Alle Podcasts und Audiofiles der Heinrich-Böll-Stiftung

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Alle Podcasts und Audiofiles der Heinrich-Böll-Stiftung episodes

  • Biden vs. Trump: USA vor den Wahlen
    Im November wählen die USA ihren neuen Präsidenten. Obwohl die US-Wirtschaft unter Führung von Joe Biden boomt, scheint das Land gespaltener denn je. Viele Bürger*innen spüren erstmals seit Jahren eine gerechtere Verteilung des Wohlstands, doch in den Umfragen liegt überraschenderweise Donald Trump vorne, trotz seiner zahlreichen Lügen und Anklagen.
    In dieser Episode sprechen wir mit dem renommierten Wirtschaftshistoriker Adam Tooze über die Gründe für diese widersprüchliche Situation. Ist die amerikanische Demokratie in einer Krise? Welche Fortschritte macht die Energiewende, wie steht es um die zukünftigen Klimaambitionen der USA? Und welche Auswirkungen könnte der Wahlausgang auf die US-Außenpolitik und die geopolitische Lage haben?
    Adam Tooze ist Wirtschaftshistoriker und Publizist. 2019 zeichnete ihn das Foreign Policy Magazine als einen der 10 bedeutendsten Wirtschaftsdenker des Jahrzehnts aus. Er ist Mitherausgeber des Wirtschaftsmagazins "Surplus". Sein Newsletter "Chartbook" informiert über wirtschaftliche und politische Entwicklungen weltweit.
    Hosts: Jörg Haas und Sarah Ribbert, Referat Globalisierung und Transformation, Heinrich-Böll-Stiftung
    Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gerne eine Mail an [email protected]
    Weiterführende Links:
    Alle Folgen & Shownotes von Märkte, Mächte, Emissionen (https://www.boell.de/de/podcasts/maer...)
    Stiftung Wissenschaft und Politik: Die USA auf dem Weg in die Systemkrise (https://www.swp-berlin.org/10.18449/2...)
    Adam Tooze zur Verurteilung Donald Trumps (https://adamtooze.substack.com/p/char...)
    Der Krieg im Nahen Osten spaltet die amerikanische Linke (https://www.boell.de/de/2023/11/23/de...)
    Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier. (https://www.boell.de/de/podcasts)
    Grafik: Zack Frank/Adobe Stock, alle Rechte vorbehalten; World Economic Forum/flickr, CC BY-NC-SA 2.0; Montage: hbs.
    47 min
  • Chinas Dominanz in grüner Technologie: Segen oder Fluch?
    [Disclaimer]: Diese Podcast-Folge wurde vor der Verhängung der Zölle auf chinesische Elektro-Autos durch die EU aufgenommen.
    Ob Solar-Anlagen, Windturbinen, Elektro-Autos oder Elektrolyseure für die Wasserstoffproduktion: China ist inzwischen größter und kostengünstigster Produzent für sogenannte „saubere Technologien“. Chinesische Firmen dominieren die Weltmärkte mit guter Qualität zu sehr günstigen Preisen. Die USA wirft China vor, es habe durch Subventionen „Überkapazitäten“ aufgebaut und reagiert mit massiven Zöllen. Auch Europa macht sich Sorgen, seine Industrien nicht halten zu können. Doch sind günstige, saubere Technologien nicht genau das, was es in Anbetracht der Klimakrise im großen Maß braucht?
    Im Gespräch mit Adam Tooze diskutieren wir die Bedeutung des Begriffs „Überkapazität“ und beleuchten die chinesische Industriepolitik im Spannungsfeld von Geopolitik, Wirtschaftsinteressen und der globalen Energiewende. Wie ist die chinesische Dominanz zu erklären, und wie sollten Europa und Deutschland darauf reagieren?
    Adam Tooze ist Wirtschaftshistoriker und Publizist. 2019 zeichnete ihn das Foreign Policy Magazine als einen der 10 bedeutendsten Wirtschaftsdenker des Jahrzehnts aus. Er ist Mitherausgeber des Wirtschaftsmagazins "Surplus". Sein Newsletter "Chartbook" informiert über wirtschaftliche und politische Entwicklungen weltweit.
    Hosts: Jörg Haas und Sarah Ribbert, Referat Globalisierung und Transformation, Heinrich-Böll-Stiftung
    Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gerne eine Mail an [email protected]
    Weiterführende Links:
    • Alle Folgen & Shownotes von Märkte, Mächte, Emissionen (https://www.boell.de/de/podcasts/maer...)
    • Kiel Institut Report zu Chinas Subventionen (https://www.ifw-kiel.de/de/publikatio...)
    • Neuester IEA Bericht zu industriellen Kapazitäten in CleanTech (https://www.iea.org/news/surging-inve...)
    • ZEIT Artikel zur Automobilbranche in China (https://www.zeit.de/2024/11/china-ver...)
    • Deutsche Welle zu Überkapazitäten (https://www.dw.com/de/us-finanzminist...)
    • US Debatte zu chinesischen E-Autos (https://www.theatlantic.com/ideas/arc...)
    • Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier. (https://www.boell.de/de/podcasts)
    Grafik: zapp2photo/Adobe Stock, alle Rechte vorbehalten; World Economic Forum/flickr, CC BY-NC-SA 2.0; Montage: hbs.
    39 min
  • Journalismus unter Druck: Bedrohte Reporter*innen und KI-Kolleg*innen (2/2)
    Eine funktionierende Demokratie braucht guten Journalismus – als Informationsquelle und Debattenraum. In Teil 2 dieser Reihe geht es darum, wie das Narrativ von der »Lügenpresse« zu physischen Übergriffen gegen Journalist*innen führt. Ihr erfahrt, wie Hasskommentare und Plattformlogik einen toxischen Diskursraum schaffen. Und warum der »Digital Services Act« dafür sorgen könnte das Qualitätsmedien mit ihren Inhalten im Netz mehr Chancen haben. Zusätzlich bekommt ihr in diesem Podcast Einblick in die Branchendiskussion um Künstliche Intelligenz: Kann KI Redaktionen dabei helfen mit knappen Mitteln besseren Journalismus zu machen?
    Ein Podcast mit:
    - Julian Jaursch, Stiftung Neue Verantwortung
    - Dr. Stephan Weichert, VOCER Institut für digitale Resilienz
    - Tabea Rößner MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
    - Dr. Lutz Kinkel, freier Journalist und Kolumnist
    - Dr. Claudia Maicher MdL, Bündnis 90/Die Grünen Sachsen
    - Sascha Devigne, Chefredakteur STUDIO 47
    - Ole Reißmann, Leiter Künstliche Intelligenz in der SPIEGEL-Gruppe
    - Katja Musafiri, taz, Neue deutsche Medienmacher*innen
    Links:
    Alle Videomitschnitte der Veranstaltungsreihe »Journalismus unter Druck«: https://www.boell.de/de/journalismus-unter-druck
    8. Ausgabe der Studie »Feindbild Journalist« vom ECPMF: https://www.ecpmf.eu/feindbild-journalistin-8-angst-vor-der-selbstzensur/
    »Mapping Media Freedom« – Angriffe auf Journalist*innen europaweit: https://www.mappingmediafreedom.org/
    Initiative Schutzkodex: https://schutzkodex.de/
    Hintergrund zum Media Freedom Act: https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20240308IPR19014/medienfreiheitsgesetz-mehr-schutz-fur-journalisten-und-pressefreiheit-in-der-eu
    Beschwerdeformular für Verstöße gegen den Digital Services Act (Bundesnetzagentur): https://www.bundesnetzagentur.de/DSC/DE/_Home/start.html
    Hintergründe zum Digital Service Act auf der Abgeordnetenseite von Tabea Rösner: https://www.tabea-roessner.de/tag/digital-services-act/
    29 min
  • Journalismus unter Druck: News Deserts & »Alternativmedien« (1/2)
    Eine funktionierende Demokratie braucht unabhängigen Journalismus – als als sichere Informationsquelle, Debattenraum und Korrektiv. In Teil eins dieser Reihe geht es darum, wie eine lokale Nachrichtenversorgung funktionieren kann - auch wenn immer mehr Zeitungsverlage sich aus dem unrentablen Geschäft zurückziehen. Die etablierten Medienhäuser und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk leiden unter Geld- und Nachwuchsmangel. Und sie stehen gleichzeitig unter dem Druck, mit der Aufmerksamkeitsökonomie der großen Plattformen mitzuhalten. Neue Wege sind gefragt. In diesem Podcast lernt ihr einige davon kennen, zum Beispiel Gemeinnützigen Journalismus oder Fördermodell der Landesmedienanstalten.
    Ein Podcast mit:
    - Lutz Kinkel, freier Journalist und Kolumnist
    - Dr. Claudia Maicher MdL, Bündnis90/Die Grünen Sachsen
    - Matthias Meisner, freier Journalist und Autor
    - Anna Hunger, Kontext Stuttgart
    - Jonathan Sachse, CORRECTIV lokal
    - Dr. Kristian Kunow, Leiter des Bereichs Förderung & Projekte und stv. Direktor der mabb, Medienanstalt Berlin Brandenburg
    Links:
    Alle Videomitschnitte der Veranstaltungsreihe »Journalismus unter Druck«: https://www.boell.de/de/journalismus-unter-druck
    Hintergrund zum Prinzip der »staatsferne« bei Öffentlich-Rechtlichen Sendern: https://www.boell.de/de/2023/03/15/woher-bekommen-die-oeffentlich-rechtlichen-medien-ihren-arbeitsauftrag-und-warum-sind
    Forum Gemeinnütziger Journalismus: https://forum-gemeinnuetziger-journalismus.de/
    Übersichtskarte über Newsdesserts in den USA: https://www.usnewsdeserts.com/
    Übersichtskarte über die Medienversorgung in Brandenburg: https://atlas.mabb.de/
    Standortanalyse der Zustellung für Tageszeitungen in Deutschland: https://www.bdzv.de/fileadmin/content/6_Service/6-1_Presse/6-1-2_Pressemitteilungen/2020/PDFs/SCHICKLER_Standortanalyse_Zeitungszustellung_-_Bericht_.pdf
    27 min
  • Build back better – Soziale (Infra-)Strukturen in der Ukraine
    Mehr als zwei Jahre dauert der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine nun bereits. Auch wenn noch kein Ende der Kampfhandlungen abzusehen ist, so ist doch bereits jetzt der Zeitpunkt, über einen Wiederaufbau der Ukraine zu sprechen. Im Juni lud die Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin zu einer Diskussionsrunde mit Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis. Das Thema: »Build back better – soziale (Infra-)Strukturen für den Wiederaufbau der Ukraine«. Es geht also darum, dass eine resiliente Gesellschaft auch sozialen Zusammenhalt und Gerechtigkeit benötigt. Nur wenn auch die Bedürfnisse von besonders vulnerablen Gruppen wie z.B. Traumatisierte und Menschen mit Behinderungen oder Gewalterfahrungen berücksichtigt werden, kann ein ganzheitlicher Wiederaufbau gelingen.
    Ein Podcast mit:
    - Jan-Philipp Albrecht, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
    - Galyna Kotliuk, Heinrich-Böll-Stiftung Büro Kyjiw, Ukraine
    - Lorina Fedorova, Cedos, Ukraine
    - Tetiana Lopashchuk, Deutsch-Ukrainisches Büro (DUB), Berlin
    - Mariana Kukhlevska, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
    Links:
    Policy Brief Gendersensitive Recovery and Developement (Englisch) zum Download:
    https://www.boell.de/de/2024/06/03/gender-sensitive-recovery-and-development-local-level
    Policy Brief Gendersensitive Recovery and Developement (Ukrainisch):
    https://cedos.org.ua/researches/genderno-chutlyve-vidnovlennya-i-rozvytok-na-misczevomu-rivni-20-rekomendaczij/
    Policy Brief Civil Society in Chernichiv Region (Englisch):
    https://drive.google.com/file/d/1eQPdUTjd67As_hPocTdJaraIqSsd_ld_/view?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAAR0q1ivUN64jP8mygKjC9TGd8rvSjFjfcwB2j_vALJpptmIepsrFnxcCW3s_aem_ZmFrZWR1bW15MTZieXRlcw
    Policy Brief Civil Society in Chernichiv Region (Ukrainisch):
    https://drive.google.com/file/d/1UC5PLmr73zTdxb4Mzl-w9LVYM000AL-g/view?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAAR1ndGiN6otheiSXl3LDkLxv32J0FddEokkBFG-m9ysBeBpx_XlE4DV7uKQ_aem_ZmFrZWR1bW15MTZieXRlcw
    Women´s Energy Club of Ukraine
    https://www.womenenergize.org/network/wecu-womens-energy-club-of-ukraine/
    Abbildung: Cedos Ukraine
    17 min
  • Grüner Sicherheitsbegriff: Europäische Nachrichtendienstagentur – eine gute Idee? (4/4)
    „Die Hütte brennt lichterloh“, sagt Konstantin von Notz, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Deutschen Bundestages. Als einer der profiliertesten Experten für Nachrichtendienste in Deutschland fordert er die Schaffung einer europäischen Nachrichtendienstagentur. Ein Grüner, der sich für einen neuen Nachrichtendienst einsetzt? Wie geht das denn? Der Teil vierten des Böll.Spezials zum „grünen Sicherheitsbegriff“ geht den Hintergründen dieser Forderung nach.
    Ein Podcast mit:
    • Omid Nouripour, Vorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
    • Konstantin von Notz, MdB Bündnis 90/Die Grünen
    • Dr. Thorsten Wetzling, Stiftung „interface – tech analysis and policy ideas for Europe“
    Links:
    „Aufklärung ohne Aufsicht? Über die Leistungsfähigkeit der Nachrichtendienstkontrolle in Deutschland“
    www.boell.de/de/2016/10/18/aufklaerung-ohne-aufsicht
    about:intel – European Voices on Surveillance
    www.aboutintel.eu
    Cover: Lorenzo Miola (https://thegreats.co/artworks/yearning-to-move-on), CC BY-NC-SA 4.0
    22 min
  • Grüner Sicherheitsbegriff: Wie gelingt Innere Sicherheit in grün? (3/4)
    Vor einem Jahr wurde die erste Nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands veröffentlicht. Bei der Entwicklung waren auch Grüne Politiker*innen federführend beteiligt. Auch das Themenfeld innere Sicherheit spielt darin eine große Rolle – aber wie sieht ein grüner Zugang zur Thematik aus? Und wie hat sich das Verhältnis der Partei zu den Sicherheitsorganen, besonders der Polizei, im Laufe der Jahrzehnte verändert? Wie kann eine inklusive, sozial gerechte innere Sicherheitspolitik gelingen und für gesellschaftlichen Frieden sorgen, wenn die Gesellschaft polarisiert und die Demokratie bedroht wie lange nicht mehr scheint? Dieses Böll.Spezial macht sich auf die Suche nach Antworten.
    Ein Podcast mit:
    - Irene Mihalic, Sprecherin für Innenpolitik der Grünen im Bundestag
    - Katharina Schulze, Innenpolitikerin und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag
    - Mekonnen Mesghena, Referent für Migration und Diversität der Heinrich-Böll-Stiftung
    - Belit Onay, grüner Oberbürgermeister von Hannover
    Links:
    Bundespressekonferenz zur Vorstellung der Nationalen Sicherheitsstrategie 2023: https://www.youtube.com/watch?v=ToMQu4oRSBU
    Innere Sicherheit im Handwörterbuch des politischen Systems der Bundeszentrale für politische Bildung: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202039/innere-sicherheit/
    Bundesweiter Polizeibeauftragter: https://www.gruene-bundestag.de/themen/innenpolitik/der-polizeibeauftragte-nimmt-die-arbeit-auf
    Einstufung der AfD als rechtsextremer Verdachtsfall: https://katapult-magazin.de/de/artikel/hier-ist-die-afd-gesichert-rechtsextrem
    Dieser Podcast verwendet folgende Musik:
    „Golden Ether“ von Christian H. Soetemann, „Ambient Expressions“ von Dj Dr Wattz, „Cue 1“ von Soulaflair. (Alles via https://freemusicarchive.org)
    Cover: Lorenzo Miola (https://thegreats.co/artworks/yearning-to-move-on), CC BY-NC-SA 4.0
    29 min
  • Grüner Sicherheitsbegriff: Menschliche Sicherheit: Israel, Palästina, Kosovo (2/4)
    Wie können Konflikte wie die Auseinandersetzungen zwischen Serbien und dem Kosovo und der Konflikt im Nahen Osten befriedet werden? In der zweiten Folge des Böll.Spezials zum „grünen Sicherheitsbegriff“ geht es um Lösungsstrategien, die mit Hilfe des Konzepts der „menschlichen Sicherheit“ entstehen können. Auch die im vergangenen Jahr vom Auswärtigen Amt veröffentlichte „Nationalsicherheitsstrategie“ Deutschlands macht sich dafür stark.
    Ein Podcast mit:
    • Lucy Nuceibeh, NGO „Middle East Nonviolence and Democracy“, Ost-Jerusalem
    • Dr. Bente Scheller, Referat „Nahost und Bnordafrika“ der Heinrich-Böll-Stiftung
    • Dr. Marina Vulovic, Politikwissenschaftlerin Universität Potsdam/Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
    • Dr. Gerrit Kurtz, Politikwissenschaftler Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
    Links:
    Nationale Sicherheitsstrategie
    www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/sicherheitspolitik/nationale-sicherheitsstrategie
    Essay „Menschliche Sicherheit weiterdenken“
    www.boell.de/de/2022/11/28/menschliche-sicherheit-weiterdenken-den-massstab-fuer-progressive-aussen-und
    NGO „Middle East Nonviolence and Democracy“
    www.mend-online.org
    Cover: Lorenzo Miola (https://thegreats.co/artworks/yearning-to-move-on), CC BY-NC-SA 4.0
    31 min
  • Grüner Sicherheitsbegriff: Das Konzept der menschlichen Sicherheit (1/4)
    Das Konzept der menschlichen Sicherheit stellt die Sicherheit des Individuums und von Gesellschaften in den Mittelpunkt und nicht die territoriale Verteidigung eines Landes. Als Bedrohung der menschlichen Sicherheit werden deshalb nicht nur Kriege, sondern auch der Klimawandel oder Rassismus angesehen. Die Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung unter Federführung der grünen Außenministerin nimmt das Konzept auf. In diesem Podcast erfahrt ihr über die Geschichte des Konzepts der menschlichen Sicherheit, was die Unterschiede zu Pazifismus und Friedenspolitik sind und wie menschliche Sicherheit in Realpolitik umgesetzt wird.
    Ein Podcast mit:
    • Mary Kaldor, Politikwissenschaftlerin und Professorin für Global Governance an der London School of Economics and Political Science
    • Andreas Wittkowsky, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Internationale Friedenseinsätze
    • Michael Scharfschwerdt, Leiter des Planungsstabs im Auswärtigen Amt
    Links:
    Basis-Informationen über Menschliche Sicherheit:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Menschliche_Sicherheit
    Aufsatz über menschliche Sicherheit in Krisenzeiten:
    https://www.boell.de/de/2022/11/28/menschliche-sicherheit-weiterdenken-den-massstab-fuer-progressive-aussen-und
    Zusammenfassung der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung:
    https://www.nationalesicherheitsstrategie.de/Sicherheitsstrategie-Zusammenfassung-DE.pdf
    Cover: Lorenzo Miola (https://thegreats.co/artworks/yearning-to-move-on), CC BY-NC-SA 4.0
    28 min
  • Vorstand Sebastian Sladek: Die Energiewende voranbringen
    Was muss geschehen, damit Deutschland die Energiewende schafft? Für Sebastian Sladek ist die Energiewende heute keine technische Herausforderung mehr, sondern eine soziale. Wir sprechen mit dem Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) darüber, wie Zuhören und respektvolles Streiten der Energiewende hilft. Die Geschichte der EWS beginnt 1986, als Sebastian Sladek gerade neun Jahre alt ist. Nach dem Super-GAU von Tschernobyl gründen seine Eltern die Bürgerinitiative "Eltern für eine atomfreie Zukunft" mit dem Ziel, eine ökologische Stromversorgung für ihr Heimatdorf Schönau im Schwarzwald aufzubauen. Allerdings gibt es Widerstand vom örtlichen Energieversorger, der selbst Atomkraftwerke betreibt. Die Sladeks und ihre Mitstreiter*innen beschließen daher, das Stromnetz in Schönau zu übernehmen. Zehn Jahre, zwei Bürgerentscheide und eine bundesweite Spendenkampagne später kauft die eigens gegründete Genossenschaft Elektrizitätswerke Schönau das Stromnetz des Dorfes für 8,7 Millionen Mark vom alten Netzbetreiber. Heute versorgt EWS bundesweit 220.000 Haushalte und Unternehmen mit Ökostrom. Ein Paradebeispiel dafür, wie eine kleine Gruppe Menschen Großes bewirken kann.
    Im Gespräch mit unserem Host Jonas Witsch erzählt Sebastian Sladek, warum ihm bei Windparkprojekten die Zustimmung der Anwohner*innen wichtiger ist als die Rendite. Es geht um Sebastians Strategie, den alltäglichen Klima-Sorgen lösungsorientiert zu begegnen und um das motivierende Gefühl, auf der Seite der Lösung und nicht der Seite des Problem zu stehen.
    Moderation: Jonas Witsch (Koordination Digitale Bildungsformate, Heinrich-Böll-Stiftung).
    Sebastian Sladek ist studierter Archäologe. Seit 2015 ist er einer der drei Vorstände der Elektrizitätswerke Schönau, einem Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Schönau im Schwarzwald. Er ist außerdem Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter.
    Links:
    · Alle Folgen von Pod der guten Hoffnung (https://www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung)
    · EWS Elektrizitätswerke Schönau eG (https://www.ews-schoenau.de)
    · Treibhauspost: Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos) (https://www.treibhauspost.de)
    · Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier (https://www.boell.de/de/podcasts)
    Für Themenvorschläge oder Feedback zum Podcast "Pod der guten Hoffnung" erreicht ihr uns per E-Mail unter [email protected]
    Foto: Bernd Schumacher, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
    34 min

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