anders.echt.normal

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By A. Keller, A. Joniks, Dr. E. M. Sauer, A. Biehn, L. Merkel, T. Hendel, L. Kuntz, M. KleinSociety & CultureScienceHealth & FitnessMental Health
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anders.echt.normal episodes

  • 017 Sichere Diagnose. Richtige Behandlung. Sonderfolge zum Tag der Patienentensicherheit 2024

    Der 17. September ist der internationale Tag der Patientensicherheit. Wir beteiligen uns mit einer Sonderfolge zum diesjährigen Motto: „Sichere Diagnose. Richtige Behandlung. Gemeinsam für Diagnosesicherheit.“

    Zu Gast sind heute Dr. Sylvia Claus, Ärztliche Direktorin des Pfalzklinikums und Dr. Robert Rohmfeld, Diplom Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut und u.a. Leiter der Tagesklinik Landau.

    Gemeinsam erläutern Sie uns was eine psychiatrische Diagnose ausmacht, welche Besonderheiten es im Vergleich zu somatischen Diagnosen gibt und welche Risiken beachtet werden müssen. Auf welche Hilfsmittel kann das Fachpersonal zurückgreifen und wie können Fehldiagnosen verhindert werden?

    Außerdem sprechen wir über die Auswirkungen von Diagnosen auf Patient*innen und deren Behandlung. Welche Rolle spielt die Diagnose für die Betroffenen und ihr Umfeld? Braucht es immer eine aufwendige Diagnose für eine gute Therapie?

     

    Weitere Infos zum Thema:

    Welttag der Patientensicherheit

    https://www.tag-der-patientensicherheit.de/

    Aktionsbündnis Patientensicherheit

    https://www.aps-ev.de/

    51 min
  • 016 "Time is Brain" - Behandlung in der Neurologie

    In unserer heutigen Folge befassen wir uns mit dem Thema Neurologie. Dieser sehr spezielle medizinische Fachbereich ist, neben der Versorgung und Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems und verschiedener chronischer Erkrankungen, ein elementarer Bestandteil der medizinischen Notfallversorgung.

    Aus der Abteilung Neurologie des Pfalzklinikums begrüßen wir Fr. Dr. Kata Kondor, Oberärztin,  Hr. Dr. Wolfang Ruescher, Leitender Oberarzt und Torsten Trösch, Stellvertretende Pflegedienstleitung. Unsere Gäste geben uns einen Einblick über die verschiedenen Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten in der Neurologie, erklären was eine Stroke Unit ist und erläutern uns warum der Faktor Zeit häufig eine zentrale Rolle spielt.

    Weitere Infos:

    https://www.pfalzklinikum.de/angebote/angebote-im-krankenhaus/neurologie

    42 min
  • 015 Live vom Fest der Vielfalt - Kinder und Jugendliche nach der Corona Pandemie

    In unserem ersten Live-Podcast sind wir im Gespräch mit den beiden Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen Sabine Anker und Dorothee Ochsenreither zum Thema Kinder und Jugendliche nach der Corona Pandemie. Die erste Freude über Schulschließungen und langes Ausschlafen ist, nach Einschätzung der beiden Gästinnen, schnell verflogen und hat sich ins Gegenteil gekehrt. Die Zahl der Kinder- und Jugendlichen mit Depressionen und Ängsten hat heute deutlich zugenommen. Wie Betroffene wieder zu neuem Selbstwert finden, Angehörige dabei unterstützen können und einiges mehr hört Ihr in der aktuellen Folge, die dieses Mal Live beim Fest der Vielfalt aufgezeichnet wurde.

    Weitere Informationen:

    https://kjp.pfalzklinikum.de/home

    https://www.phoenix.de/sendungen/ereignisse/corona-nachgehakt/was-macht-corona-mit-den-kindern-a-1850290.html

    35 min
  • 014 Abhängigkeit überwinden: Ein Blick auf Risiken, Hilfe und Prävention

    Jeder Siebte in Deutschland konsumiert Alkohol in gesundheitlich riskanter Form.

    1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind abhängig von Medikamenten.

    Mit der Cannabislegalisierung geht die Drogenpolitik neue Wege.

    In dieser Folge sprechen wir unter anderem über Kriterien und Auswirkungen, wenn ein Genusskonsum von Alkohol zu einem Problemkonsum wird. Ab wann und wo holt man sich Hilfe und wie vielfältig sehen die Angebote in unserer psychosozialen Versorgung und in unserem Suchthilfesystem aus? Wie niederschwellig kann ein Beratungsgespräch aussehen, was beinhaltet eine stationäre Entgiftungsbehandlung und auf welche Möglichkeiten und Unterstützungen kann man zugreifen, um ein drogenfreies Leben führen zu können? Warum erleben Suchterkrankte die größte Stigmatisierung unter den psychischen Erkrankungen?

    Über diese und weitere Themen reden heute: Anne Henigin, psycholog. Psychotherapeutin, Annika Förster, akademische Pflegekraft und Dr. Rüdiger Münzer, Leitender Oberarzt Abteilung Abhängigkeitserkrankungen im Pfalzklinikum Klingenmünster.

    Weitere Informationen zur Folge:

    https://www.pfalzklinikum.de/angebote/angebote-im-krankenhaus/abhaengigkeitserkrankungen

    https://www.suchthilfestatistik.de

    54 min
  • 013 Zusammen aus der Krise - Zurück in den Job

    Wie findet man nach psychischen Krisen den Weg zurück ins Arbeitsleben und wie besteht man den beruflichen Alltag mit psychischer Belastung?

    Darüber sprechen wir mit Sabine Wagenbret-Tamakloe, Leiterin des Angebots BIFID (berufliche Integration und Förderung im Dialog) in Landau i.d.Pfalz. Das Angebot begleitet Menschen im Rahmen ambulanter Reha Maßnahmen zurück ins Arbeitsleben, lotet aus, wohin die Reise gehen kann, welcher Beruf zu mir, den Erfordernissen meines Lebens und vielleicht auch meinen Krisenerfahrungen passt.

    Sabine berichtet vom Weg in und durch das Angebot, wie Praktika, Arbeitsdiagnostik und therapeutische Bausteine der Reha dazu beitragen, sich selbst und seine Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Über das Arbeiten im Netzwerk mit Betrieben in der Region und warum es wichtig ist, dass berufliche Reha nah bei den Menschen ist und örtlich nicht an Kliniken angebunden sein muss.

    Weitere Informationen zum Angebot:

    https://www.pfalzklinikum.de/berufliche-rehabilitation

    42 min
  • 012 Depression im Alter: Chancen der Zuhause-Behandlung

    Was ist eine Gerontopsychiatrie und wie funktioniert psychiatrische Versorgung für Patient*innen jenseits der 65? Welche Vorteile bietet die Zuhause-Behandlung und muss man Depressionen im Alter anders behandeln?

    Marie-Luise Holzberger, Pflegerische Fachbereichsleitung und stellvertretende Pflegedienstleitung und Dr. Stefan Frisch, Leitender Psychologischer Psychotherapeut in der Gerontopsychiatrie des Pfalzklinikums geben in dieser Folge einen umfangreichen Einblick in die Welt der psychiatrischen Behandlung von älteren Menschen.

    Sie erläutern wie durch Zuhause-Behandlung Klinikaufenthalte verkürzt oder sogar vermieden werden können und warum für Sie dieses neue Therapiesetting das Modell der Zukunft darstellt.

    Außerdem erfahren wir, welche Aspekte bei einer Depression im höheren Alter eine Rolle spielen und welche Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten dafür angewendet werden. Auch die gesellschaftliche Bedeutung und Entwicklung dieser Erkrankung werden thematisiert und Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige erläutert.

    Weitere Informationen zur Folge:

    https://www.pfalzklinikum.de/gerontopsychiatrie

    51 min
  • 011 Von der Betroffenen zur Expertin

    In dieser Folge begleiten wir Erika Horvath auf ihrem Weg von der Patientin zur Genesungsbegleiterin. Mit ihrer offenen Art berichtet sie wie es dazu kam, dass mittlerweile ihre selbst gemalten Bilder an verschiedenen Orten in Kaiserslautern ausgestellt sind und wieso sie nun bunte statt schwarz-weiße Bilder malt. Als ehemalige Patientin gibt sie für andere Betroffene Ratschläge wie sie die Angst vor einer psychiatrischen Krankenhausbehandlung verlieren können und wie sich die Behandlung im Laufe der Jahre im positiven Sinne verändert hat.

    Als weiterer Gast gibt Dorothee Ruster-Hebel Einblicke in die Aktivitäten zur Resilienz in der Stadt Kaiserslautern. Unter anderem berichtet sie davon wie Resilienz-Initiativen in Kaiserslautern etabliert werden sollen. Ebenso teilt Sie erste Erfahrungen im Bereich der Netzwerkpflege aus der ,,Glockestubb'' in Kaiserslautern.

    Weitere Informationen:

    Resilienzinitiative: Die Pfalz macht sich/dich stark

    https://www.resilienz-pfalz.de

    Informationen zur "Glockestubb"

    https://www.kaiserslautern.de/serviceportal/dl/069079/index.html.de

    42 min
  • 010 Traumberuf "Psychiatrie"- Ausbildung und Professionalisierung der psychiatrischen Pflege

    Die größte Berufsgruppe in der psychiatrischen Versorgung ist die Pflege. Heute sprechen Sebastian Löhlein (Leiter des Bildungszentrums), Niklas Eckhardt (zentraler Praxisanleiter) und Lisa Lagall (Auszubildende und duale Studentin in der Pflege) über ihren "Traumberuf" psychiatrische Pflege.

    Wie sieht die Ausbildung zur Pflegefachperson in der Psychiatrie aus? Was unterscheidet die Ausbildung und wie ist diese aufgebaut?

    Im Gespräch geht es um die Aus-und Weiterbildung, die Entwicklungsmöglichkeiten und die Professionalisierung des Pflegefachberufs.

    Weitere Infos: https://karriere.pfalzklinikum.de/ausbildung

    55 min
  • 009 Den Patient*innen eine Stimme geben - Radio als Therapie

    Wie kann Therapie außerhalb einer psychiatrischen Station aussehen? Wieso kann Radio dafür ein geeignetes Medium sein?

    Das Interesse von Kindern und Jugendlichen an Musik fördern und damit neue Formen der Interaktion und Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten ermöglichen, das haben sich unsere Gäste der heutigen Folge Saskia Schmitt und Lara Scheib, beide Musiktherapeutinnen vom Klinikradiosender "Peilsender", auf die Fahnen geschrieben. Was als Idee bereits 2005 begann, konnte schließlich in ein Projekt des Jugendmaßregelvollzugs und der Kinder- und Jugendpsychiatrie überführt werden, das bis heute rege Beteiligung erfährt. So hat sich der Peilsender mittlerweile zu einem patientengesteuerten Klinikradio für alle Altersgruppen entwickelt.

    Welche spannenden Möglichkeiten das Projekt bietet, stellen uns Sinan und Adrian vor, die mit ihrer eigenen Radioshow "HipHop Deluxe" eigenverantwortlich, im Rahmen ihrer Therapie, das Programm des Radiosenders mitgestalten.

    Weiter Informationen hören Sie unter https://www.radio.de/s/peilsender im Livestream

    40 min
  • 008 Wenn aus Erkrankung eine Chance wird

    Genesungsbegleiter*innen sind Expert*innen aus Erfahrung. Erfahrung mit eigenen psychischen Krisen und Erkrankungen, die durchlebt und überwunden wurden. Diese Berufsgruppe, die über ExIn Deutschland eine Ausbildung zum/zur Genesungsbegleiter*in absolviert, unterstützt Menschen in akuten psychischen Krisen, in ihrem Alltag und auf dem Weg zur Genesung. Dabei spielt die eigene Erfahrung, wie es ist, psychisch erkrankt zu sein, nicht mehr vor, noch zurück zu wissen, eine zentrale Rolle, wenn es darum geht Betroffenen beim Finden neuer Perspektiven zu helfen und Mut fassen zu lassen.

    In unserer aktuellen Folgen sprechen Sascha Uhlig (Genesungsbegleiter in der Gemeindepsychiatrie) und Andreas Biehn (Interner Projektkoordinator Modell 365°) über eigene Erfahrungen mit Genesungsbegleitung, den Weg aus der Erkrankung hin in dieses Berufsbild, die Rolle von Genesungsbegleiter*innen für Betroffene, die ExIn Ausbildung und was es für eine Organisation bedeuten kann, wenn eine neue Gruppe an Expert*innen in ein Unternehmen kommt. Ein weiterer Blick richtet sich auf die tätigkeitsbegleitende Ausbildung zum/zur Genesungsbegleiter*in im Modell "peer@work", das innerhalb des Modells 365° erstmalig gemeinsam mit ExIn Deutschland umgesetzt wurde.

    Weitere Infos: www.ex-in.de

    45 min

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Obwohl viele Menschen im Laufe ihres Lebens psychische Krisen erleben, sind diese immer noch ein Tabuthema und mit Stigmatisierung verbunden. Falsche Vorstellungen, Mythen und Extreme haften der Psychiatrie und Menschen mit psychischen Erkrankungen und Krisenerfahrung an. Aber wie ist es wirklich? Dass Psychiatrie und Krisen zwar "anders", vor allem aber "echt" und völlig "normal" sind, soll der neue Podcast „anders.echt.normal" aufzeigen.