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„Ja, ich weiß“….widmen wir uns doch der Musik, die Lärm mit Lärm bekämpfen kann.
Es gibt eine Zeitrechnung nach den 1980er Jahren. Was Ende der 70er, Anfang der 80er mit New Wave, Post Punk und Artverwandtem begann, subtil, poetisch und voller emotionaler Tiefe, setzt sich fort bis heute. Mit melodischem Minimalismus, pulsierenden Synthieflächen, hallenden Gitarren und einer unverwechselbaren Melancholie prägten Bands wie New Order ganze Generationen, Klänge von The Essence lassen unweigerlich gute, alte Eighties-Vibes aufkommen. Eben diese Vibes erfassen auch junge Künstler im Jetzt und holen aus den althergebrachten Sounds ganz frische Qualitäten hervor. Die heutige Welle ist keine Kopie, sondern eine Fortführung: so entfaltet sich nicht nur ein Stück Musikgeschichte, sondern ein lebendiger Beweis dafür, dass echte Visionen keine Zeit kennen.
Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn ihr der Respekt abhandenkommt? In seinem neuen Essay beschreibt Byung-Chul Han eine Gegenwart, in der Rechthaben mehr zählt als Zuhören. Er zeigt, wie eng Selbstachtung, gesellschaftlicher Zusammenhalt und der Blick auf den anderen miteinander verbunden sind. Dabei bleibt er nicht bei der Kritik stehen, sondern fragt auch, wie ein anderes, menschlicheres Miteinander möglich wäre. Ohne Respekt ist ein schmales, dichtes Buch über eine Atmosphäre, die wir alle kennen, und über das, was uns als Gesellschaft zusammenhält.
Valerie Springer: „Analytisch, dringlich, unbequem.“
Im September gab es in Nepal Großproteste, die zum Rücktritt der amtierenden Regierung geführt haben. Proteste, die ganz viel als Gen-Z-Proteste gelabelt wurden, aber vor allem sehr viel mit Korruption und sozialer Ungerechtigkeit zu tun hatten. Auslöser war ein Verbot von Social Media.
Bubble bubble, oil and trouble. It’s an April Oil Special on this Dead Air.
Driving lessons, VO5 hot hair oil, burning cars, coconut oil and wheel barrows.
superstar contributors
– Comic Joe Bates Click —> here for his award winning podcast.
– Celebrity Hairdresser Leanne
– Poet Seamy Keats
– Agony Aunt Dr Lulu
– Catfluencer Stevie Catagher
music
Bandiera Bianca – Franco Battiato
Tema de amor nº 3 – Retiro
Price of Gas – Bloc Party
Washing Machine Heart – Mitski
An Ending (Ascent) – Brian Eno
Happy House – Siouxsie And The Banshees
Only So Much Oil In The Ground – Tower of Power
Faking The Books – Lali Puna
Train Song – Vashti Bunyan
Just The Way You Are 4 – Milky
It’s a fine day – Opus III
reviews
Time to shakes things up a bit, plant a tulip. Get off your hole, get out in the streets – Seamy Keats
I was eight years old – Leanne
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www.deadair.org
Gedanken sind mächtig und können je nach Ausrichtung belastend oder aufrichten. Auch Worte können verletzend wie nährend sein. Aus diesem Grund ist es so wichtig, achtsam mit den eigenen Gedanken und Worten umzugehen. Leider wird ihre Macht im Alltag noch immer zu oft gering eingeschätzt.
Aus diesem Grund blickt Philipp Feichtinger in dieser neuen Folge von „Fühl di wohl“ auf verschiedene Hintergründe, warum uns Gedanken durchaus herausfordern können. Neben den Erkenntnissen des japanischen Wissenschaftlers Masaru Emoto und seinen Versuchen mit Wasserkristallen geht es auch um die Bedeutung von Glaubenssätzen.
Im praktischen Teil lernst du nicht nur zu deinen Glaubenssätzen positive neue Alternativen zu verankern, sondern Worte und Gedanken ganz bewusst für deine Ausrichtung zu nutzen.
Wir möchten jedoch auch darauf hinweisen, dass die hier in der Sendung vorgestellten Methoden, Tipps und Informationen keinen Ersatz für die Einnahme von Medikamenten, den Gang zum Arzt/zur Ärztin oder zu Therapeut*innen darstellt und nur als Ergänzung von schulmedizinischen Verfahren dient. Alle Inhalte wurden besten Gewissens ausgewählt. Die Anwendung erfolgt auf eigene Verantwortung.
Bildnachweis: Pixabay
In dieser Ausgabe von Radio Revolt hört ihr den Mitschnitt einer Podiumsdiskussion aus dem Foyer von Radio Helsinki in Graz. Unter dem Titel „Kann Österreich meine zweite Heimat sein? – Eingebürgerte Steirer:innen diskutieren“ sprechen engagierte Grazer:innen mit Migrationsgeschichte über Zugehörigkeit, Identität und gesellschaftliche Teilhabe.
Maryam Mohammadi (XENOS), Elif Yalcinkaya (DIVAN) und Ali Özbaş (JUKUS) teilen persönliche Erfahrungen rund um das Ankommen in Österreich – insbesondere als Menschen aus Nicht-EU-Ländern. Im Fokus stehen Fragen wie: Was bedeutet es, sich in einem neuen Land zuhause zu fühlen? Welche Rolle spielen Diskriminierung und Rassismuserfahrungen im Alltag? Und was braucht es, um echte Zugehörigkeit zu ermöglichen – auch über die Staatsbürgerschaft hinaus?
Moderiert wird die Diskussion von Joachim Hainzl (XENOS).
Diese Sendung ist der erste Teil einer zweiteiligen Reihe von Podiumsdiskussionen im Rahmen des XENOS-Projekts „‚WIR‘ und die ‚ANDEREN‘“, in Kooperation mit JUKUS und Radio Helsinki, gefördert von der Gesellschaft für politische Bildung.
Im zweiten Teil hört ihr die Diskussion „Oft Inländer:innen gleichgestellt – dennoch Ausländer:innen. Grazer EU-Bürger:innen diskutieren“. Darin sprechen Damien Crano vom Schaukelstuhl, Ruxandra Petroșanu von Radio Helsinki und Massimo Sciarra, moderiert von Joachim Hainzl, über die Erfahrungen von EU-Bürger:innen, die in Graz leben – zwischen Klischees, Zugehörigkeit und politischer Teilhabe.
Wahlen in Ungarn
Radio Corax hat mit der Schweizer Journalistin Gina Böni gesprochen, die derzeit aus Budapest als freie Journalistin berichtet. Im Interview berichtet sie über die Stimmung vor Ort, die Dynamiken im Wahlkampf und die Chancen der Opposition.
Nachrichten aus Nord-Ost Syrien
Mehr dazu hört ihr in den aktuellen internationalen Nachrichten von Women Defend Rojava.
Veranstaltungshinweis:
Musik ist politisch. Wen wir wann wie wo warum hören, sind alles politische Fragen, insbesondere, wenn es um die Musik von Minderheiten geht. Das Thema Musik und Minderheiten griff im Februar 2026 ein spannendes Symposium des Music and Minority Research Centre an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (mdw) auf, unter dem Titel: Between Research and Activism – Futures of Music and Minority Studies. Dafür kuratierte die Initiative Minderheiten eine Diskussionsrunde zu Musik als Form des politischen Ausdrucks. In der heutigen Sendung spielen wir euch Ausschnitte aus dem Gespräch der vier Redner*innen (s.u.), die aus verschiedenen Perspektiven auf die politischen Dimensionen minorisierter Musik blicken. Außerdem hört ihr Ausschnitte eines Konzerts, das im Rahmen des Symposiums stattfand.
Wir bedanken uns bei den Redner*innen und Musiker*innen sowie der mdw für das Zurverfügungstellen der Aufnahmen.
Shakib Rasa and Fayaz Mohammadi are musicians from Kabul, Afghanistan, who studied at the Afghanistan National Institute of Music (ANIM) – the country’s leading music institution before the Taliban takeover. Shakib Rasa started singing at the age of five, and began performing internationally in 2015. He studied ghazal and classical music under Ustad Moghaddam Mitra, a master musician from India, and piano with Ustad Adriana Stop, an American teacher. Fayaz Mohammadi studied tabla with Afghan master Ustad Fereydoun Miyazadeh, also at ANIM. Both are considered among the most talented young Afghan musicians of their generation. Following the Taliban takeover in 2021, they left Afghanistan and have been living in exile in Germany for the past three and a half years.
Kolo Slavuj is the central folklore ensemble of the Croatian minority in Burgenland. The Burgenland Croats migrated from Croatia to their current settlement area in the 16th century and are one of Austria’s six officially recognized ethnic groups (Volksgruppen). The transregional ensemble has existed since 1971, with members from Croatian villages in Burgenland, Hungary, Slovakia, and Vienna, where it is based. But there are also members from other ethnic groups and nationalities. The development of the ensemble and its repertoire reflect a cultural shift: while initially oriented toward the former homeland of Croatia, it now emphasizes regional characteristics of its current environment in Austria. The former “national” identity has given way to diverse regional and transcultural forms of belonging. Alongside its traditional repertoire, Kolo Slavuj blends traditional expressions with contemporary dance and music. Based on preserved elements of folk culture, this approach has produced new choreographies and musical arrangements.
Moderation: Isabel Frey is an ethnomusicologist, a Yiddish singer and a cultural and political activist. She currently works as a Senior Artist and postdoctoral researcher at the Department of Folk Music Research and Ethnomusicology and an affiliated researcher at the Music and Minorities Research Center at the University of Music and Performing Arts Vienna. She is an internationally sought after performer and teacher of Yiddish song, has released three albums of Yiddish music and is the co curator of the KlezMORE Festival Vienna. She is also the founder of the Jewish Arab peace initiative Standing Together Vienna, where she is active both musically and as an activist for a just peace in the Middle East.
Mira Gabriel is a filmmaker, translator, and contributor to the Slovenian weekly newspaper NOVICE. During her school years, she was actively involved in political theater projects. She is an activist in the Klub slovenskihštudentk*študentov na Dunaju / Club of Slovenian Students in Vienna. She organizes demonstrations, commemorative events, and anti fascist camps, among other things.
Santino Stojka is a roma rights activist, trainer and musician. He is the current the president of HÖR (Hochschüler*innenschaft österreichischer Rom*nja / The Austrian Romani Student Union) which focuses on remembrance culture, community support and non formal education through excursions and workshops. He gives workshops with a focus on anti racism, antiziganism and roma music. In his musical projects he satirizes life in Vienna and various political topics, and performs them on stages and protests throughout Vienna.
Konstantin Milena Vlasich studies language arts at the University of Applied Arts and is a journalist and author. Since his youth, he has been involved in politics and multilingual artistic activities. From 2020 to 2025, he was editor in chief of the print and online magazine NOVI GLAS. In 2023, he was awarded the first major art scholarship from the province of Burgenland. In fall 2024, his first collection of multilingual texts, “Erac wird beim Schnapsen verspielt” (Erac is lost in a game of cards), was published by Edition Lex Liszt 12. He is co-curator of the Literaturpassage in Vienna’s Museumsquartier and is responsible for the “Literakuga” series at the cultural center of the same name in Großwarasdorf/Veliki Borištof.
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