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„50 let Volksgruppengesetz – und noch immer keine Lösung.“ To je naslov nove knjige Rudija Vouka, ki ob petdeseti obletnici Zakona o narodnih skupnostih kritično ocenjuje razvoj manjšinske politike v Avstriji. Kaj je zakon prinesel narodnim skupnostim, kje so njegove pomanjkljivosti in zakaj številna vprašanja ostajajo nerešena?
„50 Jahre Volksgruppengesetz – und noch immer keine Lösung.“ So lautet der Titel des neuen Buches von Rudi Vouk. Zum fünfzigjährigen Jubiläum des Volksgruppengesetzes zieht der Autor eine kritische Bilanz der österreichischen Volksgruppenpolitik. Was hat das Gesetz gebracht, wo liegen seine Schwächen und warum bleiben viele Fragen offen?
Oblikovanje I Gestaltung: Asja Boja
Themen: Zukunftsinvestitionen statt Kürzungspläne – das „Budget der Vielen“ | Für ein Ende der Kopftuchdebatte | Antimuslimischer Rassismus Report 2025 | Deregulierung: EU-Entwaldungsverordnung vor weiterer Abschwächung | Asexualität und Aromantik: AroAce im Pride-Monat | Peter Thiel war doch nicht bei den Wiener Festwochen
Moderation: Dobrina Trendafilova
Sendungskoordination: Stefan Resch
Zukunftsinvestitionen statt Kürzungspläne – das „Budget der Vielen“
Als Antwort auf das Kürzungs-Budget der Bundesregierung, haben sich am Dienstag den 9. Juni die Mitglieder der zivilgesellschaftlichen Allianz vor dem Parlament versammelt und ihr „Budget der Vielen“ vorgestellt. Im Fokus stehen dabei zukunftsorientierte, feministische und soziale Alternativen, die ein gerechtes Budget für alle ermöglichen sollen.
Beitragsgestaltung: Janis Steinhöfler
Für ein Ende der Kopftuchdebatte
Kaum ein Kleidungsstück ist in der österreichischen Öffentlichkeit so umstritten wie das Kopftuch. Gerade diejenigen, die es tragen und unter den Vorurteilen leiden, kommen aber in der ewigen Debatte kaum zu Wort. Bei der österreischischen Antirassismus-Messe plädierten Dr.in Amani Abuzahra, Ümmü-Selime Türe und Esma Bosnjakovic für ein Ende der leidigen Diskussion.
Beitragsgestaltung: Michelle Binder, Yann Pütz
Antimuslimischer Rassismus Report 2025
Die Dokustelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus hat am 11. Juni ihren neuesten Jahresbericht für 2025 vorgestellt. Wie schon in den Vorjahren verzeichner die Dokustelle einen Anstieg der Vorfälle, wobei die Dunkelziffer die 1684 gemeldeten Vorfälle wohl weit überschreitet. Struktureller Rassismus gegen als muslimisch gelesene Personen ist in Österreich weit verbreitet. Besonderer Fokus dieses Jahr: Die mediale Berichterstattung, in der Muslime oft negativ dargestellt werden.
Beitragsgestaltung: Michelle Binder, Yann Pütz
Deregulierung: EU-Entwaldungsverordnung vor weiterer Abschwächung
Die EU-Entwaldungsverordnung sollte verhindern, dass Produkte wie Kaffee, Kakao oder Leder mit der Zerstörung von Wäldern in Verbindung stehen. Doch seit Jahren wird das Gesetz verwässert und sein Inkrafttreten verzögert – auf Druck mächtiger Wirtschaftslobbys. Was steckt hinter der Deregulierung, und wer profitiert davon wirklich?
Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier
Asexualität und Aromantik: AroAce im Pride-Monat
Asexuelle und aromantische Personen sind Teil der queeren Community. Doch was bedeuten diese Begriffe und mit welchen Vorurteilen haben asexuelle und aromantische Personen zu kämpfen? Aira vom Organisationsteam von AceAro Wien, der Vertretung der asexuellen und aromantischen Community in Österreich, erzählt.
Beitragsgestaltung: Vincent Lutz
Peter Thiel war doch nicht bei den Wiener Festwochen
Die Kontroverse um die Einladung des rechtsaußen-Tech-Milliardärs Peter Thiel endet mit einer Absage. Anders als von Intendant Milo Rau gewünscht kommt Thiel nicht nach Wien, um seine Ideen auf der Bühne zu diskutieren. Trotzdem bleibt die Frage: Welche Meinungen und welche Akteure lädt man auf die Bühne ein?
Beitragsgestaltung: Cora Schlöglhofer, Fiona Polster
Sumpfwesen sind Sommerwesen …—… more birds: https://dgqyks.podcaster.de/vogel-der-woche.rss
Pic CC3.0 by Jürgen Freisinger
Daniel zu Gast – Zwischen Cosplay und Real Talk
Diesmal war Daniel bei mir zu Gast im Studio.
Aber wir haben nicht nur über Cosplay gesprochen, sondern auch über das Allgemeine, persönliche Erfahrungen, Interessen und einfach lockere Gespräche geführt.
Genau solche entspannten und ehrlichen Gespräche machen die Sendung aus.
Wann die Sendung ausgestrahlt wird und wo ihr sie nachhören könnt, findet ihr in der Beschreibung.
#RadioProton #TheBigPictureTalk #Cosplay #Loki #Podcast
Über das Scheitern der Illusion und Manipulationen auf allen Ebenen.
In seinem neuen Buch (Governing Islam in Austria and Germany: From Colonial Times to the Present, Oxford University Press, 2026) verbindet Farid Hafez (College of William & Mary) die koloniale Geschichte Österreichs und Deutschlands mit den heutigen Beziehungen zu muslimischen Gemeinschaften. Er stützt sich dabei auf historische Primärquellen sowie aktuelle Interviews. Auf der Grundlage dekolonialer Theorie schlägt er eine Brücke zwischen dem kolonialen Erbe, Rassismus und gegenwartiger Politik.
Die Präsentation fand im Dialog mit Katharina Ivanyi (Universität Wien) statt.
Eine Veranstaltung von FAIHS – Forum for Anti-Colonial Inquiry in the Humanities and Social Sciences – der Universität Wien
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Hafez ist Assistenzprofessor für Internationale Beziehungen am College of William and Mary in Williamsburg, Virginia. Seit 2017 ist er externer Senior Researcher an der Georgetown University im Rahmen der „Bridge Initiative“. Von 2021 bis 2024 hatte er die Position des „‚Class of 1955 Distinguished Visiting Professor of International Studies“ am Williams College inne. Sein Buch Islamophobia in Austria (herausgegeben gemeinsam mit John Bunzl, 2009) wurde mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch des Jahres ausgezeichnet. Farid Hafez ist Mitbegründer und Mitherausgeber des European Islamophobia Report.
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Katharina Ivanyi ist Professorin für Kultur- und Ideengeschichte der islamischen Welt am Institut für Orientalistik der Universität Wien.
Wie erzählen wir Geschichte – so, dass sie nicht im Archiv verstaubt, sondern im Heute ankommt? Und wie lässt sich Vergangenheit so vermitteln, dass sie berührt, verständlich bleibt und neue Blickwinkel eröffnet?
Diese Sendung begibt sich in die Landschaft der Erinnerung – in jene Geschichten, die Oberösterreich bis heute prägen. Im Zentrum stehen die Ereignisse des Jahres 1626, der Bauernkrieg und seine Nachwirkungen: der Aufstand in Lembach, die erste Schlacht bei Peuerbach, das Lager in der Weiberau – und jene Orte, an denen Geschichte nicht nur stattfand, sondern sich in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat.
Es sind aber nicht nur die großen Linien der Geschichte, die hier nachgezeichnet werden, sondern auch die Menschen dahinter: Stefan Fadinger, Christoph Zeller, Achatz Wiellinger und Graf Adam von Herberstorff – Figuren zwischen Überlieferung und Deutung, zwischen Dokument und Erzählung.
Auch das sogenannte Frankenburger Würfelspiel, eines der bekanntesten Ereignisse dieser Zeit, wird beleuchtet – ebenso wie Vorstellungen von Zauber, Flüchen und Deutungssystemen einer Welt, in der Geschichte und Glauben eng miteinander verwoben waren.
Zu Gast sind renommierte Expert:innen und engagierte Heimatforscher:innen aus Oberösterreich:
Irene Keller – regionale Heimatforscherin und Historikerin der Hausruckregion
Heinz Schießer – Historiker und Heimatforscher aus Gmunden
Alois Ferihumer – Obmann des Vereins Stefan-Fadinger-Museum
Gesprächsführung: Siegfried Kristöfl – Historiker und Heimatforscher
Aufnahme und Schnitt: Sabine Traxler.
Hogyan illeszkedik a család a társadalom teljes rendszerébe?
A társadalom milyen intézményeire támaszkodhat a család a gyermeknevelésben?
Hol a határ a család autonómiája és a társadalom elvárásai között?
Mi történik, amikor a család a gyermek fejlődésének az üvegplafonjává válik?
Hogyan lehet egy családot kisegíteni a krízisből és mikor van itt a kezük elengedésének az ideje?
Milyen erőforrások kellenének a leghatékonyabb segítséghez?
Mi történik a korlátozott források esetén; melyek a „vándorló családok”?
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