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Der Bundesverband freier Radios (BFR) ist dem Forum Gemeinnütziger Journalismus beigetreten, ein wichtiger Teil einer emanzipatorischen Neuausrichtung des Mediensystems in der BRD. Warum diese Entscheidung getroffen wurde und welche Schwierigkeiten es im gemeinnützigen Journalismus gibt, darüber erzählt Aljoscha Hartmann, er ist einer der BFR Vorstandsmitglieder.
Nachrichten können anstrengend sein. Sind Nachrichten Gegner:in, Verbündete:r oder alles dazwischen und außerhalb? Wer steht uns eigentlich im Weg und wie ist die Stimmung im Land? Gunnar aus der tagesaktuellen Redaktion von Radio Corax sagt: Don’t shoot the messenger, send a message to the shooter.
Nach „Das ist keine Collage über WELSE“ und „Das ist keine Collage über BUXTEHUDE“, hören wir heute: Das ist keine Collage über NEWS.
Im September 2026 finden in Sachsen-Anhalt die Landtagswahlen statt. Mit einer eigenen Kampagne begleitet das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt, kurz LAMSA, die Zeit vor den Wahlen. LAMSA möchte an drei Wochenenden in Halle (Saale), Stendal und Dessau Gespräche in der Nachbarschaft führen. Geführt werden die Gespräche von Engagierten aus der breiten Zivilgesellschaft. Wir sprachen mit Heike, Koordinatorin der Kampagne der Tür-zu-Tür-Gespräche.
In Salzburg gibt es Betriebe, die gesellschaftliche Verantwortung nicht nur propagieren, sondern sie auch leben: Das Restaurant Schmankerl in der Stadt Salzburg, die Second-Hand Shops Tao oder Anderskompetent mit ihren vielseitigen Projekten. All diese Initiativen geben Menschen, welche auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen hätten, eine Perspektive und zeigen, dass Inklusion nicht von Mitleid, sondern von Mut und echtem Willen zur integrativen Teilhabe lebt.
Diese Initiativen schaffen Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und entlasten gleichzeitig das Sozialsystem. Und trotzdem kämpfen genau diese Projekte jedes Jahr ums Überleben, gefangen zwischen befristeten Fördertöpfen und endlosen Anträgen. Wenn soziale Einrichtungen mehr Zeit mit Bürokratie als mit Menschen verbringen, läuft etwas falsch. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch die Politik zeigt, was sie kann – mit langfristiger Unterstützung statt kurzfristiger Versprechen.
Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Christian Moik, Geschäftsführer der Soziale Arbeit GmbH, über die Reintegration in den Arbeitsmarkt.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Küche, Werkstatt und Secondhand-Läden“ von Lukas Oberauer lesen.
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Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.
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Redaktion: Lukas Oberauer
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
Frauenfriedensbewegungen und -aktivistinnen in der Geschichte und in aktuellen Konflikten.
„Ich bin wütend, und ich bin traurig. Weil sich nichts ändert. Weil sich Klimakrise, Kriege, Despotie und Diktatur – fast jedes große Problem auf eine gemeinsame Ursache zurückführen lassen: Männer.“ (Elisa von Hof, Der Spiegel Nr. 38, 2024) Kriege und ihre Gewaltlogik gehören zu den destaströsen patriarchalen Auswüchsen, schreibt die politische Philosophin Birge Krondorfer und betont mit Blick auf Kriegstreiber in Geschichte und Gegenwart auch: Es seien „nicht alle Männer, aber immer Männer“.
Die Welt erlebt derzeit so viele Kriege und bewaffnete Konflikte wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs, heißt es in einem Bericht des Osloer Friedensforschungsinstituts (PRIO). In einigen Ländern finden mehrere Konflikte gleichzeitig statt. Im Jahr 2024 wurden 61 Konflikten in 36 Staaten verzeichnet.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was aus den großen Friedensbewegungen der 1980er geworden ist. Welchen Stellenwert hat das Engagement für den Frieden heute? Wer engagiert sich? In welchem Verhältnis stehen Frauenrechtsorganisationen und Friedensaktivismus?
Der Band „Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven“ (Mandelbaum Verlag, 2025) gibt einen Überblick zu Frauenfriedensbewegungen: von den historischen Anfängen mit der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner und der Gründung der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), bis zu aktuellen Kontexten, wie dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dem Konflikt zwischen Israel und Gaza. Die Autorinnen stellen Frauenproteste und Friedensinitiativen vor, die trotz aller Herausforderungen einen Weg des gemeinsamen Handelns suchen, wie besonders am Beispiel Israel und Palästina eindrücklich wird.
Im Rahmen der Frauenfilmtage „female tracks“ im Programmkino Wels wurde das Buch „Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven“ vorgestellt. Zu Gast war Irmtraud Voglmayr, die den Band gemeinsam mit Birge Krondorfer herausgegeben hat.
Irmtraud Voglmayr ist Medienwissenschaftlerin und Soziologin, sowie Universitätslektorin im Bereich Feministische Medienforschung. Sie lehrt derzeit an der BOKU Wien und der TU Wien zu Stadt- und Raumforschung. Außerdem ist sie Teil des Kollektivs Frauenhetz in Wien. Moderation: Marina Wetzlmaier.
Weiterführende Links:
Iranian Home – Preisträger Chemnitzer Friedenspreis 2026
Jedes Jahr wird um den 5. März herum der Chemnitzer Friedenspreis vergeben. Der Chemnitzer Friedenspreis honoriert Menschen, Vereine und Institutionen, die sich für Frieden, friedliches Miteinander, Demokratie und Zivilgesellschaft engagieren.
Zum Beitrag
Vielen Menschen, die sich aufmerksam durch die Stadt bewegen, haben vielleicht schon mal bemerkt, dass einem in bestimmten Vierteln und Straßen wenig bis keine Schwarze Menschen oder People of Colour begegnen. Das ist kein Zufall, sondern ein Ergebnis von einem rassistischen Wohnungsmarkt in Zeiten starker Wohnungsknappheit.
https://www.rassismusmonitor.de/publikationen/wohnenbericht/
Bildrechte: „The Billion Euro House“ by infomatique is licensed under CC BY-SA 2.0.
Das kroatische Zentrum Wien/Hrvatski centar Beč ist eine zentrale kulturelle, gesellschaftliche und Bildungsinstitution der kroatischen Community in Wien. Es wurde 1994 als Dachorganisation kroatischer Vereine gegründet und dient als wichtiger Treffpunkt für Austausch, Kultur und Gemeinschaft. Das Zentrum organisiert zahlreiche Veranstaltungen wie Lesungen, Ausstellungen und Diskussionen und engagiert sich besonders für die Förderung der kroatischen Sprache und Identität. Gleichzeitig fördert es den interkulturellen Dialog und stärkt die Sichtbarkeit der kroatischen Minderheit in Österreich. Hrvatski centar Beč je važna kulturna i društvena institucija hrvatske zajednice u Beču. Centar organizira brojne projekte i događanja te aktivno promiče hrvatski jezik, kulturu i identitet.
Rosi Spezial – Am 17.4 im (legendären) Gasthaus Kranichsteg in St. Konrad.
Der Kulturverein zu Mühldorf verlässt sein gewohntes Habitat für ein Wirtshausspezial mit den Vorarlberger (Vagabunden) Musikanten Rosi Spezial.
Sorgt euch. Fax folgt.
Gegen 19:30
„A legfontosabb a kíváncsiság. Azt gondolom, hogy engem ami talán jó szakemberré tett, hogy én hiába tizenöt éve dolgozom a terepen, még mindig kíváncsi vagyok. És minden egyes újabb kliensemet úgy fogadom, hogy nem egy sémában gondolkodom. Ja, hát ez hasonlít a Mariska esetére, akkor neki is azt mondom, hogy szedjen hangyát. Hanem tényleg érdekel. Mindig van újabb és újabb történet, és mindig újabb és újabb dolgokat tanulok én is.”
In dieser Folge sprechen wir anlässlich des Internationalen Frauentags über Feminismus, Gleichberechtigung und die Lebensrealitäten von Mädchen und Frauen heute. Gemeinsam mit spannenden Gästen geht es um persönliche Erfahrungen, Rollenbilder, Chancen und bestehende Herausforderungen – aber auch um Stärke, Mut und Empowerment. Eine ehrliche und inspirierende Sendung mit neuen Perspektiven und wichtigen Denkanstößen.
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