
Sign up to save your podcasts
Or


In der letzten Podcastfolge geht es um die Erfahrungen und den Kampf jener, die zurückbleiben. Im Zentrum steht die Geschichte von Jalila, die ihre beiden Söhne beim Versuch das Mittelmeer zu überqueren, verloren hat. Zusätzlich kommt in dieser Folge Silvia zu Wort, die den Verein Mem.Med mitbegründet hat und Menschen wie Jalila bei ihrem Kampf unterstützt. Und Judith erklärt, wie all das mit der Geschichte von borderline-europe zusammenhängt.
Im Fokus von Episode 4 steht Henis Geschichte. Sie ist exemplarisch - wie viele war Heni gezwungen, ständig in Bewegung zu bleiben, um zu überleben. Wie eine Spielfigur wurde er von einem Land ins andere (ab)geschoben. Die Podcastfolge erzählt davon, wie Menschen wie Heni Spielball der europäischen Grenzpolitik werden und welche Abkommen und Regelwerke über ihr Leben entscheiden. Den Hintergrund dazu liefern Judith und Kristina von borderline-europe.
In dieser Episode geht es um die Zeit nach der Ankunft. Während das offizielle Aufnahmesystem in Italien, die “accoglienza”, Menschen weitgehend im Stich lässt, gibt es zahlreiche Aktivist:innen und Organisationen, die diese Lücke füllen. Hintergrundinfos dazu kommen von Judith. Interviewt wurden außerdem Jasmine vom Verein Maldusa, Agnese und Giulia von Porco Rosso, Roberta und Malick vom Sozialunternehmen Moltivolti und der Arabisch-Übersetzer Kamal.
In der zweiten Episode geht es um die Kriminalisierung von Fluchthilfe. Kristina von borderline-europe und Richard vom Verein Porco Rosso erzählen von den “scafisti”, Migrant*innen, die für das Steuern von Booten im Gefängnis landen. Sascha spricht über die Anklage, mit der die Cre-Mitglieder des Seenotrettungsschiffs Iuventa konfrontiert sind und Judith erzählt von der Entstehungsgeschichte von borderline-europe.
In der ersten Episode sprechen Judith, Kristina und Jasmine, die in der zivilen Seenotrettung aktiv war und jetzt für Maldusa in Lampedusa arbeitet, über den tödlichen Weg über das Mittelmeer, den viele Menschen auf sich nehmen müssen, um in die EU zu gelangen. Es geht um die Gefahren der Überfahrt, die Einschränkung der zivilen Seenotrettung durch die italienische Regierung, Interceptions, Push- und Pullbacks.
From the publisher's feed