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Neue Folge des History-Podcasts von volksfreund.de: Vor 80 Jahren spielte Luxemburg mit dem Gedanken, Grenzen zu verschieben und Teile der Eifel und der Obermosel zu einem Teil des Großherzogtums zu machen. Warum gab es diese Annexionspläne, wie dachten die Deutschen in den betreffenden Gebieten darüber? Der luxemburgische Historiker Felix Streicher weiß mehr hierzu.
Weitere Folge zum Thema: Felix Streicher erklärt in einer weiteren Folge zum Thema, wie Luxemburg die Eifel besetzte und welche Reaktionen es damals in der deutschen Bevölkerung gab. Link zu dieser Podcast-Episode: https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/bitburg-als-die-luxemburger-1945-gebiete-in-der-eifel-und-an-der-saar-besetzten_aid-142785901
Zur Person: Der luxemburgische Wissenschaftler Felix Streicher hat die miteinander verknüpfte Geschichte der luxemburgisch-deutschen Beziehungen während und nach dem Zweiten Weltkrieg in jahrelanger Arbeit unter die Lupe genommen, Zeitzeugen befragt und Archive, unter anderem in Bitburg, genutzt. Streichers Dissertation zum Thema ist vergangenes Jahr erschienen, eine deutschsprachige Buchfassung ist angedacht. Seine Erkenntnisse hat der Experte zuvor schon wiederholt in Aufsätzen und Vorträgen vorgebracht. Aktuell forscht Felix Streicher an einem Pariser Institut zum luxemburgischen Widerstand während der deutschen Besetzung.
Abtretungen 1815: Die Anhänger einer Annexion nach 1945 begründen ihre Forderungen auch mit der Geschichte. Jahrhunderte zuvor gehörten zum damaligen Herzogtum auch das heute französische Thionville, das heute belgische Arlon mitsamt Bastogne, die Bitburger Region und verschiedene Gebiete an der Obermosel. Diese Territorien werden nach und nach Teil der umliegenden Mächte, die Abtretungen sind auch bekannt als die "Teilungen Luxemburgs". Als etwa Napoleons Imperium 1814/1815 zerbricht, werden Europas Grenzen auf dem Wiener Kongress neu gezogen. Alle luxemburgischen Territorien östlich von Our, Sauer und Mosel fallen damals an das Königreich Preußen, welches aus der napoleonischen Konkursmasse bekanntlich das Rheinland und damit auch die Eifel, Trier sowie das Mosel- und Saartal erhalten hatte.
Über unseren Podcast "Porta"
"Porta - Das Tor zur Geschichte" erscheint regelmäßig auf volksfreund.de sowie allen gängigen Streamingportalen. Unser Podcast geht historischen Ereignissen und Persönlichkeiten aus unserer Region nach und wird von den Volksfreund-Redakteuren Miguel Castro und Alexander Wittlings moderiert. Noch mehr Episoden und Infos findet ihr auf https://www.volksfreund.de/porta. Ihr habt Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreibt uns an [email protected]
mc/volksfreund.de
By Miguel Castro, Alexander Wittlings; Redaktion: Johanna HeckeleyNeue Folge des History-Podcasts von volksfreund.de: Vor 80 Jahren spielte Luxemburg mit dem Gedanken, Grenzen zu verschieben und Teile der Eifel und der Obermosel zu einem Teil des Großherzogtums zu machen. Warum gab es diese Annexionspläne, wie dachten die Deutschen in den betreffenden Gebieten darüber? Der luxemburgische Historiker Felix Streicher weiß mehr hierzu.
Weitere Folge zum Thema: Felix Streicher erklärt in einer weiteren Folge zum Thema, wie Luxemburg die Eifel besetzte und welche Reaktionen es damals in der deutschen Bevölkerung gab. Link zu dieser Podcast-Episode: https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/bitburg-als-die-luxemburger-1945-gebiete-in-der-eifel-und-an-der-saar-besetzten_aid-142785901
Zur Person: Der luxemburgische Wissenschaftler Felix Streicher hat die miteinander verknüpfte Geschichte der luxemburgisch-deutschen Beziehungen während und nach dem Zweiten Weltkrieg in jahrelanger Arbeit unter die Lupe genommen, Zeitzeugen befragt und Archive, unter anderem in Bitburg, genutzt. Streichers Dissertation zum Thema ist vergangenes Jahr erschienen, eine deutschsprachige Buchfassung ist angedacht. Seine Erkenntnisse hat der Experte zuvor schon wiederholt in Aufsätzen und Vorträgen vorgebracht. Aktuell forscht Felix Streicher an einem Pariser Institut zum luxemburgischen Widerstand während der deutschen Besetzung.
Abtretungen 1815: Die Anhänger einer Annexion nach 1945 begründen ihre Forderungen auch mit der Geschichte. Jahrhunderte zuvor gehörten zum damaligen Herzogtum auch das heute französische Thionville, das heute belgische Arlon mitsamt Bastogne, die Bitburger Region und verschiedene Gebiete an der Obermosel. Diese Territorien werden nach und nach Teil der umliegenden Mächte, die Abtretungen sind auch bekannt als die "Teilungen Luxemburgs". Als etwa Napoleons Imperium 1814/1815 zerbricht, werden Europas Grenzen auf dem Wiener Kongress neu gezogen. Alle luxemburgischen Territorien östlich von Our, Sauer und Mosel fallen damals an das Königreich Preußen, welches aus der napoleonischen Konkursmasse bekanntlich das Rheinland und damit auch die Eifel, Trier sowie das Mosel- und Saartal erhalten hatte.
Über unseren Podcast "Porta"
"Porta - Das Tor zur Geschichte" erscheint regelmäßig auf volksfreund.de sowie allen gängigen Streamingportalen. Unser Podcast geht historischen Ereignissen und Persönlichkeiten aus unserer Region nach und wird von den Volksfreund-Redakteuren Miguel Castro und Alexander Wittlings moderiert. Noch mehr Episoden und Infos findet ihr auf https://www.volksfreund.de/porta. Ihr habt Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreibt uns an [email protected]
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