Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

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Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Röhrenfieber 219

    Fever, Sarah Vaughan, Sormy weather, Billie Holiday, Black Coffee, Peggy Lee, Acase of you, k.d. lang, sugar on the floor, Etta James, Crazy, Chaka Khan, In der Stille der Nacht, Hildegard Knef, River, Joni Mitchel, Hound dog, Big Mama Thornton, Ball and Chain

    1 hr 1 min
  • Protest gegen ICE in Graz

    Protest gegen ICE in Graz

    Am 20. März fand am Grazer Hauptplatz eine Mahnwache und Demonstration zur aktuellen Situation rund um die US-Einwanderungsbehörde ICE statt. Anlass waren Berichte über Gewalt und Todesfälle im Zusammenhang mit der Behörde, die international für Kritik sorgen.
    Die Organisator:innen wollten mit der Kundgebung ihre Solidarität mit den Betroffenen sowie mit Protestbewegungen in den USA ausdrücken. Gleichzeitig richtete sich die Demonstration auch gegen rechtsextreme Entwicklungen und für den Erhalt demokratischer Werte – sowohl in den USA als auch in Europa und Österreich.

    Ihr hört eine Rede der aus den USA stammenden Caitlin Ahern. Darin schildert sie, wie es für sie ist, aus der Ferne zu verfolgen, welche Auswirkungen das Handeln der US-Abschiebebehörde hat und was aktuell geschieht. Die Rede ist auf Englisch.

    Außerdem hört ihr Andreas Exner, Lehrender an der Universität Graz. Er spricht mit Enric von der VON UNTEN Redaktion darüber, was die österreichische Zivilgesellschaft von den Protesten gegen ICE lernen kann.

    Bild: Joe Flood

    10 min
  • Meldungen 25. März 2026

    Flase Flag Aktion: AfD-Mitglied täuscht Anschlag von Antifa vor

    Ein AfD-Mitglied aus dem bayerischen Uffenheim hat gestanden, Anfang Februar mehrere, angeblich linksextreme Anschläge selbst inszeniert zu haben. Wie unter anderem die dpa berichtet, zündete der 44-Jährige seinen eigenen Kleintransporter an und versuchte anschließend, die Tat linken Gruppen zuzuschreiben. Zusätzlich soll er einen angeblichen Drohbrief gefälscht und sein Fahrzeug zuvor selbst mit politischen Parolen beschmiert haben. Der entstandene Schaden beträgt rund 30.000 Euro. Die Polizei kam dem Mann durch eine Schriftanalyse auf die Spur, die Ähnlichkeiten mit seiner Handschrift zeigte. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

    Ungarn vor richtungsweisender Wahl zwischen Orbán und Magyar

    In Ungarn steht Anfang April eine entscheidende Parlamentswahl an. Laut MDR und profil liegt die Oppositionspartei TISZA unter Péter Magyar in Umfragen teils vor der Regierungspartei Fidesz von Viktor Orbán. Der Wahlkampf ist stark vom Krieg in der Ukraine geprägt: Orbán inszeniert sich als Garant für Frieden und warnt vor einer Kriegsbeteiligung, während die Opposition Korruption und wirtschaftliche Probleme in den Mittelpunkt stellt. Gleichzeitig gibt es Berichte über Desinformation, Einflussversuche und eine starke Kontrolle staatlicher Institutionen durch die Regierung. Die Wahl gilt als Richtungsentscheidung für die Zukunft Ungarns und das Verhältnis zur EU. Laut Stand vom 25. März liegt Orban mit rund 4 Prozentpunkten hinter Magyar.

    Todesfälle in Justizanstalten sorgen für Kritik

    Laut einem Bericht von heute.at ist erneut ein Häftling in einer österreichischen Justizanstalt gestorben. In der Justizanstalt Stein nahm sich ein Insasse das Leben, woraufhin mehrere Justizwachebeamte suspendiert wurden. Es besteht der Verdacht, dass vorgeschriebene Kontrollen nicht durchgeführt wurden, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Fall reiht sich in eine Serie von Vorfällen ein, bei denen Haftbedingungen und der Umgang mit psychisch kranken Insassen kritisiert werden.
    Am 24. März kam es – gleichzeitig während einer Kundgebung vor dem Gefängnis Stein – zu einem weiteren Todesfall: Ein Insasse in Göllersdorf wurde zwangsbehandelt und mit Psychopharmaka ruhiggestellt. Laut Angaben führte dies zu einem Infarkt, an dem die inhaftierte Person verstarb.

    Expertenrat zu „Täterkunst“ nach Causa Mühl

    Wie der Standard berichtet, reagiert die Bundesregierung auf die Debatte rund um den Aktionskünstler Otto Muehl mit der Einrichtung eines Expertenrats. Initiiert wurde dieser von Vizekanzler Andreas Babler. Ziel ist eine grundlegende Auseinandersetzung mit sogenannter „Täterkunst“, also Werken von Künstlern, die schwere Verbrechen begangen haben. Die Rat kommt auch als Antwort auf schwer problematische Aussagen von Klaus-Albrecht Schröder, seit September Geschäftsführer des Wiener Aktionismus Museums. Er verharmloste die Verbrechen von Otto Mühl und seiner Sekte am Friedichshof und spricht davon, dass seine Werke zensiert werden sollten. Außerdem betreibt er Täter-Opfer Umkehr indem er den vergewaltigten Kindern zuschreibt, ebenfalls Verantwortung an den Taten gehabt zu haben.

    4 min
  • Protest gegen ICE in Graz | Mercosur Abkommen ohne parlamentarische Zustimmung umgesetzt

    Protest gegen ICE in Graz

    Am 20. März fand am Grazer Hauptplatz eine Mahnwache und Demonstration zur aktuellen Situation rund um die US-Einwanderungsbehörde ICE statt. Anlass waren Berichte über Gewalt und Todesfälle im Zusammenhang mit der Behörde, die international für Kritik sorgen.
    Die Organisator:innen wollten mit der Kundgebung ihre Solidarität mit den Betroffenen sowie mit Protestbewegungen in den USA ausdrücken. Gleichzeitig richtete sich die Demonstration auch gegen rechtsextreme Entwicklungen und für den Erhalt demokratischer Werte – sowohl in den USA als auch in Europa und Österreich.

    Ihr hört eine Rede der aus den USA stammenden Caitlin Ahern. Darin schildert sie, wie es für sie ist, aus der Ferne zu verfolgen, welche Auswirkungen das Handeln der US-Abschiebebehörde hat und was aktuell geschieht. Die Rede ist auf Englisch.

    Außerdem hört ihr Andreas Exner, Lehrender an der Universität Graz. Er spricht mit Enric von der VON UNTEN Redaktion darüber, was die österreichische Zivilgesellschaft von den Protesten gegen ICE lernen kann.

    Bild: Joe Flood

    EU-Mercosur Abkommen ohne parlamentarische Zustimmung umgesetzt

    Die österreichische Regierung hat Mitte März das umstrittene EU-Mercosur-Abkommen genehmigt – ohne große öffentliche Debatte. Kritik kommt unter anderem von Attac Österreich.
    Die Organisation spricht von einem demokratiepolitischen Skandal, weil ein Parlamentsbeschluss damit ignoriert wurde.
    Besonders umstritten ist die sogenannte vorläufige Anwendung: Sie ermöglicht, dass Teile des Abkommens in Kraft treten, ohne dass Parlamente final zustimmen – was im ursprünglichen Vertrag als Voraussetzung vereinbart wurde.

    Mehr dazu hört im Interview mit Theresa Kofler von Attac.

    Veranstaltungshinweise

    Stimmen des Schwarzen Feminismus: Ein intersektionaler Dialog
    27.03.2026, 13:00–14:30 Uhr
    ONIMO Studios, Sigmundstadl 1, Graz
    Podiumsdiskussion zu Schwarzem und intersektionalem Feminismus mit Fokus auf Perspektiven von Frauen* of Color und Fragen sozialer Gerechtigkeit.

    Make Rosenkohl great again
    28.03.2026, 10:00–12:00 Uhr
    Kapellengasse 24–26, Lichtenwörth
    Interaktiver Vortrag mit Bäuerin und Aktivistin Irina über nachhaltigen Gemüsekonsum, inklusive Diskussion und anschließendem Mitmachen am Acker.

    Queer Resistance Reloaded

    28.03.2026, 20:00 Uhr – 29.03.2026, 04:00 Uhr
    Mi Casa, Graz
    Queer-feministische Nacht mit Konzerten, DJ-Sets und Party zwischen Wohnzimmer-Atmosphäre und Club – als Feier und politisches Statement gegen gesellschaftliche Missstände.

    30 min
  • Die Revolution frisst ihre Kinder!

    Am 19.03 wurde im Rahmen von FERNSICHT der Film „Die Revolution frisst ihre Kinder“ gezeigt. In dieser Sendung hören Sie Ausschnitte aus dem Filmgespräch das nach der Vorstellung statt gefunden hat.

    Die Revolution frisst ihre Kinder!
    Jan-Christoph Gockel
    Burkina Faso, Österreich 2020
    73 min

    „Eine Grazer Theatergruppe reist nach Burkina Faso, um dort ein Puppentheater über die Französische Revolution aufzuführen. In Ouagadougou angekommen, wird der Plan aber schnell verworfen und die Gruppe tritt stattdessen mit einer Marionettenversion des burkinischen Revolutionärs Thomas Sankara auf. Als kurz darauf laute Proteste auf den Straßen der Hauptstadt aufflammen, glaubt die Regisseurin der Gruppe, ihr Theater habe die Revolution angestoßen. Im Stil einer Mockumentary gelingt dem Regisseur Jan-Christoph Gockel eine Aufarbeitung der Geschichte Burkina Fasos, ein Plädoyer für kulturelles Brücken-Bauen und eine anklagende Satire auf europäische (Kunst)-Egos und Neokolonialismus.“

    Beitragstext der diagonale 2020

     

    Die Menschenrechtsaktivistin Irène Hochauer-Kpoda spricht im Filmgespräch über den Film und die Revolution und Unruhen in Burkina Faso. Sie spricht an, wie wichtig gemeinsames Lernen und Reflektieren ist, und wie stark der koloniale Blick auf Afrika nachwievor verankert ist.

    Irène Hochauer-Kpoda ist in der Abteilung VIDC Global Dialogue Veranstaltungsmanagerin und zuständig für die Abwicklung von Konferenzen, Podiumsdiskussionen und Workshops.

    Sie war Radio-TV Moderatorin und Redakteurin bei Radio Afrika TV. Von 2009 bis 2025 war sie Obfrau und Gründerin des Verein BARKA BARKA, einer Hilfsorganisation für Foroteon in Burkina Faso. Von 2018 bis 2023 fungierte sie als Sonderbeauftragte der Burkinabè Diaspora in Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowakei, Slowenien, Serbien, Tschechische Republik. Seit 2019 ist sie Integrationsbotschafterin bei Zusammen: Österreich.

    Sie ist seit 2017 Initiatorin und Veranstalterin des Mini Fespaco de Vienne, eines panafrikanischen Filmfestivals in Wien.

    30 min
  • Gemeinsam im Kampf gegen Immobilienhaie – ein Gespräch mit der Initiative #stopheimstaden

    Der schwedische Privateigentümer Heimstaden hat in Berlin und auch in weiteren deutschen Städten massenweise Häuser im Paket gekauft. Und sich um diese ganzen Wohnungen und Mieter*innen kümmern, ist dann auch gar nicht so deren Ding. Das Ergebnis sind Mängel in den Wohnungen, die nicht behoben werden, falsche Nebenkostenabrechnungen und überteuerte Mieten. In der Initiative #stopheimstaden haben sich Mieter*innen zusammen getan um kollektiv gegen Abzocke und Vernachlässigung der Verpflichtungen als Vermieter vorzugehen.

    Haru aus der tagesaktuellen Redaktion hat darüber mit zwei Personen von stopheimstaden geredet. Als erstes stellen die beiden sich vor und erklären was genau stopheimstaden ist.

    Weitere Informationen unter: www.stopheimstaden.org

    18 min
  • Razstava „Pogled od zgoraj“ I Ausstellung „Der Blick von oben“

    „Pogled od zgoraj“ je naslov razstave, ki vsako leto v drugačni obliki potuje po več krajih, med njimi pa obišče tudi Pavlovo hišo v Potrni I Laafeldu. Gre za rezultat mednarodnega likovnega simpozija z več kot tridesetletno tradicijo. Kaj prinaša simpozij umetnikom iz Avstrije, Slovenije, Hrvaške in drugih držav ter kaj razstava obiskovalcem, boste izvedeli v prispevku Nike Škof.

    „Der Blick von oben“ ist der Titel einer Ausstellung, die jedes Jahr in unterschiedlicher Form durch verschiedene Orte wandert und unter anderem auch das Pavelhaus in Laafeld I Potrna besucht. Es handelt sich um das Ergebnis eines internationalen Kunstsymposiums mit mehr als dreißigjähriger Tradition. Was das Symposium den Künstlern aus Österreich, Slowenien, Kroatien und anderen Ländern bietet und was die Ausstellung den Besuchern bietet, erfahren Sie im Beitrag von Nika Škof.

     

    24 min
  • „P{i}anorama“ im Wiener Klavierhaus Förstl

    Im Februar war Radio-MORA-Redakteur Daniel Frkat beim „P{i}anorama“-Workshop im Wiener Klavierhaus Förstl, das seit 1884 besteht und zu den bekanntesten Klavierhäusern Österreichs zählt. Dort trafen wir auch Isabella Hahn, die einzige Klavierbaumeisterin des Landes. Sie leitet ein Technikerteam und gibt ihr Wissen in Workshops weiter. Isabella Hahn je jedina majstorica Klavira u Austriji koja djela u stanu Klavira Förstl u Beču. Za naš radio Mora je ispričala kako je do toga došla i koje su tajne tog zanimanja.

    Titelbild: „P{i}anorama“ im Wiener Klavierhaus Förstl. Fotocredit: Klavierhaus Förstl.

    24 min
  • Wort zum Palmsonntag

    Jesus zieht in Jerusalem ein, öffentlich, als König, er wird als solcher begrüßt, ja inszeniert. Wie treten wir auf, wenn es um unseren Lebensauftrag geht?

    Mt 21,1-11

    15 min

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