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Prypjat. Das Lied der Liquidatoren.
Valentin Jahn:
Ich habe Tschernobyl nur als Symbol verstanden. Allgemein geht das Hörstück um etwas anderes, nämlich um den Machbarkeitswahn menschlichen Pioniergeistes, um die Selbstbestimmung des Fortschritts und die Heuchelei geldgeiler Technokraten.
Ein Schwerpunkt zum Thema “politische Gefangene” mit einem Blick auf die historische Entwicklung von Bestrafung und Gefangenschaft. Den Hauptschwerpunkt bildet das Thema Frauengefängnisse.
Die Sendung muss diesmal ganz ohne Moderation auskommen. Anlässlich des 8. März haben wir euch eine Sendung mit drei Radiobeiträgen aus den letzten 4 Jahren zusammengestellt:
Die Musik stammt hauptsächlich von der russischen Band Pussy Riot, die ganz aktuell stark repressionsbetroffen sind. Im Moment sind 2 Frauen* in Haft, beide sind im Hungerstreik. (Update Ende März 2012: inzwischen sind 3 Frauen* in Haft, der Hungerstreik ist beendet) In Russland und international gab es zum 8. März 2012 eine Menge Soliaktionen, es gibt eine Emailadresse, an die für die Gefangenen Briefe geschickt werden können usw.
Und die Lieder und Aktionen von Pussy Riot:
Thema: Grenzverletzungen – Reflexion zwischen Täter*arbeit und Unterstützung von Betroffenen
In Jurist_innenkreisen wird von einem “Paradigmenwechsel” im österreichischen Rechssystem gesprochen: Anstatt Gesetzesbrücke (im Nachhinein) zu sanktionieren, wird immer mehr versucht, sie erst gar nicht aufkommen zu lassen – was eine Verschärfung (bzw. Veränderung) von Repression zur Folge hat. Österreich steht mit dieser Entwicklung gewiss nicht alleine dar, liefert für die Sendung allerdings das Anschauungsmaterial …
… Eine kleine Einführung in die jüngsten Gesetzesänderungen der letzten Zeit und ein Blick darauf, was uns in den nächsten Monaten an weiteren Gesetzen im Staate Österreich erwarten wird.
Eine Sendung mit zwei thematischen Schwerpunkten:
Anlässlich des Prozessauftaktes am 13. März 2012 gegen die AMS 4 J., A., I. und B. gibt es eine Chronologie der Ereignisse … die für sich spricht. Mehr Infos gibt’s online auf http://www.fightrepression2010.tk/.
Ein Studiogast erzählt abschließend noch in aller Kürze vom Hintergrund des Internationalen Aktionstages gegen Kapitalismus m31, der am 31. März 2012 stattfinden wird. Mehr Infos hierzu sind auf http://vienna.march31.net/ zu finden.
Weitere Ankündigungen:
Diesmal geht’s um die Bedeutung des Sturms in der politischen Kunst in der Zwischenkriegszeit, den 1930-er Jahren, in Amerika.
Diesmal eine Sendung zur “solidarischen Ökonomie”: Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine Ökonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert – und nicht umgekehrt!
Crass war eine von 1977 bis 1984 aktive Anarcho-Punk-Band aus England, deren Mitglieder ihr Engagement vor allem als direkt politisch verstanden haben: Musik und die Subkultur waren in diesem Sinne nur Mittel zum Zweck.
Crass waren nicht nur Inspiration für die entstehende Anarcho-Punk-Bewegung, sondern prägten viele Agitationsformen der späteren anarchistichen Bewegung mit. Die Band versuchte sowohl bei ihren Konzerten als auch in ihren Veröffentlichungen mehr als “nur” Musik zu veröffentlichen. Auf Konzerten wurden Filme und Videos in das Programm eingegliedert. Ihre (selbstveröffentlichten) Platten wurden mit ausfaltbarem Postercovers produziert, worin Crass Platz zur Ausformulierung ihrer anarchistischen, feministischen und pazifistischen Ideen hatten. Sie durchfluteten die Londoner Innenstadt mit Stencils von Slogans wie “Fight war not wars” oder “Stuff your sexist shit”, und auch anhand von verschiedenen “Hoaxes” schafften Sie es, trotz medialer Zensur Ihre Botschaften an die breite Öffentlichkeit zu bringen.
In dieser Sendung spielen wir Lieder von Crass und liefern sowohl biografisches Material zur Band als auch Hintergrundinformationen zu den Liedern.
Die Sendung ist hauptsächlich in englischer Sprache.
Sozialrebell, Geldfälscher, Bandit… Jahrzehntelang gilt jedem Akt der Revolte, der auf eine gerechtere Gesellschaftsordnung zielt, Lucio Urtibas Solidarität (unter anderem durch Ausweisfälschung, Verstecken von Untergrundkämpfern und illegale Geldbeschaffungsaktionen). Durch den Druck von Traveller Checks der Citibank im Wert von mehreren Millionen Dollar zwingt er sogar die damals mächtigste Bank der Welt in die Knie (die sich – obwohl Lucio verhaftet wurde – auf Verhandlungen einlassen musste).
Sein Leben ist ein Spiegel der revolutionären Bewegungen Europas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Für diese Sendung sind die folgenden zwei Beiträge aus freien Radios dankend übernommen worden:
“Lucio Urtubia – Maurer, Anarchist, Geldfälscher” (Radio Dreyeckland, Freiburg)
“Lucio Urtubia – Anarchismus ist Verantwortung” (Radio Chiflado)
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