinsam mit Klaus Vorreiter auf eines der bedeutendsten Kapitel der Salzburger Landesgeschichte zurück.

    Im Mittelpunkt stehen die Ursachen des Bauernaufstandes, die Rolle des Pinzgaus, die Auswirkungen auf die Bevölkerung sowie die Ereignisse, die unsere Region bis heute prägen. Darüber hinaus gibt Dr. Gerhard Cordt als Leiter des Bezirksarchivs Pinzgau spannende Einblicke in die Arbeit des Archivs und erzählt von historischen Dokumenten, Fotos und besonderen Fundstücken.

    Ein abwechslungsreiches Gespräch über Geschichte, Regionalforschung und den Wert historischer Erinnerungen.

    Radio Pinzgau

    Pinzgau-Aktuell

    Diese Sendung entstand mit Unterstützung von Bund, Land Salzburg und Europäischer Union.

    36 min
  • Antifanews für den 2. Juli 2026

    Von Erfurt bis zur USA ist alles dabei: Es geht um das BSW und die AfD, um Gutachten und Verfassungsschutzberichte, ein mögliches Verbot des Indymedia-Forums, Neuigkeiten im Antifa-Ost-Komplex und und und…

    Es ist wieder viel los rund um antifaschistische Politik. Ein Überblick bekommt ihr hier erneut in den Antifanachrichten vom 2. Juli 2026. Veranstaltungshinweise für die kommende Woche haben wir auch mit dabei und natürlich erinnern wir auch diese Woche wieder den Opfern rechter Gewalt.

    26 min
  • Wieder stirbt das Leben für glitzernde Kanonen

    Krieg! Wieder müssen wir uns damit auseinandersetzen, dass die Selbstverständlichkeit der Friedfertigkeit des Menschen eine Illusion ist, dass sie an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Dass es vielmehr vielfacher politischer, kultureller, gesetzlicher Maßnahmen bedarf, um die Balance in der Emotionalität der Bürger eines Landes zu bewahren.

    In dem Essay „Die Enttäuschung des Krieges“ wurde das von Sigmund Freud 1915, mitten im 1. Weltkrieg, sehr eindrücklich und erhellend dargestellt.

    Ebenso ernüchternd war seine Antwort dann 1933 auf Einsteins Frage „Warum Krieg?“

    29 min
  • MillstART2026: das TIER. und wir / animality

    Im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs „das TIER. und wir / animality“ im Rahmen der MillstART 2026 führt uns der Kurartor Michael Kos durch weitere Räume des Stifts Millstatt, wie u.a. den Gewölbekeller, die Waschküche und den Kreuzgang; die historischen Orte sind derzeit bevölkert von allerlei tierischen Gestalten.

    Gestaltung des Beitrags: Dagmar Travner

    Der erste Teil mit Anette Lang und Michael Kos über die Mottozimmer und über das historische Stift, das derzeit mit zeitgenössischer Kunst bestückt ist, gibt es im Beitrag davor bzw. kann in der Mediathek nachgehört werden: https://cba.media/781608

    30 min
  • Wenn Obdachlosigkeit auf Solidarität trifft

    Fiona arbeitet seit 11 Jahren daran, Obdachlosigkeit aktiv zu bekämpfen. Sie erklärt ihre Beweggründe und berichtet von ihren Erlebnissen. Mit ihrer Art und Weise, ihr Ehrenamt zu leben, fasziniert sie und zeigt, wie viel ein ehrenamtliches Engagement zurückgeben kann. Solidarität und die Wahrnehmung des Anderen stehen dabei im Fokus.

    29 min
  • Graz hat gewählt: Die Wahlanalyse

    Am 28. Juni hat Graz einen neuen Gemeinderat gewählt, und die KPÖ von Bürgermeisterin Elke Kahr hat ihren historischen Erfolg von 2021 noch einmal deutlich ausgebaut. In dieser Ausgabe schauen wir uns genau an, was hinter diesem Ergebnis steckt: wie sich die Stimmen stadtweit und in den einzelnen Bezirken verteilt haben, wo die FPÖ ihre Hochburgen hat, und was die Wählerstromanalyse darüber verrät, woher die KPÖ ihre Stimmen wirklich bekommen hat und wohin die SPÖ ihre verloren hat. Auch die Grünen, die spürbar Mandate eingebüßt haben, nehmen wir genauer unter die Lupe – und fragen, warum sie bei der parallel stattfindenden Bezirksratswahl deutlich besser abschneiden als bei der Gemeinderatswahl.

    Wir fragen auch, warum so viele Grazerinnen und Grazer Elke Kahr nach wie vor ihr Vertrauen schenken, wie es um die Koalitionsfrage und den Grazer Proporz-Stadtsenat steht, und werfen einen Blick auf eine Wahl, die oft übersehen wird: die des Migrant:innenbeirats, samt der Frage, welche Befugnisse dieses Gremium überhaupt hat.

    Reinhören lohnt sich!

    19 min
  • Meldungen 01.07.26

    1. USA – Antifa-Prozess Texas

    In den USA hat ein Bundesgericht in Texas acht Personen wegen einer Demonstration vor dem Prairieland-Abschiebezentrum zu teils jahrzehntelangen Haftstrafen verurteilt. Wie Al Jazeera berichtete, erhielt der ehemalige Marine-Reservist Benjamin Song mit 100 Jahren die Höchststrafe, weitere Angeklagte wurden zu 30 bis 70 Jahren verurteilt. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete die Tat als „Terrorismus“ und stellte Verbindungen zur Antifa her, die Donald Trump per Erlass zur „inländischen Terrororganisation“ erklärt hatte. Bürgerrechtsorganisationen warnen, das harte Urteil könnte weitreichende Folgen für Versammlungs- und Meinungsfreiheit in den USA haben.

    2. Griechenland – Hungerstreik Prosfygika

    In Athen haben Bewohner:innen der besetzten Wohnsiedlung Prosfygika nach monatelangem Hungerstreik einen Erfolg vermeldet. Wie die Aktivist:innen selbst auf Instagram mitteilten, hätten die Hungerstreikenden Aristotelis, nach eigenen Angaben am 140. Tag, und Suzon, am 54. Tag, einen Rückzug der Räumungspläne erreicht. Prosfygika ist Heimat von mehr als 400 Menschen und gilt seit Jahrzehnten als Rückzugsort für Migrant:innen, Arbeiter:innen und antifaschistische Gruppen. Die Bewohner:innen wehrten sich gegen eine geplante Umwandlung des Areals zugunsten kommerzieller Interessen.

    3. Deutschland – Prozess gegen die „Ulm 5″

    In Stuttgart-Stammheim läuft der Prozess gegen die sogenannten „Ulm 5″ – fünf Aktivist:innen, die im September 2025 die deutsche Niederlassung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems in Ulm beschädigt haben sollen. Wie der Journalist Hanno Hauenstein auf Substack dokumentierte, wird ihnen neben Sachbeschädigung auch Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach Paragraf 129 vorgeworfen – ein Vorwurf, den Amnesty International Deutschland als rechtsstaatlich bedenklich kritisiert. Der Prozess findet im selben Gerichtssaal statt, der einst für die RAF-Prozesse gebaut wurde, und wurde von ursprünglich 16 auf über 40 Verhandlungstage ausgeweitet. Die Angeklagten sitzen seit mehr als neun Monaten unter verschärften Bedingungen in Untersuchungshaft.

    4. Deutschland – Klimawandel-Fakes zur Hitzewelle

    Während der Deutsche Wetterdienst weiter vor extremer Hitze warnt, kursieren in sozialen Netzwerken zahlreiche Falschbehauptungen, die den menschengemachten Klimawandel relativieren oder leugnen. Wie der ARD-Faktenfinder recherchierte, verbreiten unter anderem rechte Portale wie „Auf 1“ den Vorwurf, öffentlich-rechtliche Medien würden Hitzetote erfinden oder Wetterkarten durch intensivere Rottöne manipulieren – nachweislich falsch, wie das ARD-Wetterkompetenzzentrum erklärt. Auch aus dem Kontext gerissene alte Bild-Schlagzeilen von 1957 und 1975 kursieren erneut, obwohl sie sich in Wahrheit auf eine defekte Bahnhofsuhr beziehungsweise eine nicht eingetroffene Prognose bezogen. Die Faktenlage ist eindeutig: Heiße Tage haben überall in Europa langfristig deutlich zugenommen.

    5. Deutschland – AfD-Gutachten
    In Berlin hat die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) ein rund 1.500 Seiten starkes Gutachten vorgestellt, demzufolge die AfD nach Artikel 21 des Grundgesetzes verfassungswidrig ist. Wie die GFF in einer Presseaussendung mitteilte, verstoße die Partei sowohl gegen das Demokratieprinzip – durch die geplante strafrechtliche Verfolgung politischer Gegner:innen – als auch gegen die Menschenwürde, etwa gegenüber Musliminnen, Doppelstaatsbürger:innen und Schutzsuchenden. Ein achtköpfiges Team hatte binnen 13 Monaten rund drei Millionen Datenpunkte ausgewertet und stützt seine Einschätzung auf mehr als 2.500 Belege. Ein Verbotsantrag hätte demnach vor dem Bundesverfassungsgericht wahrscheinlich Erfolg. Über die Einleitung entscheidet allein der politische Wille von Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung.

    6. Österreich – Überwachungssoftware Innenministerium

    Das österreichische Innenministerium hat laut Recherchen des Standard die Lizenzen für die Überwachungssoftware „Tangles“, „Webloc“ und „Webeye“ des US-Unternehmens Penlink um zwei weitere Jahre verlängert – Kostenpunkt rund 1,85 Millionen Euro. Die Systeme können laut Bericht Aktivitäten im Internet, auf Social Media und im Darknet analysieren und werden auch von der umstrittenen US-Migrationsbehörde ICE eingesetzt, die für ihre brutale und teils mörderische Abschiebepraxis unter der Trump-Regierung bekannt ist. Datenschützer:innen äußern Bedenken zu Umfang und Kontrolle der Überwachung, das Innenministerium selbst hält sich zu konkreten Einsatzbereichen bedeckt.

    7. Hitzewelle in Österreich

    Österreich erlebt aktuell eine markante Hitzewelle. Wie der Standard berichtete, wurden am Sonntag in der Wiener Innenstadt erstmals 40 Grad gemessen, am Montag kurzzeitig sogar 40,1 Grad im niederösterreichischen Bad Deutsch-Altenburg. Für Dienstag prognostiziert Geosphere Austria bis zu 38 Grad, bis dahin gilt die höchste Warnstufe. Solche Extremtemperaturen stehen laut Klimaforschung im direkten Zusammenhang mit der fortschreitenden Erderhitzung und dem menschengemachten Klimakollaps – dazu gleich mehr in unserer nächsten Meldung.

    8. Graz – Wegener Center, Klimaprognose

    Auch die Wissenschaft in Graz warnt vor weiter steigenden Temperaturen. Wie das Climate Change Centre Austria berichtete, prognostizieren Gottfried Kirchengast und Moritz Pichler vom Wegener Center der Universität Graz für 2026 eine globale Erwärmung von 1,62 Grad und für 2027 bereits 1,71 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Damit würde auch der 20-Jahres-Mittelwert der Erderwärmung ab 2026 die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens überschreiten. Möglich wurde die frühzeitige Prognose durch ein verbessertes Verständnis des Zusammenspiels von menschengemachten Treibhausgasemissionen und natürlichen Schwankungen wie El Niño.

    9. Wohnungslose ukrainische Familien im Metahofpark

    In Graz machen die Aktivistinnen Tamara und Ola auf eine akute Notlage aufmerksam. Wie sie auf Instagram schreiben, schlafen aus der Ukraine vertriebene Familien – darunter Babys, Kinder, Schwangere und chronisch kranke Menschen – unter freiem Himmel im Metahofpark, weil es seit Anfang Mai keine Notquartiere für ukrainische Vertriebene in Graz mehr gibt. Eine Lösung der politisch Verantwortlichen sei nicht in Sicht, schreiben sie. Das Vizinest sagt auf Anfrage, dass sie nun nach dem Umzug in das neu renovierte Quartier nun keinen Platz mehr haben. Auf den Appell ans Land verwiesen die Verantwortlichen auf den Bund. Streetwork Graz betreut die Personen im Rahmen der mobilen Marienambulanz mit der notwendigsten medizinischen Versorgung. Georg Eichberger von der Caritas meint auf telefonische Nachfrage von Radio Helsinki: Die Caritas hilft Vetriebenen aus der Ukraine dabei, nach der Registrierung bei der Polizei ein Ansuchen auf Grundversorgung zu stellen, sie sind in regelmäßigem Austausch mit der Stadt Graz aber ihre Einrichtungen sind voll. Eine Notunterkunft für Menschen deren Antrag auf Grundversorgung noch nicht bewilligt wurde, wurde vom Land kürzlich gestrichen. Das betrifft eben auch die Familien und Kinder, die nun im Metahofpark übernachten müssen.
    Die Pressestelle der FPÖ Steiermark war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar.
    Die beiden Aktivistinnen, die zu Spenden aufrufen, versorgen die Betroffenen derzeit privat mit Essen, Getränken, Windeln und Hygieneartikeln und bitten um finanzielle aber auch organisatorische Unterstützung über GoFundMe. Kontakt und weitere Infos gibt es über den Instagram-Account @demo8maerz_graz, @trashyspice oder @olavonschmolla.

    9 min

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