Was bedeutet es eigentlich, ein Mann zu sein – und wie sehr prägen uns Bilder von Stärke, Kontrolle und Unverletzlichkeit?
In dieser Folge sprechen wir mit Sho, Diversity-Trainer und systemischer Berater, über ungesunde Formen von Männlichkeit, über das Schweigen rund um Scham, Gefühle und Verletzlichkeit – und über die Notwendigkeit, hegemoniale Männlichkeitsbilder neu zu verhandeln.
Wir sprechen darüber, wie toxische Männlichkeitsnormen entstehen, warum sie für alle Geschlechter belastend sind und wie Männer neue Wege finden können, Nähe und Emotionen zu leben, ohne sich dafür zu schämen.
Mehr zu Sho und seiner Arbeit findest du auf https://shotatai.net/
Wenn du dich für Themen wie Genderrollen, Diversität, Gleichberechtigung und den Umgang mit unbewussten Vorurteilen (Unconscious Bias) interessierst, findest du weitere Impulse auf https://www.genderiq.de/
📚 Mehr zur Konstruktion von Männlichkeit.
Connell, R., & Messerschmidt, J. (2005). Hegemonic Masculinity. Gender & Society, 19, 829 - 859. https://doi.org/10.1177/0891243205278639.
Graefer, A. (2020) https://www.genderiq.de/blog/was-ist-eigentlich-toxic-masculinity
O’Neill, R. (2014). Whither Critical Masculinity Studies? Notes on Inclusive Masculinity Theory, Postfeminism, and Sexual Politics. Men and Masculinities, 18(1), 100-120. https://doi.org/10.1177/1097184X14553056
O’Neill, R. (2018). Seduction: Men, Masculinity, and Mediated Intimacy (Polity)
Toxic Masculinity: Men, Meaning and Digital Media J Mercer and M McGlashan (eds) Routledge 2023