Street Art hat sich zu einem wichtigen Instrument des Widerstands entwickelt. Weltweit nutzen Künstler*innen den öffentlichen Raum, um bestimmten Themen Aufmerksamkeit zu verschaffen, zum Widerstand gegen Regime und Regierungen aufzurufen und farbenfrohe Visionen einer gerechteren Gesellschaft zu entwerfen.
Im Südosten Polens erfahren Ukrainer*innen auf der Flucht ungewöhnliche Unterstützung. Geflohene Russ*innen haben dort ein Hilfsnetzwerk aufgebaut: Russians For Ukraine.
Immer öfter werden Bücher aus US-amerikanischen Schulbüchereien und Bibliotheken verbannt. Viele davon befassen sich mit Rassismus, LGBTI-Themen – oder stammen von nicht weißen Autor*innen.
Seit Jahren warten Tausende mutmaßliche Anhänger*innen des Islamischen Staats (IS) in Gefängnissen im Nordosten Syriens auf ihre Prozesse. Die könnten bald beginnen.
Seit die Taliban in Afghanistan die Macht übernommen haben, leben die Bewohner*innen des Kabuler Stadtteils Dasht-e Barchi in Angst. 2022 wurde das Viertel, in dem vor allem Angehörige der schiitischen Minderheit der Hazara leben, Schauplatz eines Terrorangriffs.
Während des Krieges in Vietnam versprühten die USA und ihre Alliierten Millionen Liter Herbizide, darunter Agent Orange. Das Entlaubungsmittel enthielt ein hochgiftiges Dioxin. Fast 50 Jahre später leiden noch immer Hunderttausende Menschen darunter.
Geflüchtete aus der Ukraine werden in der Europäischen Union unterstützt. Schutzsuchende aus anderen Herkunftsländern erhalten dagegen noch nicht mal Zugang zum Asyl. Ein Besuch an der polnisch-belarussischen Grenze zeigt das Engagement der polnischen Zivilgesellschaft sowie das Ausmaß der Ungleichbehandlung.
Nachdem die junge Iranerin Reyhaneh Jabbari trotz internationaler Proteste 2014 hingerichtet wurde, wurde ihre Mutter Shole Pakravan zur Aktivistin. Sie kämpft seither für die Abschaffung der Todesstrafe in ihrer Heimat – inzwischen von Berlin aus. Die Hinrichtungen von Teilnehmenden der aktuellen Proteste im Iran konfrontieren sie erneut mit ihrem Schmerz.
Mode als Medium des gesellschaftlichen Wandels: Die Ausstellung »African Fashion« in London präsentiert Kreationen wichtiger afrikanischer Modedesigner*innen des 20. Jahrhunderts, in dem sich Afrika politisch und sozial neu ordnete.
Autor*in: Brigitte Werneburg
Sprecher*in: Eva Meyer
9 min
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Der Audio-Podcast des Amnesty Journals versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Reportagen und Berichten rund um die Menschenrechte. Der Podcast ist eine Kooperation zwischen Amnesty International Deutschland und dem Mono Verlag in Wien.
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