Alter Aequo

Alter Aequo

By Benjamin AgostiniMusicMusic Interviews
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Alter Aequo episodes

  • #19 - Kenji Araki

    Als Kenji Araki als Jugendlicher von einem guten Freund im Werkunterricht Skrillex vorgespielt bekommt, eröffnete sich für ihn eine neue Sichtweise auf elektronische Musik. Weniger der amerikanische Dub- und Brostep und mehr die vorantreibenden Werke von Burial, Skream und James Blake sind es aber letztendlich, die für ihn prägend waren. Wir reden über seine Entwicklung vom technischen Flex hin zu emotionaler Verarbeitung in seiner Musik, wie wichtig es ist, cringe sein zu können und wie er versucht, sich ständig herauszufordern.

    1 hr 1 min
  • #18 - Oskar Haag

    Oskar Haag ist kurz vor dem Release seines Debüt-Albums Teenage Lullabies, tritt als Schauspieler im Burgtheater auf und ist dabei gerade mal 17 Jahre alt. In so gut wie jedem Artikel, der über ihm geschrieben wird, geht er als große Pophoffnung hervor. Ich hab mit Oskar darüber gesprochen, wie es für ihn ist, mit solchen Superlativen überhäuft zu werden, was seine Erziehung zu seinem Selbstbewusstsein beigetragen hat und was Musik für ihn zu einer besonderen Ausdrucksform macht. Außerdem erklärt er mir, warum ich anfangen soll, Fußball zu schauen. (Es hat nicht gewirkt.)

    47 min
  • #17 - ELAV

    ELAV brachte erst vor Kurzem ihre erste EP "polaroid_style" heraus, online präsent ist sie aber schon länger. Seit sie sich nach abgebrochenem Studium voll dem Internet verschrieben hat, spricht sie auf ihrem Insta auch über Themen wie Sexualität, Mental Health und ihrer Autismus- und ADHS-Diagnose. Wir reden über eben diese Diagnose und wie sie die Kommunikationsschwierigkeiten, unter denen sie schon lange leidet, erklären, darüber, wie man mit Fehlern umgehen soll und wie sie ihr Modelabel umsetzen möchte.

    1 hr 22 min
  • #16 - Jakob Herber (Flut, Culk, Anger)

    Jakob hat als Drummer bei der Band Flut in Österreich seine musikalischen Wurzeln geschlagen, ist aber mittlerweile auch als Produzent einiger sehr guten Bands bekannt: Doppelfinger, Culk, Anger und Aze, um ein paar zu nennen. 
    Wir haben uns darüber unterhalten, ob es klug ist, seine Idole zu treffen (wir sind zu einer allgemeingültigen Antwort gekommen!), warum Flut eine Pause brauchte und wie schwer es ist "nein" zu sagen. 

    1 hr 4 min
  • #15 - Anthea

    Anthea veröffentlichte gerade erst ihre Debüt-EP XEA - ein Hyperpop Zuckerl, das man so aus Österreich noch nicht kannte, samt gekonnter Inszenierung. Bevor Anthea aber in die Musikwelt einstieg, ließ sie die Kunstwelt als bildende Künstlerin hinter sich - auch oft die Menschen -, stieg statt Party auf Straight Edge um und hat durch diese Verschiebung auf die Aufmerksamkeit auf ihre Person auch mit Selbstzweifeln zu ringen. 

    52 min
  • #14 - Brenk Sinatra

    Als Brenk Sinatra sich in der 7. Klasse Gymnasium entschloss, die Schule hinzuschmeißen und Beat-Produzent zu werden, ging das mit Erfolgsdruck einher, der bis zu Panikattacken führte. Ich spreche mit Branko über diese Anfangszeit, die Idee hinter seinem neu gegründeten Label und warum die Zeiten der Exzesse ein wenig vorbei sind für ihn.

    56 min
  • #13 - Wolfgang Möstl (Mile Me Deaf, Voyage Futur, Melt Downer)

    Nachdem sich sein Soloprojekt Mile Me Deaf nicht mehr richtig für ihn anfühlte, hat Wolfgang Lehmann (vormals Möstl, mehr dazu in der Folge) das New Age/Ambient Genre für sich entdeckt und mit Voyage Futur zu sich selber gefunden. Wir haben in dieser Folge darüber gesprochen, wie die Geburt seines Sohnes mit dieser Umstellung zusammenhängt, wie er zu mehr Selbstakzeptanz gefunden hat und warum ihm Vaporwave dabei geholfen hat.

    1 hr 10 min
  • #12 - Sophie Lindinger (Leyya, My Ugly Clementine)

    Auf der neuesten Leyya-EP "Longest Day of My Life" behandelt Sophie, wie sie in den letzten Jahren mit ihrer Depression umgegangen ist. Wir sprechen in dieser Folge ausführlich über alle möglichen Facetten, die es mit sich bringt, über die eigene psychische Erkrankung öffentlich zu sprechen. Wie geht man beispielsweise damit um, wenn man gerade in einer Downphase ist, aber Interviews dazu geben muss, wie viel besser es einem jetzt geht? Wie macht man es Leuten klar, dass man gerade nicht fähig ist zu arbeiten, obwohl es von einem erwartet wird? 

    Offen über so etwas zu sprechen, tut zwar oft gut, es ist aber auch nicht immer einfach. Darum Danke Sophie für das Gespräch.

    1 hr 7 min
  • #11 - Aze

    Beyza und Ezgi sind seit über 20 Jahren befreundet, da ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis man eine Band gründet. Als Aze haben sie bis jetzt eine EP und eine Handvoll Singles (u.a. eine mit Eli Preiss) veröffentlicht, alle mit viel Gefühl, wie es sich für RnB gehört.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum sie als Migrantinnen zweiter Generation schwer Anschluss gefunden haben, wie unbeantwortete Liebe und verlorene Freundschaften ihre EP beeinflussten und was Schicksal für die beiden bedeutet. 

    1 hr
  • Bonus #2 - Was ich aus zehn Folgen gelernt hab

    Nach zehn Gesprächen mit Musikerinnen und Musikern hab ich ein paar Sachen gelernt und das möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich erzähl auch ein bisschen über die Anfänge von Alter Aequo, warum es mir mittlerweile ein wenig besser geht und beantworte Fragen von Zuhörern. Eine davon handelt von Kastration. Danke an jeden und jede fürs Zuhören, im September kommt das Comeback.

    45 min

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Persönliche Gespräche mit Musikerinnen und Musikern aus Österreich.