Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

By
Download on the App Store

Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Bundesverband Freier Radios nun im Forum Gemeinnütziger Journalismus!

    Der Bundesverband freier Radios (BFR) ist dem Forum Gemeinnütziger Journalismus beigetreten, ein wichtiger Teil einer emanzipatorischen Neuausrichtung des Mediensystems in der BRD. Warum diese Entscheidung getroffen wurde und welche Schwierigkeiten es im gemeinnützigen Journalismus gibt, darüber erzählt Aljoscha Hartmann, er ist einer der BFR Vorstandsmitglieder.

    16 min
  • »Das ist keine Collage über NEWS!«

    Nachrichten können anstrengend sein. Sind Nachrichten Gegner:in, Verbündete:r oder alles dazwischen und außerhalb? Wer steht uns eigentlich im Weg und wie ist die Stimmung im Land? Gunnar aus der tagesaktuellen Redaktion von Radio Corax sagt: Don’t shoot the messenger, send a message to the shooter.

    Nach „Das ist keine Collage über WELSE“ und „Das ist keine Collage über BUXTEHUDE“, hören wir heute: Das ist keine Collage über NEWS.

    10 min
  • Von Tür-zu-Tür vor der Landtagswahl: Das Landesnetzwerk Migrant*innenorganisationen unterwegs in Sachsen-Anhalt

    Im September 2026 finden in Sachsen-Anhalt die Landtagswahlen statt. Mit einer eigenen Kampagne begleitet das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt, kurz LAMSA, die Zeit vor den Wahlen. LAMSA möchte an drei Wochenenden in Halle (Saale), Stendal und Dessau Gespräche in der Nachbarschaft führen. Geführt werden die Gespräche von Engagierten aus der breiten Zivilgesellschaft. Wir sprachen mit Heike, Koordinatorin der Kampagne der Tür-zu-Tür-Gespräche.

    12 min
  • Zwischen Küche, Werkstatt und Secondhand-Läden

    In Salzburg gibt es Betriebe, die gesellschaftliche Verantwortung nicht nur propagieren, sondern sie auch leben: Das Restaurant Schmankerl in der Stadt Salzburg, die Second-Hand Shops Tao oder Anderskompetent mit ihren vielseitigen Projekten. All diese Initiativen geben Menschen, welche auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen hätten, eine Perspektive und zeigen, dass Inklusion nicht von Mitleid, sondern von Mut und echtem Willen zur integrativen Teilhabe lebt.

    Diese Initiativen schaffen Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und entlasten gleichzeitig das Sozialsystem. Und trotzdem kämpfen genau diese Projekte jedes Jahr ums Überleben, gefangen zwischen befristeten Fördertöpfen und endlosen Anträgen. Wenn soziale Einrichtungen mehr Zeit mit Bürokratie als mit Menschen verbringen, läuft etwas falsch. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch die Politik zeigt, was sie kann – mit langfristiger Unterstützung statt kurzfristiger Versprechen.

    Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Christian Moik, Geschäftsführer der Soziale Arbeit GmbH, über die Reintegration in den Arbeitsmarkt.

    Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Küche, Werkstatt und Secondhand-Läden“ von Lukas Oberauer lesen.

    —

    Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang.

    HIER geht’s zum Newsletter-Abo.

    Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.

    —

    Redaktion: Lukas Oberauer

    Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

    24 min
  • Feministische Perspektiven auf Krieg und Frieden

    Frauenfriedensbewegungen und -aktivistinnen in der Geschichte und in aktuellen Konflikten.

    „Ich bin wütend, und ich bin traurig. Weil sich nichts ändert. Weil sich Klimakrise, Kriege, Despotie und Diktatur – fast jedes große Problem auf eine gemeinsame Ursache zurückführen lassen: Männer.“ (Elisa von Hof, Der Spiegel Nr. 38, 2024) Kriege und ihre Gewaltlogik gehören zu den destaströsen patriarchalen Auswüchsen, schreibt die politische Philosophin Birge Krondorfer und betont mit Blick auf Kriegstreiber in Geschichte und Gegenwart auch: Es seien „nicht alle Männer, aber immer Männer“.

    Die Welt erlebt derzeit so viele Kriege und bewaffnete Konflikte wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs, heißt es in einem Bericht des Osloer Friedensforschungsinstituts (PRIO). In einigen Ländern finden mehrere Konflikte gleichzeitig statt. Im Jahr 2024 wurden 61 Konflikten in 36 Staaten verzeichnet.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was aus den großen Friedensbewegungen der 1980er geworden ist. Welchen Stellenwert hat das Engagement für den Frieden heute? Wer engagiert sich? In welchem Verhältnis stehen Frauenrechtsorganisationen und Friedensaktivismus?

    Der Band „Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven“ (Mandelbaum Verlag, 2025) gibt einen Überblick zu Frauenfriedensbewegungen: von den historischen Anfängen mit der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner und der Gründung der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), bis zu aktuellen Kontexten, wie dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dem Konflikt zwischen Israel und Gaza. Die Autorinnen stellen Frauenproteste und Friedensinitiativen vor, die trotz aller Herausforderungen einen Weg des gemeinsamen Handelns suchen, wie besonders am Beispiel Israel und Palästina eindrücklich wird.

    Im Rahmen der Frauenfilmtage „female tracks“ im Programmkino Wels wurde das Buch „Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven“ vorgestellt. Zu Gast war Irmtraud Voglmayr, die den Band gemeinsam mit Birge Krondorfer herausgegeben hat.

    Irmtraud Voglmayr ist Medienwissenschaftlerin und Soziologin, sowie Universitätslektorin im Bereich Feministische Medienforschung. Sie lehrt derzeit an der BOKU Wien und der TU Wien zu Stadt- und Raumforschung. Außerdem ist sie Teil des Kollektivs Frauenhetz in Wien. Moderation: Marina Wetzlmaier.

    Weiterführende Links:

    • Frauenhetz
    • „Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven“ im Mandelbaum Verlag
    •  

      Iranian Home – Preisträger Chemnitzer Friedenspreis 2026

      Jedes Jahr wird um den 5. März herum der Chemnitzer Friedenspreis vergeben. Der Chemnitzer Friedenspreis honoriert Menschen, Vereine und Institutionen, die sich für Frieden, friedliches Miteinander, Demokratie und Zivilgesellschaft engagieren.

      Den 1. Preis gewann dieses Jahr der Verein Iranian Home. Radio T sprach mit Narges Beheshti und Banbertina vom Iranian Home e.V.

      Zum Beitrag

      50 min
    • Rassistische Wohnverhältnisse in Leipzig und darüber hinaus

      Vielen Menschen, die sich aufmerksam durch die Stadt bewegen, haben vielleicht schon mal bemerkt, dass einem in bestimmten Vierteln und Straßen wenig bis keine Schwarze Menschen oder People of Colour begegnen. Das ist kein Zufall, sondern ein Ergebnis von einem rassistischen Wohnungsmarkt in Zeiten starker Wohnungsknappheit.

      Für alle ist es momentan schwer, an eine Mietwohnung in einer Großstadt zu kommen. Doch für rassifizierte Menschen und Migrant:innen ist der Zugang zum Wohnungsmarkt noch schwerer. Deshalb geraten sie häufiger in prekären Wohnverhältnissen mit schlechten Mietverträgen, höherer Umweltbelastung und mangelhafter Infrastruktur. Das bestätigt auch eine Studie des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (nadira), die im Dezember 2025 veröffentlicht wurde. Die Studie liefert erstmalig eine umfassende Analyse des rassistischen Wohn- und Mietmarktes in Deutschland.
      Während die Politik aber weitestgehend nichts gegen diese Ungleichheit unternimmt, gibt es in Leipzig eine zivilgesellschaftliche Initiaitve, die sich bereits seit zehn Jahren in dem Bereich engagiert. Die Rede ist von der Kontaktstelle Wohnen in Leipzig, die Beratung für Menschen auf Wohnungssuche anbietet. Ihre Klient:innen sind vor allem Geflüchtete, die aus Sammelunterkünften in eine eigene Wohnung ziehen wollen oder Frauen, die nach einem Aufenthalt im Frauenhaus ein eigenes zu Hause suchen.
      Wie sich Rassismus auf dem Wohnungsmarkt konkret äußert und wie eine Leipziger Initiative versucht einen Ausgleich für die Betroffenen zu schaffen. Mit Stimmen von Mine Hänel, Mitarbeiterin bei der Kontaktstelle-Wohnen, und Klara Podowik, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim nadira.

      https://www.rassismusmonitor.de/publikationen/wohnenbericht/

      https://www.kontaktstelle-wohnen.de/

      Bildrechte: „The Billion Euro House“ by infomatique is licensed under CC BY-SA 2.0.

      18 min
    • Hrvatski centar Beč – Kroatisches Zentrum Wien

      Das kroatische Zentrum Wien/Hrvatski centar Beč ist eine zentrale kulturelle, gesellschaftliche und Bildungsinstitution der kroatischen Community in Wien. Es wurde 1994 als Dachorganisation kroatischer Vereine gegründet und dient als wichtiger Treffpunkt für Austausch, Kultur und Gemeinschaft. Das Zentrum organisiert zahlreiche Veranstaltungen wie Lesungen, Ausstellungen und Diskussionen und engagiert sich besonders für die Förderung der kroatischen Sprache und Identität. Gleichzeitig fördert es den interkulturellen Dialog und stärkt die Sichtbarkeit der kroatischen Minderheit in Österreich. Hrvatski centar Beč je važna kulturna i društvena institucija hrvatske zajednice u Beču. Centar organizira brojne projekte i događanja te aktivno promiče hrvatski jezik, kulturu i identitet.

      1 hr 28 min
    • Muehldorf FM Renaissance 2026

      Rosi Spezial – Am 17.4 im (legendären) Gasthaus Kranichsteg in St. Konrad.

      Der Kulturverein zu Mühldorf verlässt sein gewohntes Habitat für ein Wirtshausspezial mit den Vorarlberger (Vagabunden) Musikanten Rosi Spezial.

      Sorgt euch. Fax folgt.

      Gegen 19:30

      2 hr 16 min
    • Te sem születtél anyának…

      „A legfontosabb a kíváncsiság. Azt gondolom, hogy engem ami talán jó szakemberré tett, hogy én hiába tizenöt éve dolgozom a terepen, még mindig kíváncsi vagyok. És minden egyes újabb kliensemet úgy fogadom, hogy nem egy sémában gondolkodom. Ja, hát ez hasonlít a Mariska esetére, akkor neki is azt mondom, hogy szedjen hangyát. Hanem tényleg érdekel. Mindig van újabb és újabb történet, és mindig újabb és újabb dolgokat tanulok én is.”

      „- Te tudod, hogy mikor jó egy család? – Én tudom, hogy mikor jó az én családom. – A tiedé? – Igen. Azt gondolom, hogy akkor jó egy család, hogy akik benne élnek, azok jól érzik magukat, és alapvetően készek arra, hogy egymásért megtegyenek dolgokat, hogy egymásért fejlődjenek. Nem akkor jó egy család, ha nincsenek konfliktusok, ha nincsenek krízis időszakok, ha soha semmi nem történik, mert olyan nincsen. Akkor működik egy család, akkor jó egy család, ha működik. És a működés az egy olyan dinamikus történet, amelyben rugalmasan súrlódnak is az emberek, de nem törnek és nem megjavíthatatlanul sérülnek. El tudják fogadni azt, hogy hibázhatunk. Ahol el tudom fogadni a saját hibámat, és másikat is el tudom fogadni a hibájával együtt, még akkor is, ha haragszom rá.”
      Regős Judittal, Te nem születtél anyának címmel, tabuk nélkül a családdá válásról 2016. április elején a Civil Rádióban beszélgettünk.

      57 min
    • kija on air #36: „Girls’ Voices – Mädchen stärken Zukunft“

       

      In dieser Folge sprechen wir anlässlich des Internationalen Frauentags über Feminismus, Gleichberechtigung und die Lebensrealitäten von Mädchen und Frauen heute. Gemeinsam mit spannenden Gästen geht es um persönliche Erfahrungen, Rollenbilder, Chancen und bestehende Herausforderungen – aber auch um Stärke, Mut und Empowerment. Eine ehrliche und inspirierende Sendung mit neuen Perspektiven und wichtigen Denkanstößen.

      53 min

    About Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

    From the publisher's feed

    Österreichs größter gemeinnütziger Podcastprovider