
Sign up to save your podcasts
Or


"This Is America: Free Luigi" von der ARD und Undone erzählt die Geschichte des mutmaßlichen CEO-Mörders Luigi Mangione. Am Morgen des 4. Dezember 2024 wird Brian Thompson, CEO einer großen Krankenversicherungen, mitten auf der Straße erschossen.
Die Jagd nach dem Täter beginnt sofort. Doch anders als bei den meisten Verbrechen entwickelt sich hier etwas Ungewöhnliches: Der mutmaßliche Täter wird nicht verurteilt, sondern gefeiert.
Unter dem Hashtag #FreeLuigi wird er zu einem Meme: Fotos, selbstkomponierte Lieder, sogar ein Musical in San Francisco. Plötzlich ist er überall: gefeiert, diskutiert, verehrt. Wie konnte das passieren? In "This is America: Free Luigi" nimmt euch Host Khesrau Behroz mit von New York bis San Francisco, von Medienhype bis zu juristischen und gesellschaftlichen Abgründen. Wer entscheidet eigentlich, wer Täter, wer Held ist? Und was sagt das über ein Land aus, das immer wieder im Strudel von Gewalt, Mythos und Medienspektakel gefangen ist?
"This Is America: Free Luigi" - ab sofort in der ARD Sounds App und überall wo es Podcasts gibt. Hier reinhören: https://kurz.wdr.de/thisisamerica
Fragen oder Feedback? [email protected]
Im neuen Podcast-Kanal "Hateland" der ARD begibt sich Gastgeber Louis Klamroth zusammen mit ARD-Reporterinnen und -Reportern an den extremen und radikalen Rand der Republik. Warum radikalisieren sich Menschen und was bedeutet das für unsere Gesellschaft?
Mehr Infos: https://1.ard.de/hateland_derpodcast
Wie recherchiert man Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Wo liegt die Grenze zwischen True Crime und Voyeurismus?
In dieser Folge sprechen Host Azadê Peşmen und Redakteurin Olivia Samnick über die Recherchearbeit zu Kriegsverbrechen, Täterflucht und Gerechtigkeit. Wo liegen die Grenzen zwischen investigativem Journalismus und Voyeurismus? Welche Fälle haben uns besonders bewegt? Und welche Erkenntnisse haben wir gewonnen?
1993: Islamisten zünden das Hotel Madımak an - 33 Menschen sterben. Jahrzehnte später leben einige Täter unbehelligt in Deutschland. Warum wurden sie nicht ausgeliefert? Warum greift das Weltrechtsprinzip nicht?
Am 2. Juli 1993 wird das Hotel Madımak in Sivas angezündet – 33 Menschen verbrennen, darunter sind die meisten alevitische Künstler:innen. Jahrzehnte später tauchen einige der Täter in Deutschland unter. Sie leben unbehelligt in Berlin, Mannheim und anderen Städten. Warum wurden sie nicht ausgeliefert? Warum hält Deutschland seine schützende Hand über sie? Und welche Rolle spielt das Weltrechtsprinzip hierbei? In dieser Folge von Amnestie Deutschland rekonstruieren wir das Massaker, seine juristische Aufarbeitung und die Fragen, die bis heute offen sind.
Berlin, 1921: Ein Mann wird auf offener Straße erschossen – es ist Talât Pascha, der Drahtzieher des Völkermords an den Armenier:innen. Doch sein Mörder wird freigesprochen. Warum? Und welche Rolle spielt Deutschland beim Völkermord an den Armenier:innen?
Am 15. März 1921 wird Talât Pascha, einst Großwesir des Osmanischen Reichs und Schlüsselfigur des Genozids an den Armenier:innen, mitten in Berlin erschossen. Der Täter? Soghomon Tehlirian, ein Armenier auf einem Rachefeldzug. Doch die deutsche Justiz spricht ihn frei – warum? Diese Folge von Amnestie Deutschland erzählt die Geschichte eines politischen Attentats, das weltweit Aufsehen erregte. Es geht um die Verstrickung Deutschlands in den Völkermord, um die Operation Nemesis – und um die bis heute offenen Wunden dieses Verbrechens.
Ein fünfjähriges Mädchen verdurstet in der Sonne - der Täter ist ein IS-Terrorist, auch seine Frau greift nicht ein. Jahre später wird er dafür in Deutschland verurteilt. Wie kam es dazu? Und welche Rolle spielt eine mutige Überlebende?
Im August 2014 überfällt der sogenannte Islamische Staat das êzidische Siedlungsgebiet Shingal im Irak. Tausende Männer werden ermordet, Frauen und Kinder versklavt. Eine Überlebende sagt vor Gericht aus – und bringt ihre Peiniger vor deutsche Richter. Wie wurde ein IS-Täter für Völkermord verurteilt? Welche Beweise führten zur Anklage? Und warum ist die Strafverfolgung in Deutschland so wichtig für die êzidische Community? In dieser Folge von "Amnestie Deutschland" geht es um den ersten weltweit rechtskräftigen Schuldspruch wegen des Genozids an den Êzid:innen – und um eine Frau, die trotz Trauma für Gerechtigkeit kämpft.
Ein ehemaliger Militärkommandant aus Argentinien lebt unbehelligt in Berlin - Prenzlauer Berg bis er entdeckt wird.
Luis Kyburg wird wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht, doch es kommt nicht zur Festnahme. Warum liefert Deutschland ihn nicht aus?
Luis Kyburg, einst hochrangiger Militär in der argentinischen Diktatur, findet in Deutschland Zuflucht – trotz internationalem Haftbefehl. Während in Argentinien die Diktatur juristisch aufgearbeitet wird, baut sich der mutmaßliche Täter ein neues Leben in Berlin auf. Warum wurde er nie nach Argentinien ausgeliefert? Welche Rolle spielt das Weltrechtsprinzip? Und wie endet sein Leben kurz vor der Anklage? In dieser Folge von "Amnestie Deutschland" geht es um die Verbrechen der Militärdiktatur, Fluchtwege und die Frage: Wird Deutschland zum sicheren Hafen für Täter?
Ein Geflüchteter erkennt in Berlin einen ehemaligen Geheimdienstler: Anwar al Bunni trifft auf den syrischen Geheimdienstler Anwar Raslan. Was geschah danach?
Und wie kam es zum ersten weltweiten Prozess gegen syrische Staatsfolter? Eine Geschichte über Flucht, Gerechtigkeit und Vergeltung.
Anwar al Bunni flieht vor dem syrischen Regime – in Berlin trifft er unerwartet auf einen alten Bekannten: Anwar Raslan, einen hochrangigen Geheimdienstler des Assad-Regimes. War Deutschland ein sicherer Hafen für Kriegsverbrecher? Wie kam es zum ersten internationalen Prozess gegen syrische Staatsfolter? In dieser Folge von "Amnestie Deutschland" beleuchten wir den beispiellosen Prozess von Koblenz, hören Zeug:innenberichte und fragen: Kann es Gerechtigkeit für die Opfer geben?
Verbrechen gegen die Menschlichkeit – ohne Konsequenzen? "Amnestie Deutschland" erzählt von fünf Fällen, in denen im Ausland Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden und deren (teilweise mutmaßlichen) Täter sich nach Deutschland absetzen konnten.
Host Azadê Peşmen spricht mit Betroffenen, Angehörigen und Experten und fragt: Ist Deutschland ein sicherer Hafen für Kriegsverbrecher?
From the publisher's feed