Alle Podcasts und Audiofiles der Heinrich-Böll-Stiftung

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  • Marion Kraske im Gespräch mit Ellen Ueberschar über Bosnien und Herzegowina
    Im Gespräch mit Ellen Ueberschär blickt Marion Kraske, ehem. Büroleiterin Sarajevo Heinrich-Böll-Stiftung, blickt zurück auf Ihre Zeit in Bosnien und Herzegowina und die Arbeit des Büros, zuständig für BiH, Nord-Mazedonien, Albanien: wie hat sie von 2016-2022 die Rolle der Stiftung gesehen und interpretiert? Was waren die wichtigsten Erfolge, größte Herausforderungen?
    Wie sieht sie die Rolle internationaler Organisationen in Bosnien insgesamt? Welche Möglichkeiten, welche Grenzen, welche Fehler?
    Im Gespräch wird die besondere Rolle und Problematik des OHR beleuchtet, deutlich geworden zuletzt am Widerstand gegen eine Verlängerung des Mandats durch Russland; die Neubesetzung des OHR durch den deutschen Ex-Bundesminister Christian Schmidt und das vom scheidenden OHR Inzko Ende Juli erlassene Gesetz zur Strafbarkeit der Leugnung von Genozid und Kriegsverbrechen.
    Schließlich geht es um Perspektiven des EU-Erweiterungsprozesses im Blick auf Bosnien und Herzegowina, Nord-Mazedonien und Albanien.
    Mit
    Marion Kraske, ehem. Leiterin Sarajevo, Heinrich-Böll-Stiftung
    Ellen Ueberschär, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
    Shownotes
    Why Bosnia needs an Anti-Genocide Denial Law, Jasmin Mujanovic 3. August 2021
    https://balkaninsight.com/2021/08/03/why-bosnia-needs-an-anti-genocide-denial-law/)
    Bürgerzorn in Mostar - „Die EU spricht mit der Mafia, nicht mit uns, Marion Kraske, 3.November 2020
    https://ba.boell.org/de/2020/11/03/buergerzorn-mostar-die-eu-spricht-mit-der-mafia-nicht-mit-uns
    41 min
  • Politik mit Beuys – Utopie im Nieselregen
    Joseph Beuys und die Politik – ein weites Feld. Beuys gehörte zu den Gründern der „Grünen“. Auf der Kasseler Documenta 1972 präsentierte er keine Fettecken, sondern ein "Büro für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“. Am letzten Augustwochenende stand im Schauspielhaus Düsseldorf dieses politische Erbe des Künstlers im Fokus. „Kunst-Politik und Partei“ Aber wie viel Kunst verträgt die Politik und wie politisch müssen Künstlerinnen werden, um ihre Ziele zu erreichen? Darüber diskutierten die Beuys-Freunde Lukas Beckmann und Johannes Stüttgen.
    Vertreter der Hiphop-Partei „die urbane“ und Pastor Leumund von der Bergpartei tanzten und rappten. Fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten des Studienwerks der Heinrich-Böll-Stiftung fragten nach und machten sich ihre Gedanken:
    Claudia Stoleru, Phuong Phan, Lasse Hansohm, Abdalrahman Alqalaq, Juliette Scheuing
    Ein Podcast von Gerd Brendel mit:
    Lukas Beckmann (langjähriger Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Bundestag)
    Johannes Stüttgen (Künstler und Beuys-Schüler)
    Katherine Nichols (Ko-Kuratorin „Beuys 100“)
    Raphael Moussa Hillebrand. (Break-Dancer, Bundesvorsitzender der Hiphop-Partei „die urbane“)
    Pastor Leumund“ (Gründer der Bergpartei)
    Shownotes:
    Kunst
    Fünf zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West erzählen, was sie mit Joseph Beuys verbindet und wie sie heute auf Person und Werk schauen. Entstanden ist ein vielschichtiges Dossier mit Stellungnahmen, die zwischen Hochachtung und Distanz changieren:
    https://www.boell.de/de/100-jahre-joseph-beuys
    Politik
    Als „Gründungsgrüner“ brachte er sich in den Wahlkampf der jungen Partei ein. Der Schweizer Kunsthistoriker Philip Ursprung blickt in seinem Beitrag zurück und fragt, was bleibt:
    https://www.boell.de/de/2021/05/07/joseph-beuys-und-die-gruenen?dimension1=division_stift
    Podcast
    Im Podcast hören wir Ausschnitte aus Debatten mit Joseph Beuys, erfahren etwas über sein Leben, über das der Dokumentarfilmer Andres Veiel spricht, erzählen die Dresdner Künstlerin Christine Schlegel, wie Beuys in der DDR wahrgenommen wurde und Grünen-Politikerin Claudia Roth über seine politische Wirkung, die bis ins Heute reicht:
    https://www.boell.de/de/media/soundcloud/100-jahre-joseph-beuys-boellfokus?dimension1=division_stift
    Foto: Peter Brüchmann, © artbeau4 / Heinrich-Böll-Stiftung
    15 min
  • Unabhängige Kunst in Belarus
    Im August 2021 jähren sich die kreativen Massenproteste in Belarus für Demokratie und freie Wahlen, doch die Repressionswelle des diktatorischen Regimes hält an. Gesellschaftlich engagierte Menschen verlassen das Land, in dem die Zahl der politischen Häftlinge unablässig steigt. Auch für Kunst und Kultur verengen sich die Räume weiter. Welche Bedeutung haben Kunst und Kultur für den belarusischen Protest? Wie ordnen belarusische Künstler:innen ihre Werke ein, was ist Kunst, muss sie politisch sein, was ist Widerstand und wo beginnt die Freiheit der Kunst?
    Mit dem Verhältnis von Kunst und Protest nach 27 Jahren Lukaschenko-Herrschaft beschäftigte sich die Seminarreihe: „Zeitgenössische Literatur, Kunst und Kultur in Belarus. Künstlerische Positionen zwischen Aufbruch und Rückzug“ der Universität Leipzig und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Ein Podcast von Markus Nowak.
    Ein Podcast mit:
    Nina Weller, Lehrstuhl für Osteuropäische Literaturen der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder
    Nadine Menzel, Institut für Slavistik der Universität Leipzig
    Artur Klinau, Schriftsteller, Künstler, Belarus
    Iryna Herasymovich, Übersetzerin, Essayistin, Belarus
    Shownotes:
    Zeit für Belarus, ein Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung
    https://www.boell.de/de/zeit-fuer-belarus
    Facebook Initiative „Stimmen aus Belarus“ fb.com/belarusstimmen
    Abbildung: Antonina Slobodtschikowa
    Lizenz: Alle Rechte vorbehalten.
    18 min
  • Sonja Schiffers – Östliche Nachbarschaft der EU
    Im Forum Neue Sicherheitspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung kommen grün-nahe Expertinnen und Experten der Außen- und Sicherheitspolitik der jüngeren Generation zusammen. Sie treffen sich regelmäßig mit grünen Mandatsträgerinnen und -trägern und veröffentlichen Impulspapiere mit Empfehlungen für die deutsche Außenpolitik. Wir sprechen regelmäßig mit einzelnen Forumsmitgliedern über aktuelle sicherheitspolitische Themen.
    Die Europäische Union versucht seit vielen Jahren Demokratie, Wohlstand und Stabilität in den Ländern der Östlichen Partnerschaft zu fördern. Aber besonders Russland und die Türkei destabilisieren durch ihre aggressive Außenpolitik Staaten wie die Ukraine, Georgien und Armenien. Sonja Schiffers, Leiterin des Regionalbüros Südkaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung erklärt im Interview, wie die EU mit dieser Situation umgehen kann. Die Moderation hat Julia Riedhammer.
    22 min

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