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LUST AUF LESEN? Siegfried Lenz / Schweigeminute
Siegfried Lenz, gelebt hat er von 1926 bis 2014, hinterließ mit „Schweigeminute“ nicht nur eine wunderbar einfache Geschichte, sondern tatsächlich, wie Marcel Reich-Ranicki schrieb, sein poetischstes Werk.
Er wurde im Jahr 1926 in Ostpreussen geboren.Er schuf Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Essays und Rezensionen. Besonders berühmt wurde sein Roman „Deutschstunde“.
Die Novelle „Schweigeminute“ ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden und das Erwachsensein, eine Geschichte über eine große Liebe, in der unbeschreibliches Glück neben tief empfundener Trauer steht. Erzählt wird von einem Schüler, der sich in seine junge Englischlehrerin verliebt und sie dann durch einen tragischen Unfall verliert.Siegfried Lenz ist es gelungen, uns die tiefe Liebe zweier so verschiedener Menschen in einer wundervollen Art und Weise sehr nahe zu bringen.
Ein großes dünnes Buch für die ruhigen Momente des Lebens, ein wahrhafter Lesegenuss.
Die 1882 geborene Dora Breuer war Tochter von Sigmund Freuds Freund und Förderer Josef Breuer. Sie studierte Malerei und Grafik bei Ferdinand Schmutzer. Ihre Jugend verbrachte sie unter anderem im Geymüller-Schlössel in Pötzleinsdorf, wo nun erstmals ihre Radierungen zu sehen sind. Ein inniges Verhältnis verband sie mit ihrer Schwägerin Katharina Mautner-Breuer, Tochter des Großindustriellen Isidor Mautner, die 1906 in einer großangelegten Doppelhochzeit der Schwestern Mautner Doras Bruder, den Rechtsanwalt Hans Breuer, heiratete. Der Garten des Geymüller-Schlössels wurde zum gemeinsamen Zentrum der Familien Mautner und Breuer. Als der Nationalsozialismus auch in Österreich an die Macht kam, gelang Katharina die Flucht nach Großbritannien. Dora verpasste den Zeitpunkt. Als die Gestapo sie holen wollte, vergiftete sie sich.
Katharina Stemberger und Johanna Mertinz spielen die zwei Freundinnen, die Texte basieren auf bislang unveröffentlichten Briefen und Tagebüchern der beiden. Dazu erklingt Musik der Zeit, unter anderem von Hilda Löwe und Hildegard Geiringer, die neben anderen Werken in den 1920ern einige Radiohits komponierten. Aber auch Fanny Hensels vierstimmige Gartenlieder werden zu hören sein. Das Ensemble REIHE Zykan+ schlägt mit Michael Mautners Vokal-Kompositionen eine Brücke in die Gegenwart, zu James Turrells Skyspace, der seit einigen Tagen wieder im Garten des Geymüller-Schlössels als Expositur des MAK zu sehen ist.
Spieltermine sind Samstag 30. und Sonntag 31. Mai 2026, jeweils 12 und 15 Uhr. Susanne Hoehne, Irene Suchy sowie Elizabeth Baum-Breuer, die nach Wien zurückgekehrte und hier lebende Enkelin von Katharina Mautner-Breuer, schildern live im Studio, wie es zu dieser außerordentlichen Produktion kam.
Website Beseder Theater
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„Was stärkt unsere Demokratie?“ In einer Welt, die sich ständig wandelt, sehen wir viele Herausforderungen für die demokratischen Werte.
Aber was gefährdet die Demokratie heute?
Unser heutiger Gast macht sich dazu viele Gedanken und er will die österreichische Bevölkerung motivieren, sich für den Erhalt unserer demokratischen Werte aktiv zu engagieren:
Es freut mich sehr, heute telefonisch Günther Ogris zu Gast zu haben, er ist ein renommierter österreichischer Sozialforscher und eine zentrale Figur im Bündnis 2025 (oft als „Bündnis 25“ abgekürzt). Er leitete viele Jahre das SORA-Institut. Bekannt wurde er vor allem durch die Hochrechnungen und Wählerstromanalysen für den ORF. Er ist Gründungsmitglied des Bündnis 2025. Sein Fokus liegt darauf, wie eine lebendige, soziale und liberale Demokratie für alle Bürger gestaltet werden kann.
In Folge 71 unseres Podcasts „Engagierte Stimmen“ widmen wir uns einer zentralen Frage unserer Zeit: Wie steht es eigentlich um unsere Demokratie – und wie können wir sie aktiv mitgestalten?
In Österreich ist die Zahl an Demokratie-Initiativen, die mehr direkte Demokratie fordern, in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Sie stehen für ein verstärktes zivilgesellschaftliches Engagement und das Interesse vieler Bürger:innen, politische Entscheidungsprozesse aktiv mitzugestalten.
Eine dieser Initiativen ist mehr demokratie!, die sich für mehr Mitbestimmung und eine Demokratisierung auf allen politischen Ebenen und in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen einsetzt. Ein zentrales Anliegen dabei ist die Stärkung der direkten Demokratie.
Gemeinsam mit Erwin Leitner sprechen wir darüber, wie die Initiative entstanden ist, womit sie sich aktuell beschäftigt und welche konkreten Möglichkeiten es gibt, sich demokratisch einzubringen.
Website von mehr demokratie!: https://mehr-demokratie.at/de
Eines Morgens wachen die Kinder auf und alle Erwachsenen sind verschwunden! Keine Lehrer_innen, keine Eltern, keine Bürgermeisterin. Was zuerst wie ein Traum klingt, wird schnell zum Abenteuer: Wer kümmert sich jetzt um die Stadt? Wer macht die Regeln? Und wo sind eigentlich alle hin? Die Schüler_innen der 3. Klasse der VS Lavantinum nehmen euch in ihrem Hörspiel mit in eine Welt voller Rätsel.
Schau doch mal ernster, damit man dich ernst nimmt!
Ich räume in dieser Sendung mit dem weitverbreiteten Missverständnis auf, dass Kompetenz eine starre Miene braucht.
Erfahren Sie, warum der Joy Flow kein aufgesetztes Grinsen ist, sondern ein Akt der Rebellion gegen die Schwere des Alltags.
Ich spreche darüber, wie Lachen als Werkzeug hilft, die innere Erstarrung zu lösen und warum Freude und Trauer keine Widersprüche sind, sondern gemeinsam Platz in unserem Leben haben dürfen. Eine Sendung über den Mut zur Lebenskraft und die Entscheidung, auch in Krisenzeiten die Quelle der Freude nicht versiegen zu lassen.
Den jüngsten verfügbaren Zahlen (Jahr 2016/17) zufolge, beträgt in Österreich die Wahrscheinlichkeit, dass ein 35-jähriger Mann 80 Jahre oder älter wird, für Personen mit Pflichtschulbildung 51 Prozent, für Männer mit einem universitären Abschluss aber 72 Prozent. Bei Frauen sind die bildungsspezifischen Unterschiede in der Sterblichkeit weniger stark ausgeprägt, aber ebenfalls gut belegt. Die Aussicht auf ein hohes Lebensalter steigt zwischen Pflichtschulabsolventinnen und Akademikerinnen im Alter von 35 Jahren von 70% auf 80 Prozent an. Die wissenschaftlich nicht zu belegende Behauptung, das gesetzliche Pensionsalter müsste im Ausmaß der steigenden Lebenserwartung angehoben werden, weil sich nur so der Ausgabenanstieg bei Pensionen eindämmen ließe, ist schlichtweg falsch. Diese Zynische Forderung benachteiligt massiv einzig den ärmeren Anteil von Lohnabhängigen. Aufgrund Statistisch nachgewiesenen vorzeitigen Ablebens.
Dioxine und Furane (PCDD/PCDF) sind extrem giftige, krebserregende organische Verbindungen, die als unerwünschte Nebenprodukte bei Verbrennungsprozessen in Gegenwart von Chlor entstehen. Sie bilden sich besonders Verbrennung von Abfällen, Kunststoffen (PVC), Holzschutzmitteln. Diese verursachen:
Die Feinstaubpartikel lösen Entzündungen und Stress in menschlichen Zellen aus. Hält dies über einen längeren Zeitraum an, kann es zu Erkrankungen führen. Die langfristigen Effekte von Feinstaub (insbesondere 2,5 PM), die bei einer Belastung über Monate und Jahre entstehen, wirken sich auf die Atemwege (z. B. Asthma, verringertes Lungenwachstum, Bronchitis, Lungenkrebs), das Herz-Kreislaufsystem (z. B. Arteriosklerose, Bluthochdruck, Blutgerinnung), den Stoffwechsel (z. B. Diabetes Mellitus Typ 2) und das Nervensystem (z. B. Demenz) aus. Eine kurzfristige (Stunden oder Tage andauernde), hohe Belastung kann zu Bluthochdruck, Herzrhythmusvariabilität sowie Krankenhaus- und Notfalleinweisungen meist aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen führen. Insgesamt erhöht Feinstaub die Sterblichkeit.
Feinstaub stellt eine besondere Belastung für Kinder, Menschen mit vorgeschädigten Atemwegen und ältere Personen dar. Kinder atmen im Verhältnis zu ihrer körperlichen Größe mehr Luft ein als Erwachsene. Zudem befindet sich ihre Lunge im Wachstum. Eine Schädigung und beeinträchtigte Funktion der Lunge, die durch Feinstaub entstehen kann, kann sich somit auf ihr weiteres Leben auswirken. Menschen mit vorgeschädigten Atemwegen, wie Asthma oder chronischer obstruktiver Lungenerkrankung, reagieren besonders empfindlich auf Feinstaub und es kann zu vermehrten Asthmaanfällen und auch Krankenhauseinweisungen kommen. Auch ältere Menschen sind besonders gefährdet, was eine erhöhte Feinstaubkonzentration angeht, insbesondere dann, wenn sie unter chronischen Krankheiten leiden.
Grenzwerte:
Für die Landespolitiker der Steiermark sind 250.000 hochgiftige Partikel pro cm3 nicht zu viel, sondern noch unter dem Bereich des Grenzwertes!
In einer Stunde würden 80.000 m3 Abgase aus der Müllverbrennungsanlage „Energiewerk Graz“ ausgestoßen.
Das wären insgesamt 20.000.000.000.000.000 Feinstaub Partikel pro Stunde, an denen sich hochgiftige Doxine und Furane angeheftet haben können, die den Schornstein trotz Filter verlassen und die Grazer Luft verseuchen.
Die EU-Richtlinie über grüne Werbeaussagen (GCD) zur Bekämpfung von Greenwashing
Das geplante Müllverbrennungswerk im Luftsanierungsbereich der Grazer Innenstadt trifft auf den Protest besorgter Bürger, welche ernste Gesundheitsrisiken befürchten, die in einer Blendwerk-Werbung der Betreiber schöngeredet würden.
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