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Vor Gericht beginnt jetzt einer der größten Streaming-Streitfälle.
Über 200.000 Prime-Kunden gehen gegen Amazon vor. Der Vorwurf: Amazon habe Prime Video nachträglich verschlechtert und Kunden anschließend zur Kasse gebeten, wenn sie den alten Zustand behalten wollten. An der Sammelklage können Nutzer noch bis zum 9. Juni teilnehmen.
Werbung bei Prime Video bringt Amazon vor GerichtAuslöser des Streits sind Änderungen aus dem Jahr 2024. Amazon blendete damals zusätzliche Werbung bei Prime Video ein. Gleichzeitig verloren Kunden ohne Zusatzpaket mehrere Funktionen, darunter bessere Bild- und Tonqualität. Wer weiter ohne Werbeunterbrechungen streamen wollte, musste plötzlich extra bezahlen.
Viele Nutzer fühlten sich dadurch überrumpelt. Sie hatten ursprünglich ein Prime-Abo ohne zusätzliche Werbung abgeschlossen und bekamen später ein verändertes Angebot präsentiert. Laut der Verbraucherzentrale Sachsen durfte Amazon bestehende Verträge aber nicht einfach einseitig umbauen.
Der Fall trifft damit einen Punkt, der viele Streaming-Kunden seit Jahren nervt. Plattformen locken Nutzer häufig mit bestimmten Leistungen an und verändern später Preise, Werbung oder Funktionen. Bei Prime Video geschah genau das im laufenden Abo.
Amazon verlangt für die werbefreie Version von Prime Video zusätzlich 2,99 Euro pro Monat. Je länger Kunden das Zusatzpaket zahlen mussten, desto höher fällt der mögliche Schaden aus. Über zwei Jahre kommen schnell mehr als 70 Euro zusammen, bei längeren Laufzeiten entsprechend mehr.
Mehr als 200.000 Kunden machen mitDie Verbraucherzentrale Sachsen führt die Sammelklage gegen Amazon. Laut den Verbraucherschützern können sich betroffene Kunden noch bis zum 9. Juni anschließen. Die Anmeldung läuft über das Bundesamt für Justiz und dauert nur wenige Minuten (Quelle: MDR).
Für Amazon entwickelt sich das Verfahren zum Problem. Mehr als 200.000 Teilnehmer machen die Klage zu einem der größten Verfahren gegen einen Streaminganbieter in Deutschland. Gleichzeitig wächst der Druck auf große Plattformen, laufende Abos künftig nicht mehr stillschweigend zu verschlechtern und danach neue Zusatzkosten zu verlangen.
By Vor Gericht beginnt jetzt einer der größten Streaming-Streitfälle.
Über 200.000 Prime-Kunden gehen gegen Amazon vor. Der Vorwurf: Amazon habe Prime Video nachträglich verschlechtert und Kunden anschließend zur Kasse gebeten, wenn sie den alten Zustand behalten wollten. An der Sammelklage können Nutzer noch bis zum 9. Juni teilnehmen.
Werbung bei Prime Video bringt Amazon vor GerichtAuslöser des Streits sind Änderungen aus dem Jahr 2024. Amazon blendete damals zusätzliche Werbung bei Prime Video ein. Gleichzeitig verloren Kunden ohne Zusatzpaket mehrere Funktionen, darunter bessere Bild- und Tonqualität. Wer weiter ohne Werbeunterbrechungen streamen wollte, musste plötzlich extra bezahlen.
Viele Nutzer fühlten sich dadurch überrumpelt. Sie hatten ursprünglich ein Prime-Abo ohne zusätzliche Werbung abgeschlossen und bekamen später ein verändertes Angebot präsentiert. Laut der Verbraucherzentrale Sachsen durfte Amazon bestehende Verträge aber nicht einfach einseitig umbauen.
Der Fall trifft damit einen Punkt, der viele Streaming-Kunden seit Jahren nervt. Plattformen locken Nutzer häufig mit bestimmten Leistungen an und verändern später Preise, Werbung oder Funktionen. Bei Prime Video geschah genau das im laufenden Abo.
Amazon verlangt für die werbefreie Version von Prime Video zusätzlich 2,99 Euro pro Monat. Je länger Kunden das Zusatzpaket zahlen mussten, desto höher fällt der mögliche Schaden aus. Über zwei Jahre kommen schnell mehr als 70 Euro zusammen, bei längeren Laufzeiten entsprechend mehr.
Mehr als 200.000 Kunden machen mitDie Verbraucherzentrale Sachsen führt die Sammelklage gegen Amazon. Laut den Verbraucherschützern können sich betroffene Kunden noch bis zum 9. Juni anschließen. Die Anmeldung läuft über das Bundesamt für Justiz und dauert nur wenige Minuten (Quelle: MDR).
Für Amazon entwickelt sich das Verfahren zum Problem. Mehr als 200.000 Teilnehmer machen die Klage zu einem der größten Verfahren gegen einen Streaminganbieter in Deutschland. Gleichzeitig wächst der Druck auf große Plattformen, laufende Abos künftig nicht mehr stillschweigend zu verschlechtern und danach neue Zusatzkosten zu verlangen.