In dieser Folge sprechen wir über einen Aspekt von Veränderung, der oft unterschätzt wird: die Angst.Nicht die laute Panik – sondern die leise, körperliche Form.
Erschöpfung. Rückzug. Schlaflosigkeit. Antriebslosigkeit.
Dieses Gefühl von „Ich kann nicht mehr“, obwohl der Wunsch nach Veränderung noch da ist.Wir schauen darauf, warum Angst nicht automatisch bedeutet, dass du falsch liegst oder etwas nicht willst. Dein Nervensystem prüft nicht, ob ein Schritt sinnvoll ist – es prüft, ob er gerade tragbar ist. Und wenn etwas zu groß wirkt, reagiert dein System mit Schutz.
Wir sprechen darüber, warum Rückschritte oft Regulationsschritte sind.
Warum Identitätsveränderung Angst auslösen kann.
Und warum bewusste Entscheidungen – auch für ein langsameres Tempo – kein Scheitern sind, sondern Selbstführung.
Vielleicht ist der nächste mutige Schritt nicht das Weitermachen.
Sondern das Verstehen.
Wenn du merkst, dass du gerade zwischen Wunsch und Angst stehst, dann darfst du dir Zeit nehmen. Veränderung geschieht nicht gegen dein System – sondern mit ihm.
Mehr zu unserer Arbeit und zu unserem Retreat „Wurzeln & Wandeln“ im März findest du auf:
www.wurzelnundwandeln.de
Eine Woche Abstand vom Alltag kann genau der Raum sein, in dem dein Nervensystem Sicherheit findet – damit Veränderung nicht mehr bedrohlich, sondern tragfähig wird.