
Sign up to save your podcasts
Or


Der vierte Teil der Tetralogie über Turmbauten, diesmal geht´s um den von Babel. Musik hauptsächlich aus dem RIO – Bereich.
Eine Geschwister-Performance über Nähe, Autonomie und dem Anderssein von Ron & Sonja Marlis Pfennigbauer.
Radiomacher MC Ron spricht am 31. März 2026 mit seiner Schwester Sonja on Air über ihr gemeinsames Bühnenprojekt. Philosophisch, berührend, ehrlich.
„Nur mein Bruder“ wird im Rahmen des WEIN/4 FESTIVALS 2026 an verschiedenen Spielstätten aufgeführt:
Z.B. am 20.05.2026, 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
und am 28.05.2026, 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Weitere Infos entnehmt bitte dem Programm.
Zum Stück:
Zwei Geschwister. Ein Tisch. Musik, Bewegung und Gespräche.
Als Künstler*innen verbinden Ron Pfennigbauer (Musik) und Sonja Marlis Pfennigbauer (Tanz) ihre biografischen Erfahrungen mit einer zeitgenössischen, zugänglichen Bühnenarbeit.
Unser Statement:
Wir bringen unbequeme Fragen auf die Bühne, wollen Inklusion nicht erklären, sondern verkörpern und Perspektiven neu beleuchten.
Text: Sonja Marlis Pfennigbauer
StudioTechnik und FotoCredits: Maggie Haslinger-Maierhofer.
Zu Campus und City Radio St. Pölten geht’s hier!
Weitere Radio-Tipps findet ihr z.B. auf Facebook
und Instagram.
unerhört! Das Magazin – offen und vielschichtig
TAO Second Hand in Lehen
TAO in der Rosseckerstraße 19 in Salzburg-Lehen ist mehr als ein Second-Hand-Geschäft. Hinter dem Namen steht ein sozialökonomischer Betrieb, der langzeitarbeitslose Menschen befristet beschäftigt und auf eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Im Mittelpunkt stehen dabei Schlüsselkompetenzen wie Pünktlichkeit, Teamfähigkeit und der Umgang mit Kundinnen und Kunden.
Im Gespräch mit Verkaufsleiterin und Arbeitstrainerin Catarina Santos sowie mit dem langjährigen Mitarbeiter Oktei Eghbal-Ketabtchi zeigt sich: Second-Hand ist längst nicht mehr nur eine Frage des Preises. Immer mehr Kundinnen und Kunden kaufen bewusst gebraucht, um Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Betrieb auch mit Problemen zu kämpfen hat – etwa durch zunehmende gesundheitliche Belastungen bei Mitarbeitenden und durch fehlendes Personal im Transportbereich.
Ein Beitrag von Daniela Bruncic über Arbeit, Nachhaltigkeit und die Frage, welche Rolle Wiederverwertung in Salzburg heute spielt.
E-Mobilität im Pinzgau
E-Mobilität ist längst nicht mehr nur ein Thema für Städte. Auch in ländlichen Regionen steigt die Zahl der Elektroautos deutlich – nicht zuletzt dort, wo Fahrzeuge mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage geladen werden können.
Ein Beispiel dafür ist der Pinzgau: Dort ist bereits jedes fünfte neu zugelassene Auto ein E-Auto. Insgesamt liegt das Bundesland Salzburg bei der E-Mobilität sogar über dem österreichweiten Durchschnitt.
Ein wichtiger Grund dafür ist laut Tobias Begle von der Leitstelle für Elektromobilität die vergleichsweise gut ausgebaute Ladeinfrastruktur – insbesondere auch außerhalb der Ballungsräume. Die Leitstelle für Elektromobilität ist eine Koordinierungsstelle im Infrastrukturministerium. Über die Entwicklung der Neuzulassungen in Stadt und Land Salzburg hat Georg Wimmer vom Freien Radio Pinzgau mit Begle gesprochen.
Wehrpflicht-Diskussion am 7. Mai
Die Diskussion ist zurück: In Österreich steht eine mögliche Verlängerung der Wehrpflicht im Raum. Der Grundwehrdienst könnte von derzeit sechs auf acht Monate + Monate Milizübung ausgeweitet werden. Befürworter argumentieren mit Personalmangel und sicherheitspolitischen Herausforderungen, Kritiker sprechen von fehlender Perspektive, unklaren Zielen und unfairen Belastungen – auch für Zivildiener.
Am 7. Mai wird auf der Radiofabrik live dazu diskutiert werden. Unter anderem sind Peter Schinnerl, Militörkommandat in Salzburg, zu Gast, sowie die Militär Historikerin Tanja Bührer von der Universität Salzburg.
unerhört!-Redakteur David Mehlhart hat vorba in Salzburg nachgefragt und Stimmen eingefangen, die zeigen: Es gibt viele Meinungen, aber auch viele offene Fragen.
Moderation/Technik der Sendung: Monika Daoudi, Christiane Klammer
Unerhört! Das Magazin – offen und vielschichtig – jeden 2., 4. und 5. Donnerstag ab 17:30 Uhr, Wiederholungen Freitag ab 07:30 & 12:30 Uhr
Wenn man an überregionale Medienangebote denkt, fallen mir zuerst Namen wie beispielsweise SPIEGEL, ZEIT, Stern oder Tagesspiegel ein. Aber wie ist das eigentlich mit überregionalen Medien, die aus Ostdeutschland selbst kommen?
Im Februar ist nun aber ein neues Medienangebot des Verlegers Holger Friedrich an den Start gegangen, das daran etwas ändern will. Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung, kurz OAZ. Friedrich, der auch die Berliner Zeitung herausgibt, steht allerdings in der Kritik, ebenso wie die OAZ. So veröffentlichte die Zeitung online sowie in der Printausgabe ein Interview mit dem rechtsextremen Verleger Götz Kubitschek.
Im Onlinemedium Volksverpetzer warf der Journalist Matthias Meisner der OAZ Anfang März vor, Propaganda zu verbreiten und mittlerweile sogar das rechte Krawallportal NIUS mit dem Kubitschek-Interview rechts zu überholen. In zwei Beiträgen der OAZ der vergangenen Tage wurde dem Volksverpetzer wiederum nun von Seiten der OAZ Denunziation und Diffamierung vorgeworfen. Vorläufiger Höhepunkt nun gestern, am 22. April. Der Volksverpetzer warf der OAZ auf der Social Media Plattform Bluesky vor, Kritik an der OAZ durch den Volksverpetzer mit Gewalt zu unterdrücken. Die OAZ würde Medien und Organisationen anschreiben, die bereits mit dem Volksverpetzer zusammengearbeitet hätten, um den Volksverpetzer anzuschwärzen, heißt es dort.
Was genau ist da vorgefallen und wie verortet sich die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung? Für die tagesaktuelle Redaktion von Radio Corax sprach Gunnar Hamann mit Volksverpetzer-Gründer Thomas Laschyk.
Transparenzhinweis: Gunnar Hamann hat in der Vergangenheit Gastbeiträge beim Volksverpetzer veröffentlicht.
We broadcast a recording of the interview with Dr. Advenit Makaya, Senior Mechanical Engineer at the European Space Agency (ESA). The conversation took place in the frame of the course Emerging Fields in Architecture, TU Wien (WS 2025). Students were investigating current and future challenges in planning and building within a broader social, ecological and technological context.
This interview explores the relation between space technologies and architecture, mainly focusing on how innovations developed for extreme environments can influence the development of design and construction on Earth and how the future would be in space. In conversation with Dr. Makaya, the episode discusses the challenges of building in space, the role of advanced manufacturing such as 3D Printing and in-situ resource utilization and the potential transfer of these technologies to sustainable construction on our planet and forth. The discussion reflects on how research conducted for space missions can inspire new approaches to materials, fabrication and resilient design. The interview invites listeners to consider how knowledge from aerospace engineering may contribute to the future of architecture and building technologies overall.
Sinan Ilker and Can Abdullahoğlu conducted the interview and produced this broadcast as part of the course Emerging Fields in Architecture at the Vienna University of Technology (TU Wien).
More information about Dr. Advenit Makaya and ESA:
More information about the lecture:
*
Der Essayist und Gesellschaftskritiker Richard Schuberth hat ein Buch über die Metamorphosen des neuen Antisemitismus geschrieben, in dem er identitätspolitische Diskursmoden, ideologische Verzerrungen und deren israelfeindliche Exzesse seit dem 7. Oktober 2023 aufs Korn nimmt. Ingo Pohn-Lauggas hat für das aka|radio mit ihm darüber gesprochen und sich vor allem für seine Kritik an der Verstrickung des postkolonialen Denkens in diesen Antisemitismus interessiert.
Link zur Sendung:
Heute ist der Weltbuchtag und das war unser Input für die heutige Radiosendung?
Gemacht von: Rashid, Moritz und Katharina
Schreibt uns gerne eine E-Mail unter:
Jede Person, die als Kind oder auch Erwachsene gerne Fernsehen und Filme schaut und geschaut hat kann sich bestimmt an ganz bestimmte Figuren und Charaktere erinnern. An ihr Aussehen, ihre Eigenheiten und nicht zuletzt, an ihre Stimme. Die Chance ist hoch, dass viele Zuhörende die Heldinnen und Helden der eigenen Medienbiografie auch schon mal in deutscher Sprachausgabe gehört haben oder sogar maßgeblich damit verbinden. Die Synchronisationsbranche hierzulande ist groß und international anerkannt – und aktuell auf den Barrikaden. Grund dafür sind Vertragsverhandlungen mit dem Streamingdienst Netflix. Genauere Infos dazu hat unser Redakteur Konstantin.
Die Wahl in Ungarn
Am 12.04.2026 wurde in Ungarn ein neues Parlament gewählt. Die oppositionelle Tisztelet és Szabadság Párt (TISZA) um ihren Vorsitzenden und Spitzenkandidaten Péter Magyar setzte sich deutlich gegen die seit 16 Jahren regierende Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orbán durch und gewann eine parlamentarische Zweidrittelmehrheit.
Auf Budapests Straßen waren die Freude und Euphorie groß, doch als diese abflachte, folgte die Unsicherheit: Was genau bedeutet es für Ungarn, nach 16 Jahren nicht mehr unter Orbáns Regime zu stehen? Kann und wird Magyar seine Versprechen halten? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen nun die Menschen, nicht nur in Ungarn, sondern auch hier in Österreich.
Expert*innengespräch
Aus diesem Grund fand am 14. April 2026 in Wien ein politikwissenschaftliches Expert*innengespäch zu den Parlamentswahlen in Ungarn statt. Veranstalter war das Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Im Zentrum standen aktuelle Entwicklungen rund um die Demokratie, die Parteienlandschaft und die Frage, was das Wahlergebnis bedeuten kann.
Als Expert*innen sprachen Béla Greskovits und Eszter Kováts. Béla Greskovits ist Professor an der Central European University sowie an der Hungarian University und forscht zu politischer Ökonomie, Demokratisierungsprozessen und postsozialistischen Entwicklungen in Ostmitteleuropa. Seine Arbeiten analysieren insbesondere die strukturellen Grundlagen illiberaler Systeme. Eszter Kováts ist Politikwissenschaftlerin an der Universität Wien. Ihre Schwerpunkte liegen auf Genderpolitik, feministischer Theorie sowie rechtspopulistischen und anti-liberalen Bewegungen in Europa, insbesondere in Ungarn. Die Moderation übernahm Ulrich Brand.
Béla Greskovits gab einen Einblick darin, wie das letzte Jahrzehnt unter und mit Orbán gestaltet war. Er behandelt die beiden Punkte, wie sich das Regime so lange halten konnte und wie es dann zur Krise kam. Eszter Kováts stellte in ihrem Impulsvortrag dar, was von 2024 bis zur Wahl passiert ist, welche Gründe Péter Magyar so erfolgreich machten und wie das Parlament nun zusammengesetzt ist.
Beitragsbild: Richard Stachmann @unsplash
From the publisher's feed