Alle Podcasts und Audiofiles der Heinrich-Böll-Stiftung

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Alle Podcasts und Audiofiles der Heinrich-Böll-Stiftung episodes

  • Europa 30 Jahre nach '89
    1989 fand eine Zeitenwende statt. Das Engagement mutiger Menschen in Mittel- und Osteuropa verband sich mit dem Druck der Straße und gipfelte in einer Welle größtenteils friedlicher Revolutionen. Die Bewegungen teilten den Glauben an ein geeintes Europa und kämpften für die Rückkehr zu Demokratie und Selbstbestimmung. Auf der internationalen Konferenz „Europe '89: The Promise recalled“ in der Heinrich-Böll-Stiftung analysierten Menschen aus Wissenschaft und Journalismus die Erfolge von 89, benannten die Niederlagen und diskutierten mit Bürgerbewegten von damals und heute über die Bedeutung des Umbruchjahrs.
    34 min
  • Folge 2: Strategisches Netzwerken für Frauen - mit Uta Zech
    Netzwerken gehört zum beruflichen und politischen Erfolg dazu. Doch was ist das Besondere am Netzwerken für Frauen? Was ist der Unterschied zwischen wahllosem Sammeln von Kontakten und strategischem Netzwerken? Wie komme ich ins Gespräch und wie wähle ich das richtige Netzwerk? Darum geht es in dieser Folge zum „strategischen Netzwerken für Frauen“ mit dem Gast Uta Zech. Bei Fragen und Anregungen schreibt gerne an [email protected].
    Shownotes:
    1. Literatur
    Anni Hausladen, Gerda Laufenberg: Die Kunst des Klüngelns: Erfolgsstrategien für Frauen https://tredition.de/autoren/anni-hausladen-13477/die-kunst-des-kluengelns-e-book-102017/
    Marion Knaths: Spiele mit der Macht
    https://www.piper.de/buecher/spiele-mit-der-macht-isbn-978-3-492-25250-8
    Felicitas Steck: Erfolgreich im Netzwerk. Interviews mit prominenten Frauen
    https://netzwerk-gesellschaft.de/de/profil/veroeffentlichungen.php
    2. Artikel
    https://www.business-punk.com/2019/02/netzwerken-frauen/
    https://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-02/netzwerken-karriere-vorteil-frauen/komplettansicht
    3. Tools für Mindmapping und Netzwerkkarten
    https://t3n.de/news/mind-mapping-online-tools-568258/)
    4. Frauennetzwerke
    http://www.businessladys.de/category/karriere-entwicklung/netzwerken/frauen-netzwerke-initiativen
    https://www.sueddeutsche.de/karriere/frauen-netzwerke-fuehrung-1.4621809?)
    25 min
  • Braucht unser Religionsrecht ein Update?
    Vor 100 Jahren sorgte die Weimarer Reichsverfassung für das Ende der Staatskirchen. Erstmals gab es echte Glaubensfreiheit für alle. Religionsgemeinschaften und Staat kooperierten nur noch. Das Grundgesetz übernahm 1949 alle Weimarer Religionsartikel im Wortlaut. Seitdem hat sich die deutsche Gesellschaft fundamental verändert. Sie ist multireligiöser und zugleich säkularer geworden. Passen da noch Normen aus einer Zeit, in der fast alle Bürger Mitglied einer christlichen Kirche waren? Oder ist es Zeit für neue Regeln? Zum Beispiel beim kirchlichen Arbeitsrecht, dem islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und den Steuermillionen für katholische und evangelische Kirchen?
    Ein Podcast mit
    Katrin Göring-Eckardt - Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
    Christine Langenfeld - Richterin des Bundesverfassungsgerichts
    Ellen Ueberschär – Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
    Thomas de Maizière MdB - Bundesminister a.D
    Norbert Lammert - Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung
    Dr. Franz-Josef Overbeck – Katholischer Bischof von Essen
    Die Veranstaltung im Französischen Dom Berlin fand in Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Konrad-Adenauer-Stiftung statt.
    23 min
  • FE035 Europa in der Welt
    Neuerdings wird in den Mitgliedsstaaten und auf Ebene der EU viel davon geredet, die Europäische Union solle weltpolitikfähig werden, sie solle als eine Großmacht auftreten und geopolitische Ziele verfolgen. Nein, meint Reinhard Bütikofer im Interview mit Fokus Europa, die EU solle nicht Großmachtpolitik betreiben, sondern die regelbasierte multilaterale Ordnung verteidigen und ausbauen. Reinhard Bütikofer ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments, bis November diesen Jahres war er Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen, seit der Neukonstituierung des Europäischen Parlaments ist er Mitglied in dessen Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Mitglied der Delegationen für die Beziehungen zu den USA und zu China.
    Er hält eine Positionierung der EU zwischen den USA und China für einen strategischen Fehler. Erstens gebe es trotz aller Entfremdung von den USA und allem Befremden über die US-Regierung keine Äquidistanz der EU zu den Vereinigten Staaten einerseits und China andererseits. Mit den USA als Demokratie und Rechtsstaat habe die EU ein gemeinsames Wertefundament. China hingegen habe sich zu einem totalitären Regime entwickelt, das seit einiger Zeit auch noch sein Modell der (meist unfairen) Konkurrenz auf dem Weltmarkt und der totalitären Kontrolle im Inneren zu exportieren beginne.
    Zweitens bestehe die strategische Aufgabe der EU als Verbund kleiner und mittlerer Staaten darin, ein Netzwerk mit anderen mittelgroßen und kleinen Ländern auszubauen, die wie Japan, Kanada, Australien oder die ASEAN-Staaten sich nicht zwischen den USA und China entscheiden und ihrer jeweiligen Hegemonie unterwerfen wollen. Mit ihrer neuen, erst noch in den Anfängen steckenden Konnektivitätsstrategie will die EU zu diesen Ländern Verbindungen herstellen, die für die EU vorteilhaft sind, die aber auch Raum lassen für die Interessen der anderen Länder.
    Im Interview geht Reinhard Bütikofer Aspekte dieser Konnektivitätsstrategie im Verhältnis der EU zu China, zu Russland und zu anderen Ländern durch. Dabei betont er, dass die EU durchaus von Chinas Seidenstraßenstrategie lernen könne. Die nehme nicht nur Handelsinteressen, sondern auch die Infrastrukturbedürfnisse seiner Handelspartner in Afrika, Asien, Südamerika und Südosteuropa in den Blick. In Bezug auf Russland fordert Reinhard Bütikofer in erster Linie eine gemeinsame europäische Haltung. Gegenwärtig sei vor allem Dissonanz vernehmbar. So etwa in Bezug auf die europäische Verteidigungspolitik, die gegenwärtig zwischen der (für die nächsten Jahre illusorischen) Forderung nach einer europäischen sicherheitspolitischen Souveränität einerseits und immer engeren bilateralen Bindungen einzelner (meist osteuropäischer) Länder an die Sicherheitszusagen der USA andererseits schwanke.
    1 hr 27 min
  • Der kurdische Traum
    Anfang Oktober 2019 hat die Türkei einen Einsatz gegen die Kurdenmiliz YPG, die sie als Terrororganisation betrachtet, im Nordosten Syriens begonnen. „Friedensquelle“ bezeichnet die Türkei ihre militärischen Offensive geradezu zynisch. Eine später mit den USA und Russland vereinbarte Waffenruhe ist bislang nicht unverletzt geblieben. Was bedeutet die neue Auseinandersetzung, die Flucht der Kurden aus den besetzten Gebieten für diese Volksgruppe? Schließlich konnte sie in vergangenen Jahren das erste Mal Ansätze von Autonomie erleben und gestalten. Und welche Folgen hat die Offensive für den Krieg in Syrien allgemein? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Podcast.
    Ein Podcast mit:
    Bente Scheller (Leitung Referat Nahost und Nordafrika der Heinrich-Böll-Stiftung)
    Ferhad Ahma (Direktor der Organisation PEL – Civil Waves, die in den kurdischen Gebieten Syriens Bildungs- und Jugendprojekte unterstützt)
    Kristin Helberg (Journalistin, Buchautorin, Syrien-Expertin)
    Inana Othman (Leibnitz-Zentrum Moderner Orient)
    Picture credit (cropped): ©2018 European Union (photographer: Peter Biro)
    20 min
  • Economic empowerment and gender justice in the MENA region | Our Voices, Our Choices
    Can economic rights alone bring radical change for women? In this podcast we go to the Middle East and north Africa to discover that real economic empowerment is about so much more than just jobs. It’s about dignity, power and daring to imagine. On a trip across the region we hear from Morocco, Egypt, Lebanon, Tunisia and Jordan. From sextortion to discriminatory laws, we learn about what’s holding women back and we discover how sustainable economic empowerment is tightly interwoven with gender justice. Only by confronting current power structures and only by daring to re-imagine our economy can women enjoy genuine economic empowerment.
    A podcast by Abby d’Arcy.
    Illustration: CC BY NC ND 4.0 Arinda Craciun
    18 min
  • Eine grüne Erzählung vom öffentlichen Raum
    Täglich bewegen wir uns im öffentlichen Raum. Dazu zählen weit mehr als nur öffentliche Parks oder Plätze. Gemeint sind alle Orte, an denen Menschen mit verschiedenen Lebensstilen und unterschiedlicher sozialer Herkunft aufeinander treffen. Die Konferenz zur grünen Erzählung 2019 erkundet öffentliche Räume und diskutiert über Vertrauen in Institutionen, kulturelle Teilhabe, Investitionen und politische Strategien. Wie lassen sich die Berührungsängste und Ressentiments verschiedener Schichten und Milieus überwinden? Und was sind die politischen Hebel, um die „integrative Gesellschaft“ zu stärken? Über diese und viele weitere Fragen wurde während der Konferenz nachgedacht, diskutiert und zuweilen auch gestritten.
    Ein Podcast mit:
    Sabine Rennefanz
    Daniela Dröscher
    Robert Habeck (B90/Die Grünen)
    Peter Siller (Leiter hbs Politische Bildung Inland)
    Marcel Fratzscher (Präsident DIW Berlin)
    Ramona Pop (Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin)
    16 min
  • Warum Feminismus gut für Männer ist (Buchvorstellung)
    Mit: Jens van Tricht (Buchautor), Iven Saadi (Politikwissenschaftler) , Yvonne Everhartz (Politologin und Feministin), Moderation: Heide Oestreich (Journalistin)
    Viele Männer reagieren geradezu aggressiv auf Feminismus. Warum eigentlich? Leiden doch auch Männer unter den ungerechten Geschlechterverhältnissen, die sie selbst geschaffen haben: Sie bekommen häufiger einen Herzinfarkt als Frauen, begehen öfter Suizid, haben generell eine geringere Lebenserwartung. All das hat ganz wesentlich damit zu tun, dass sie sich immer noch an überkommenen Vorstellungen von Männlichkeit orientieren, möglichst viel arbeiten, Stärke und Durchsetzungsvermögen zeigen wollen. Nicht nur aber gerade auch gegen solche einengenden Rollenerwartungen kämpft Feminismus.
    2 hr 3 min
  • Mobilitätsatlas: Die Verkehrswende in der Stadt und auf dem Land (1/4)
    Immer mehr Menschen ziehen weltweit in die Städte und Metropolen, weil es hier Arbeit gibt. Das merkt man auch am Verkehr. Selten waren die Straßen so voll. Die Übermacht des Autos führt zu schlechter Luft, Umweltverschmutzung und ist eine potentielle Gefahr für alle, die nicht motorisiert unterwegs sind. Auf dem Land sieht die Lage anders aus. Die Strecken sind länger als in der Stadt, deshalb braucht man ein eigens Autos, um von A nach B zu kommen. Der Öffentliche Verkehr fährt selten, so selten, dass soziale Teilhabe nicht mehr für alle möglich ist und sich manche Regionen abgehängt fühlen. In diesem Podcast wollen wir diese beiden Ausgangslagen zeigen und präsentieren Pläne, Ideen und Beispiele, wie eine Mobilitätswende hin zu einem umweltfreundlichen, nachhaltigen und sozialen Verkehr in der Stadt und in ländlichen Gebieten gelingen kann.
    Ein Podcast mit:
    - Sabine Drewes, Referentin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung bei der Heinrich-Böll-Stiftung
    - Melanie Herget, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Thünen-Institut für Ländliche Räume in Braunschweig
    - Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen
    Mehr Informationen rund um den Mobilitätsatlas findet ihr hier: boell.de/mobilitaetsatlas
    Photo by chuttersnap on Unsplash
    26 min
  • Mobilitätsatlas: Intro zur Podcastreihe (0/4)
    Wie organisiert man sichere, zuverlässige und klimafreundliche Mobilität, für uns Menschen, aber auch für die vielen Waren und Dinge, die rund um die Uhr unterwegs sind? Das ist die Kernfrage von zukunftsgerechter Mobilitätspolitik und Verkehrswende, um die es in dieser Podcastreihe zum Mobilitätsatlas gehen wird. Einen Überblick zur Serie bekommt ihr in diesem Intro.
    Mehr Informationen rund um den Mobilitätsatlas findet ihr hier: boell.de/mobilitaetsatlas
    7 min

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