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David unterrichtet Deutsch in Mexiko. Der gebürtige Bayer studierte Pädagogik in München und ließ sich 2007 bei einem Auslandssemester nachhaltig von Mexiko inspirieren. Nach Abschluss des Studiums in Deutschland zog es ihn 2011 zurück in die neue Wahlheimat. Als Lehrer baute er den die Sprachabteilung für Deutsch an der Prepa Tec de Monterrey am Campus Guadalajara auf. Wie sein Alltag aussieht und was er die letzte 3,5 Jahre in Mexiko erlebt hat, berichtet er in dieser Podcast-Reportage.
Ich darf David während und nach seinem seinem Unterricht auf dem Campus in Guadalajara, Mexiko, begleiten. Es ist der zweitgrößte Campus der TEC des Monterrey (ITESM) in Mexiko und vereint neben der universitären Ausbildung auch eine Schul-Oberstufe.
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Andre Meister bezeichnet sich als Sozialwissenschaftler, Systemadministrator, Schreiberling aber auch als Journalist. Andre begleitet den NSA-Untersuchungsausschuss als Berichterstatter für netzpolitik.org wo er bereits seit 2007 mehr oder weniger regelmäßig bloggt. Seit 2012 ist dieses Hobby auch sein Beruf. Er hat in Berlin Sozialwissenschaften studiert und auch dort netzpolitische Themen bearbeitet. Andre begleitet diverse netzpolitische Zusammenhänge wie AK Vorrat, AK Zensur, CCC und Digitale Gesellschaft e.V.
Im Deutschen Bundestag, genauer gesagt in den Gebäuden des „Band des Bundes“, treffe ich Andre. Dort tagte am 13. November 2014 erneut der NSA-Untersuchungsausschuss im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Nach vorherigen Anhörungen mit geladenen Experten und ersten Zeugenbefragungen, setzt das Gremium seine Befragung von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern des Bundesnachrichtendienstes fort.
Da Medienaufnahmen im NSA-Untersuchungsausschuss selbst nicht erlaubt waren, gibt es hier interessante Gespräche mit Andre, einen kleinen Exkurs ins Paul-Löbe-Haus auf die andere Spreeseite, Ausschnitte einer Presseansprache und natürlich sonst noch, wie immer, viel Athmo.
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Thomas ist Mitte 40 und erfolgreicher Toningenieur und Musikproduzent, bis Ihn eine Röteln-Infektion seiner Mutter während der damaligen Schwangerschaft einholt und auch noch das letzte Sehvermögen raubt. Seitdem muss Thomas blind durch Berlin. Getrieben von seiner ungebrochenen Lebensenergie und dem Mut zur Veränderung, lässt sich Thomas auf sein neues Leben voll und ganz ein. Gegen die Empfehlung der Ärzte, bringt er sich den Umgang mit dem Blindenstock selber bei, weil er die 3 Monate zum nächstmöglichen Termin beim Mobilitätstrainer nicht zuhause absitzen will. Den alten Beruf hat er innerlich schon abgeschrieben. Zu visuell. „Egal, jetzt kommt was neues“, sagt er sich und will jetzt Motivationstrainer werden. Wir Zuhörer bekommen hier den ersten Schub gratis.
Stand aktuell (2014): nach diversen vielversprechenden aber erfolglosen OPs steht Thomas momentan noch immer auf einer Warteliste für eine Hornhaut-Organspende.
Thomas führt mich „blind durch Berlin“. Wir gehen Essen, Bahn fahren und Einkaufen. An einigen Orten halte ich gezielt Abstand und staune nicht schlecht, was Thomas widerfährt.
Rolf berichtet von seiner Motorrad-Reise von Berlin nach Guinea-Bissau (Westafrika). 8500km in vier Wochen. Er fuhr allein auf einem 25 Jahre alten Zweirad im Winter los und lässt uns spüren, was es bedeutet, schon nach wenigen Kilometern das erste Öl-Leck zu entdecken, in der Mauretanischen Wüste Benzin erst nach Geruchsprobe zu kaufen und in Gambia – mit Pfefferspay in der Hosentasche – ein Motorrad für ein Durchschnittliches lokales Jahresgehalt wieder zu verhökern.
Rolf und ich treffen uns in seinem Hinterhof in Berlin Prenzlauer Berg. Wir schrauben an seinem aktuellen Zweitmotorrad, bei welchem der Vergaser gewechselt werden muss. Dabei hangeln wir uns nicht nur an der Technik des Motorrads entlang, sondern auch an dem neuen Denkmal in Hinterhof, welches die Hausgemeinschaft im Kleinen zu spalten droht.
Ich treffe Nanike in Rumänien. Nanike studiert hier Medizin und ist, was man landläufig einen NC-Flüchtling nennt. Anstatt in Deutschland über viele Wartesemester für das Studium der Medizin zugelassen zu werden, ging sie, wie schon viele vor ihr, ins Ausland. Wie das geht, was man beachten muss und was es heißt, seit bereits 5 Jahre in Rumänien zu leben, berichtet Nanike uns aus erster Hand.
Außerdem reden wir über das deutsche Hochschulsystem, den medizinischen Alltag in einem rumänischen Universitätsklinikum sowie über die rumänische Seele.
Wir laufen zusammen durch Tirgu Mures (auch Targu Mures). Der Ort liegt in der Region Transsilvanien – auch bekannt als Siebenbürgen. Neben Parks, Unigelände und Innenstadt, fahren wir mit dem Bus an den Stadtrand zur Shopping-Mall. „Großes Ziel“ der Reise: der einzige H&M weit und breit. Nanike braucht Nachschub an westlicher Kleidung!
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Herzlich willkommen zur Nullnummer meines Podcast AM MIKROFON.
Mein Name ist Felix Betzin. In diesem Interview-Podcast plane ich viele spannende Leute zu treffen und versuche auch ebenso spannende Geschichten aus Ihnen herauszubekommen. Dies soll jedoch kein typischer Studio-Podcast werden, denn ich habe mich auf ein ganz bestimmtes Konzept festgelegt. Ich selber höre seit 2007 täglich Podcast – mein erster iPod lässt hier grüßen.
Und wie so viele, möchte ich jetzt das produzieren, was mir selber fehlt. Das was ich gerne hören möchte. Es gibt viele tolle Interview-Podcast – keine Frage-, jedoch nur sehr wenige, welche sich raus aus dem Studio trauen. Und hier setzte ich an! Um genau zu sein, geht es mir um räumliche Atmosphäre, um Umgebung – und darum im Hörformat immer um das Kino im Kopf.
Deshalb möchte ich versuchen, jede Geschichte und jeden Menschen in eine Umgebung einzubetten, welche uns alle durch die Folge trägt. Das kann mal ganz direkt sein, indem ich jemanden bei seiner Arbeit begleite und diese auch gleich das Thema ist. Oder indirekt, wenn mir jemand anderes von z.B. seiner Motorradreise nach Afrika erzählt, während wir in seiner Garage in Berlin an seinem Bike schrauben.
In einer meiner ersten Folgen spreche ich z.B. mit Nanike. Nanike ist meine Cousine und eine deutsche Medizinstudenten, welche seit 5 Jahren in Rumänien lebt. Wie viele Deutsche dort, absolviert sie ihre komplette Ausbildung im Ausland. Während wir durch Ihren Studienort in Transsilvanien laufen, reden wir über NC-Flüchtlinge, das deutsche Hochschulsystem, den medizinischen Alltag in einem rumänischen Universitätsklinikum sowie über die rumänische Seele.
Wie das so ist mit dem ersten Podcast, habe auch ich noch tausend Ideen. Aber ich fange jetzt einfach mal an und schaue wo mich das Format hinträgt.
Über Feedback und Kommentare von Euch freue ich mich immer sehr. Schaut einfach vorbei auf www.Am-Mikrofon.de
Viel Spaß!
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