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![Amann [un]framed](https://podcast-api-images.s3.amazonaws.com/corona/show/7199502/logo_300x300.jpeg)
Jasmin Kosubek betreibt einen eigenen YouTube-Kanal und spricht dort mit teils kontroversen Persönlichkeiten. Ihre Arbeit weist jedoch weiterhin Parallelen zu ihrer Zeit bei RT Deutsch auf. Nach wie vor wird sie mit dem russischen Propagandasender in Verbindung gebracht. Nun ist sie zu Gast bei „Amann unframed“.
In dem teils kontroversen Gespräch wollte ich von ihr wissen: Wie blickt sie heute auf ihre Zeit bei RT zurück? Und wie stark war die Berichterstattung dort politisch vorgegeben? Was bedeutet es, wenn ein Medium außenpolitisch „auf russischer Linie“ arbeitet? Wir sprechen über RTs Berichterstattung über Russland und den Syrienkrieg, über Alexej Nawalny und die Corona-Pandemie. Es geht um journalistische Verantwortung, Fehler in der eigenen Berichterstattung und die Frage, wie viel Perspektivenvielfalt Journalismus leisten kann.
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Sie ist Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung und eine der umstrittensten Figuren in deutschen Debatten über Vielfalt, Identitätspolitik und Kulturkampf. Ihre Wahl 2022 war knapp und heftig umstritten – nicht zuletzt wegen eines Spiegel-Artikels, in dem sie vier Jahre zuvor die Bezeichnung „Kartoffel" für Deutsche verteidigt hatte. Seitdem wird ihr vorgeworfen, das Amt nicht überparteiisch auszufüllen, sondern eine progressive Agenda zu fahren.
Und nun ist sie zu Gast bei „Amann unframed“.
Ich wollte von ihr wissen: Vernachlässigt der Staat die deutsche Mehrheit, wenn der Blick immer stärker auf Diskriminierung und den Schutz bestimmter Gruppen gerichtet wird? Wo endet berechtigter Schutz und wo beginnt Bevormundung? Wie viel kann das Antidiskriminierungsrecht tatsächlich verändern? Wir sprechen über Diskriminierung im Arbeitsleben, neutrale Sprache und die Frage, ob auch politische Überzeugungen stärker geschützt werden sollten. Und darüber, warum Ataman eine zunehmend offene und aggressive Form der Diskriminierung beobachtet – und ob der Staat dabei tatsächlich alle im Blick hat.
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Antidiskriminierungsstelle
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Max Schneller ist 17 Jahre alt und gilt als einer der bekanntesten linken Aktivisten in Sachsen-Anhalt. Unter dem Namen „maximal.demokratisch“ polarisiert er in den sozialen Medien, erhält viel Zuspruch, muss aber auch erhebliche Kritik und Hass in Kauf nehmen. Bekannt wurde er, als er mit 16 Jahren allein zu einer Querdenken-Demonstration ging und dort öffentlich Holocaustleugnern widersprach – das Video verbreitete sich viral. Seither erlebt er auch die Schattenseiten seines Engagements: Anfeindungen, Morddrohungen, Einschüchterungsversuche.
Und nun ist er zu Gast bei „Amann unframed“.
Ich wollte von ihm wissen: Warum verlieren die etablierten Parteien in Sachsen-Anhalt so massiv an Rückhalt, während die AfD in Umfragen bei über 40 Prozent liegt? Wie stark ist die demokratische Zivilgesellschaft im Land tatsächlich – und warum bleibt sie medial oft unsichtbar? Und wie geht er mit den Bedrohungen um, die zu einer abgebrochenen Ausbildung und einer Therapie geführt haben?
Max Schneller:
Instagram/TikTok: @maximal_demokratisch
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Für diese Folge von „Amann unframed“ habe ich Hans-Thomas Tillschneider zum Gespräch getroffen. Er ist einer der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Politiker der AfD in Sachsen-Anhalt. Sollte die AfD dort regieren, soll er Minister werden. Seit 2020 wird er vom Verfassungsschutz beobachtet. Den Vorwurf des Rechtsextremismus weist er entschieden zurück.
Ich wollte von ihm wissen: Was ist für ihn rechtsextrem, wie blickt er Parteikollegen aus früheren neonazistischen Gruppen? Was würde eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt konkret verändern? Was sind seine Konzepte für Einbürgerung und Integration, was versteht er unter Remigration?
Doch diese Fragen beantwortete er mir nicht alle - und irgendwann endete unser Gespräch vorzeitig. Tillschneider warf mir „Hardcore-Framing“ vor und brach die Aufnahme ab. Warum? Das hört ihr in dieser Folge von „Amann unframed“.
Dr. Hans-Thomas Tillschneider:
Landtag Sachsen-Anhalt
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Josephine Ballon ist Geschäftsführerin von Hate Aid, einer Organisation, die Betroffene digitaler Gewalt unterstützt – und wird gleichzeitig von Kritikern als Zensurbehörde diffamiert. Für die einen ist Hate Aid eine Schutzmacht gegen Hass im Netz, für andere eine mächtige linksextreme NGO, die die Meinungsfreiheit in sozialen Medien einschränkt.
Ende 2025 verhängte die US-Regierung gegen Josefine Ballon und ihre Co-Geschäftsführerin Annalena von Hodenberg ein Einreiseverbot – eine Maßnahme, die von US-Außenminister Marco Rubio als Teil eines „weltweiten Zensur-Industriekomplexes“ bezeichnet wurde. Im Podcast sprechen wir über die Folgen dieser Sanktion, ihre persönlichen Erfahrungen und wie Hate Aid gegen digitale Gewalt kämpft.
Josephine Ballon erklärt, was es bedeutet, als Trusted Flagger Inhalte auf Social-Media-Plattformen zu melden, warum Hate Aid weiterhin für mehr Regulierung kämpft und wie sie mit der politischen und medialen Kritik umgeht. Außerdem geht es um die Herausforderungen, vor denen Betroffene digitaler Gewalt stehen, die Rolle der Plattformen und den schmalen Grat zwischen Meinungsfreiheit und Schutz vor Hass.
Mehr zu Josephine Ballon:
HateAid
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Ahmad Mansour zählt zu den bekanntesten und umstrittensten Stimmen in den Debatten über Islamismus, Integration und Antisemitismus. Der Psychologe mit palästinensisch-israelischen Wurzeln arbeitet mit Jugendlichen gegen Extremismus – und ist dabei selbst zur Zielscheibe geworden. Für die einen ist er ein mutiger Brückenbauer für die Demokratie, für die anderen ein Kronzeuge rechter Islamfeindlichkeit.
Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich seine Bedrohungslage nochmals massiv verschärft. Er lebt unter dauerhaftem Polizeischutz.
Für diese Folge von „Amann unframed“ habe ich Ahmad Mansour zu einem Gespräch getroffen. Ich wollte von ihm wissen: Wie erklärt er sich die tief gespaltene Wahrnehmung seiner Person? Wie blickt er auf seine eigene Radikalisierungsgeschichte zurück? Und wie geht er damit um, dass er von Islamisten und Linksradikalen gleichermaßen angefeindet wird?
Außerdem sprechen wir über seinen Glauben als praktizierender Muslim, die Kontroversen um die Förderung seiner Initiative, den Vorwurf der Einseitigkeit durch Fachkollegen – und die Frage, warum er trotz allem nicht bereit ist, seinen Ton zu mäßigen.
Über Ahmad Mansour:
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Philipp Burger bespielt seit 25 Jahren die Hallen des deutschsprachigen Rock, doch der Erfolg der Band „Frei.Wild" ist seit jeher von heftigen Kontroversen begleitet. Während die Band Stadien füllt, klebt an ihr hartnäckig das Label der „rechten Band“. Für die einen transportieren sie gefährliches patriotisches Gedankengut, für die anderen sind sie eine der am meisten missverstandenen Rockbands im Land. Zuletzt sorgte Lead Sänger Philipp Burger vor allem mit seiner Autobiografie „Freiheit mit Narben“ für Schlagzeilen, in der er sich seiner eigenen Vergangenheit stellt.
Für diese Folge von "Amann unframed" habe ich Philipp Burger zu einem sehr persönlichen Gespräch getroffen. Ich wollte von ihm wissen: Wie blickt er heute auf seine Jahre in der Neonazi-Skinhead-Szene zurück? Wo verläuft für ihn die Grenze zwischen Heimatliebe und politischer Radikalität? Und wie geht er mit der kritischen Berichterstattung und den Stigmatisierungen rund um seine Band um?
Außerdem sprechen wir über die Wirkung umstrittener Songtexte, das Aufwachsen als deutschsprachige Minderheit in Südtirol, seinen christlichen Glauben und die Frage, warum die extreme Rechte Freiwild heute eigentlich zutiefst hasst.
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Mario Voigt regiert Thüringen unter schwierigen Bedingungen: Als Ministerpräsident führt er die sogenannte Brombeer-Koalition aus CDU, SPD und BSW – ohne eigene Mehrheit im Landtag. Zuletzt geriet er jedoch nicht wegen seiner Regierungsarbeit in die Schlagzeilen, sondern wegen des Vorwurfs, Künstliche Intelligenz für Reden und Gastbeiträge genutzt zu haben. Kritiker warfen ihm „Denkfaulheit“ vor, Medien bezeichneten ihn als „Blender“. Die Debatte löste eine grundsätzliche Diskussion darüber aus, wie Politik mit KI umgehen sollte und wo Transparenz erforderlich ist.
Für diese Folge von „Amann Unframed“ habe ich Mario Voigt bei einer Live-Veranstaltung in Erfurt getroffen. Ich wollte von ihm wissen: Wie entstehen seine Reden und Gastbeiträge? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz dabei wirklich? Wo zieht er selbst die Grenze zwischen technischer Unterstützung und eigener politischer Verantwortung? Und was sagt die Debatte über den Umgang Deutschlands mit neuen Technologien aus?
Außerdem sprechen wir über die Herausforderungen seiner Minderheitsregierung, den Umgang mit der AfD und darüber, wie Thüringen wirtschaftlich und gesellschaftlich wieder mehr Zuversicht gewinnen soll.
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Jette Nietzard hat sich in der deutschen Politik bereits einen Namen gemacht – obwohl sie bislang nur ein gutes Jahr Chefin der "Grünen Jugend" war. Die 27-Jährige sorgt immer wieder mit provokanten Aussagen für Aufmerksamkeit und Kontroversen. Mit Äußerungen wie: „Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, können zumindest keine Frauen mehr schlagen“ polarisierte sie stark und löste auch in der Grünen Community Kritik aus.
Nietzard vertritt einen radikalen Feminismus und bezeichnet sich selbst als linksradikal. Auch innerhalb der eigenen Partei stoßen ihre Positionen regelmäßig auf Widerspruch, vom ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, wurde ihr Parteiaustritt gefordert.
Für diese Folge von „Amann Unframed“ habe ich Jette Nietzard getroffen. Ich wollte von ihr wissen: Ist sie tatsächlich die Männerhasserin, als die sie von ihren Kritikern oft dargestellt wird? Welche Sprüche bereut sie vielleicht? Und wieviel Strategie steckt hinter ihren provokanten Aussagen?
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Harald Martenstein gehört zu den bekanntesten Kolumnisten Deutschlands. Jahrzehntelang schrieb er für Die Zeit und den Tagesspiegel, heute erscheint seine Kolumne in der Bild-Zeitung. Seine flammende Rede gegen ein AfD-Verbotsverfahren ging Anfang 2026 viral und löste heftige Debatten aus.
Kritiker werfen ihm vor, die AfD zu normalisieren und rechten Positionen den Weg zu ebnen. Rechte Medien und AfD-Politiker feierten ihn als Verteidiger der Meinungsfreiheit und Demokratie. Martenstein selbst warnt davor, Millionen AfD-Wähler politisch auszugrenzen.
Für diese Folge von „Amann Unframed“ habe ich Harald Martenstein getroffen. Ich wollte wissen: Sind die Vorwürfe gegen ihn berechtigt oder wird hier ein Zerrbild gezeichnet? Wie blickt er auf die AfD? Warum lehnt er ein Verbotsverfahren ab? Und wie geht er damit um, als Verteidiger der Rechten zu gelten?
Aufnahmetag: 14. April 2026
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