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Der neue Yamato Film hat einen Titel: „Cosmoship Yamato √2199“ heißt der Streifen und entsteht bei Production I.G und Studio Khara, unter der Regie von Yukata Izubuchi und Hideaki Anno. Sonst wurde nichts weiter bekannt; der Titel lässt ahnen, dass der Film den ersten Teil von Yamato neu erzählt, aber mehr als vermuten können wir nicht. Greifbarer ist da der Lego-Bausatz zu „Dragon Ball“, mit dem Drachen Shenlong und Goku auf seiner Wolke Jindujun – der Bausatz hat über 1700 Teile und erscheint am 4. November.
„Ascendance of a Bookworm“ geht in die vierte Runde seiner Anime-Fassung – das kündigen die Macher der Serie an, nachdem die dritte Staffel zu Ende gegangen ist. Bis alle Bücher der Vorlage zu Anime geworden sind, dauert es bestimmt noch einige Jahre, denn die Romanreihe ist umfangreich. Der Anime von „Antiquarian Bookshop Biblia’s Case Files“ startet im April nächsten Jahres und seine Vorlage ist ebenfalls eine große Buchreihe, die schon seit 2011 läuft. Das Team von Raikukai und AnimeSlam ist gespannt, wie viel davon als Anime erscheint.
Wir machen weiter mit Animes zu Light Novels: das Studio Ankichi Kobo macht den Anime „My Sweet Marriage to My Ex-Nemesis“, nach der Romanreihe von Toshimichi Uzo. In der Geschichte kämpfen zwei Agenten mit Superkräften gegeneinander, bis sie eines Tages das Kriegsbeil begraben und heiraten. Seitdem läuft alles glatt, auch wenn sie noch nicht miteinander geschlafen haben. Hoffen wir, dass beim Ehekrach nicht das Haus zu Bruch geht – oder gleich die ganze Nachbarschaft.
„The Science Notes by Delta and Gamma“ handelt von der Wissenschafts-AG an der Tsunagai Oberschule, wo die Mitglieder versuchen, alles mit Logik und Vernunft zu erklären – auch die Liebe. Die Vorlage ist eine Light Novel von Takuma Sakai, mit Zeichnungen von Asagi Tōsaka; die hat schon zahlreiche VTuber gezeichnet, und auch die Figuren von Girly Air Force erfunden. Wer den Anime macht, und wann er erscheint, wissen wir noch nicht.
Wir wechseln zu den Mangas: die Studios Zero-G und Liber machen einen Anime zu „The Record of a Fallen Vampire“. Die Serie soll 2027 erscheinen und Regie führt Mankyū, der gerade noch beschäftigt ist mit der zweiten Staffel von The Ramparts of Ice. Ein Trailer ist auch schon da, mit Musik von Evan Call. Zur Story: der große Vampirkönig ist auf der Suche nach seiner Königin, und das seit über tausend Jahren. So langsam wird die Sache heikel, denn etwas macht Jagd auf den Vampirkönig – eine geheimnisvolle Macht, genannt der Schwarze Schwan.
Das Jahr ist 1937, der Schauplatz: die Mandschurei, unter der Besatzung Japans – Isamu Higata verliert ein Auge beim Dienst in der japanischen Armee und schuftet seitdem bei einem Agrarbetrieb, bis er ein Feld aus Mohnblumen entdeckt und sich entscheidet, Opium herzustellen. Der Manga „Manchuria Opium Squad“ von Tsukasa Monma läuft seit 2020 und hat über drei Millionen Bände im Umlauf. Mehr Details zum Anime gibt es von Pony Canyon zu einem späteren Zeitpunkt.
„The Otome Heroine’s Fight for Survival“ gibt den abgedroschenen Mustern einen düsteren Ton: die Heldin Alicia wendet sich gegen ihr Schicksal als Figur in einem Otome-Spiel, mit Kalkül und ohne Skrupel, denn für sie geht es ums nackte Überleben. Geplant ist der Anime für Juli 2027, und eine kurze Vorschau ist jetzt auf Youtube erschienen. „Red Riding Hood: A Detective Story“ erscheint im Januar und spielt auch mit den Erwartungen, diesmal bei bekannten Märchen – Rotkäppchen löst Fälle wie ein großer Detektiv und begegnet dabei vielen anderen Märchenfiguren wie Pinocchio oder Aschenputtel.
Nachrichten aus dem Gewerbe: Kenjirō Tsuda ist gegen TikTok vor Gericht gezogen, weil annähernd 200 Videos auf dem Portal seine Stimme als Erzähler hatten – mit K.I. nachgemacht. Jetzt hat der Betreiber die Videos gelöscht und das Verfahren wurde eingestellt. Tsuda ist bekannt als die Stimme von Kento Nanami aus „Jujutsu Kaisen“ und Seto Kaiba aus „Yu-Gi-Oh!“. Yoshihiro Togashi leidet seit Jahren unter Rückenproblemen und jetzt hat er entschieden: er nimmt keine weiteren Arbeiten mit Agabeterminen an, sondern arbeitet nur noch an seinem Manga „Hunter x Hunter“, der in unregelmäßigen Abständen erscheint.
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Der Beitrag Anime Buster 09/10/2026 – Hideaki Anno macht „Cosmoship Yamato √2199“, erster Lego-Bausatz von „Dragon Ball“ erschien zuerst auf Rolling Sushi.
„Naruto“ kehrt zurück ins Fernsehen: ein neuer Anime ist in Produktion, aber eine volle Serie soll es nicht werden – mehr Details gibt es auf der New York Comic Con am 10. Oktober. Im Januar startet dann die Fernsehfassung von „Sekiro: No Defeat“ und Crunchyroll zeigt den Anime weltweit auf ihrem Portal. Studio Qzil.la baut den Stoff des Films weiter aus und bringt die Serie auf acht Folgen Länge.
„Mera x Death“ geht am 5. Januar los, ist das neuste Gerät der Marke „Monster Strike“, und zeigt einen kurzen Trailer, samt Todesengel in coolen Klamotten – Qzil.la ist auch hier am Werk, zusammen mit studio keel. „Welcome to Demon School, Iruma-kun“ feiert zehn Jahre seit Beginn des Mangas und kündigt seinen ersten Kinofilm an. Das Team von Raikukai und AnimeSlam gratulieren zum Erfolg und sind gespannt auf den Film.
Aus Deutschland meldet sich polyband und stellt drei neue Lizenzen vor: „Even the Student Council Has Its Holes“ läuft ab dem 4. Oktober im Simulcast auf aniverse, „My Girlfriend’s Friend“ startet am selben Tag auf aniverse und ADN, und ein Tag zuvor geht es los mit „Now That I Can Control Reality With A Mouse Cursor, I’m Gonna Click Away On The Girls“ – auch auf aniverse und ADN. Der Herbst bleibt es also heiß, mit viel nackter Haut.
Bei den Neuigkeiten schauen wir zuerst auf die Fortsetzungen: „Liar Game“ plant eine zweite Staffel – die erste ging über 26 Folgen und zuvor erschienen mehrere Realverfilmungen. „Draw This, Then Die!“ ist auch noch nicht vorbei und wird in die zweite Runde gehen. Für „Hell Mode“ steht bereits die dritte Staffel an, genauso wie für „From Old Country Bumpkin to Master Swordsman“.
„Jobless Reincarnation“ macht eine Pause und geht nächstes Jahr weiter, mit dem zweiten Teil der dritten Staffel. Ebenfalls 2027 erscheint der Anime „Phantom Busters“, nach dem Manga von Neoshoco. Die Geschichte handelt von einem Schüler, der Geister verschlucken kann. Im April startet dann „Everyone’s Darling Has a Secret“, wo der Held im Zusatzunterricht landet, zusammen mit seinem Schwarm.
„The Azure Legend: Welsh & Shedar“ zeigt noch schnell einen Trailer und dann startet der Anime auch schon am 2. Oktober. Die Ankündigung war kurzfristig, aber die Bilder aus der Vorschau bieten Monster, Elfen und Drachen, und können so überzeugen. Im Januar läuft dann „Now That We Draw“, nach dem Manga von Kyū Takahata – der wirbt in der Vorschau mit den Reizen seiner Heldin und Einblicken ins Manga-Zeichnen.
„Star Chaser Aspal“ zeigt ein erstes Video, ist geplant für 2027, und ist der neuste Ableger aus der Reihe „Code Geass„. Hier treffen Bogenschützen auf Roboter, und das magische Auge mit der Macht des Geass hat eine Frau, die nur als abgetrennter Kopf auftritt. „The Fake Alchemist“ spielt auch in einer fantastischen und grausamen Welt: die Elfe Coco aus hat ihren Kopf noch, aber ihre Gliedmaßen fehlen, wobei unser Held Paracelsus ihr helfen könnte – mit der Kraft der Alchemie.
Abseits von Anime: Yomi Hirasaka geht vorzeitig in den Ruhestand. Hirasaka hat die Vorlage von „Haganai“ geschrieben, genauso wie für „A Sister’s All You Need“ und „A Salad Bowl of Eccentrics“. Grund für seinen Ruhestand ist nicht etwa seine Gesundheit, sondern einfach, weil er genug gespart hat und nun sein Leben genießen will. Hiroya Oku geht auch bald in den Ruhestand und hat sich davor noch einen Scherz geleistet: er hat den Manga „Thunder 3“ gezeichnet und geschrieben, unter dem Künstlernamen Yuki Ikeda – und das hat er die ganze Zeit geheim gehalten.
Der große Regisseur Toshio Masuda ist gestorben im Alter von 98 Jahren. In seinem Leben hat er Regie geführt bei 82 Filmen – von denen waren 16 Filme große Kassenschlager, und zählten jeder einmal zu den zehn erfolgreichsten Filmen Japans. Viele seiner Werke sind außerhalb Japans weniger bekannt, aber Anime-Fans kennen Masuda als den Regisseur der Kinofilme von „Space Battleship Yamato“. Der erste „Yamato“ Film war der Anfang der modernen Fan-Kultur rund um Animes und Mangas, durch seinen großen Erfolg.
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Der Beitrag Anime Buster 02/10/2026 – Neuer „Naruto“ Anime, „Sekiro: No Defeat“ startet im Januar erschien zuerst auf Rolling Sushi.
„Tamala 2030“ verspricht ein ganz schräger Film zu werden, genauso wie sein Vorgänger „Tamala 2010“ aus dem Jahr 2002. Die Geschichte ist zum großen Teil in schwarzweiß, spielt in einer düsteren Cyberpunk-Welt und erzählt sich wie ein Fiebertraum aus „Hello Kitty“ und David Lynch Filmen. Etwas freudiger geht es bei „Oishinbo“ zu, dann da geht es um die Liebe zum Essen. Der erste Anime ist von 1988 und ging über 136 Folgen – jetzt bringt Shinei Animation den Klassiker zurück.
Ankama Animation aus Frankreich arbeitet an dem Anime „The Azure Legend: Welsh & Shedar“. Ankama sind bekannt für die Serie „Wakfu“ und seiner Vorlage, dem Spiel „Dofus“, das sie auch entwickelt haben. Schon am 4. Oktober geht „The Azure Legend“ los, in Zusammenarbeit mit Studio Massket aus Japan. Nächstes Jahr läuft dann „Dengeki Daisy“, und das gleich für ein halbes Jahr am Stück, angefangen im Januar. Der neuste Trailer ist in einem markanten Hochkantformat und das Team von Raikukai und AnimeSlam ist gespannt, ob die ganze Serie so ausehen wird.
Neu dabei ist ein Anime zur Marke „Mazenchu“, in der jedes Nahrungsmittel sein eigenes Maskottchen hat. Die Reisbällchen gehen dann in die Schule, zusammen mit der Avocado, dem Thunfisch und der eingelegten Gurke. In „The Failure at God School“ dagegen müssen die Götter arbeiten gehen, denn alles Übernatürliche ist streng geregelt und braucht eine fachgerechte Ausbildung, samt staatlicher Lizenz – und natürlich herrscht auch hier Fachkräftemangel, wie unsere Heldin Nagi erfahren muss: die sucht nämlich nach einem Ersatz-Gott für den Schrein ihrer Familie.
Die Animes aus dem Sommer sind vorbei, doch einige Serien machen nur eine kurze Pause, wie „Though I am an Inept Villainess“, die im Januar wiederkommt. „The Cat and the Dragon“ geht auch nächstes Jahr weiter, einen festen Termin haben wir aber noch nicht. Fortsetzungen sind ebenfalls in Arbeit für „Demons of the Shadow Realm“ und „Grand Blue Dreaming“, und hier ist es noch ganz offen, wann es weitergeht.
Ganz genau wissen wir es bei „Horror Collector“: der Anime startet am 10. Oktober und erzählt Spukgeschichten, 12 Folgen lang. Studio Palette macht die Serie, unter der Regie von Yuki Inaba, der „KamiKatsu“ gemacht hat, sowie die zweite Staffel von „Our Last Crusade or the Rise of a New World“. Im Januar läuft dann „The Reincarnated Elf“ an, und zeigt statt einem Trailer die ersten zwei Minuten der ersten Folge vorab. Studio Palette und Yuki Inaba machen auch diesen Anime – sehr fleißig, die Leute.
Im Januar startet auch „The Diary of a Middle-Aged Sage’s Carefree Life in Another World“. Studio Yanchester macht den Anime und zeigt eine kurze Vorschau mit einem abgekämpften Helden, der nur seine Ruhe haben will. Regie führt Takayuki Inagaki, der schon länger unterwegs ist und Animes gemacht hat wie „Desert Punk“, „Rosario + Vampire“ und „Birdie Wing“. Wir machen weiter im Januar mit „Are You a Landmine, Chihara-san?“ von Synergy SP, dessen Vorlage ein Manga von Zeichner Ryon ist. Der Charm der Serie hängt ganz ab von der schrägen Heldin Chihara: die sieht aus als gehöre sie zur Familie Addams.
„Witch and Mercenary“ geht los im April und Bandai Namco Filmworks veröffentlicht einen längeren Trailer, der mehr Monster und Krieger zeigt. 8-Bit Studio liefert die Zeichnungen und Regie führt Shinpei Ezaki, bekannt von „Hanebado!“ und „Vivy -Fluorite Eyes’s Song-„. Zum Schluss haben wir noch eine Nachricht aus der Wirtschaft: Crunchyroll kauft sich Anteile an Link-U. Die Firma Link-U ist das Rückgrat für einige Manga-Portale wie Comikey und hat auch an MANGA Plus von Shueisha gearbeitet.
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Der Beitrag Anime Buster 25/09/2026 – „Tamala 2030“ startet im Januar, Neuer Anime zum Klassiker „Oishinbo“ erschien zuerst auf Rolling Sushi.
Type-Moon und Ufotable machen wieder gemeinsame Sache: Im November startet in Japan der Film „Witch of the Holy Night“ und am 26. Januar kommt der Streifen auch zu uns in die Kinos. Type-Moon hat die Geschichte 2012 als Visual Novel veröffentlicht und 2022 dann nochmal, auf Switch, PS4 und später Steam. Eine Neuveröffentlichung hat auch Shiden Kanzaki im Sinn, denn er bringt seine Romanreihe „Black Bullet“ nochmal heraus, als Neufassung mit einigen Änderungen, neuem Stoff und einem neuen Ende.
„Detektiv Conan“ zeigt am 25. September den Fernsehfilm „The Counterfeit Case of Ultra 30“, der zwei Stunden lang gehen wird – so ein abendfüllendes Special zu „Conan“ lief zum letzten Mal vor zehn Jahren. Hakuhodo DY Music & Pictures holt derweil „EAT-MAN“ aus der Abstellkammer. Die Sci-Fi Serie ist aus den 90ern und dreht sich um den Helden Bolt Crank, einen coolen Typen in Trenchcoat und Sonnenbrille, der andauernd Schrauben und Bolzen isst. Das Team von Raikukai und AnimeSlam würde zu gern Bolts Zahnarzt interviewen.
„The Idolm@ster SideM“ schickt seine Truppe aus hübschen Jungs ins Kino: am 20. November startet der Film „F@ntastic Battle Fes“, und ein Spiel für die Switch ist auch in Arbeit. Währenddessen macht das junge Studio fu einen Anime zum Webtoon „SSS-Class Revival Hunter“ aus Südkorea. Crunchyroll strahlt den Anime dann im Januar aus, und das weltweit.
Ebenfalls im Januar geht los „Haru and Gen: Raising a Child for the First Time at 70“, eine Kurzserie gemacht von Imagica Infos und Image Works Studio, die hinter den vielen ‚Light-Anime‘ stecken. Die Marke „Yu-Gi-Oh!“ zeigt schon jetzt ein Musikvideo auf ihrem Youtube-Kanal, das die Figuren aus der ersten Serie wiedervereint. Anlass ist eine Ausstellung in Tokyo, in der Zeichnungen ausgestellt werden von „Yu-Gi-Oh!“ Schöpfer Kazuki Takashi.
Noch ohne Termin ist der Anime zum Manga „If It’s a Conflict, Leave it to Hatta“, und bei den Neulingen von der TIFFCOM 2026 fehlt es auch noch an Details – zwei von den vorgestellten Werken sind brandneu: „Mahora“ von Studio OLM und „Princess Zonof“ von P.I.C.S, den Machern von Odd Taxi. Ende Oktober können wir mehr erfahren, wenn die Werke auftreten beim 7. Tokyo Gap-Financing Market.
Ums Geld braucht sich „Shin-chan“ keine Sorgen zu machen: der neuste „Shin-chan“ Film hat einen frischen Rekord aufgestellt und ist jetzt der erfolgreichste Film der Marke. „Bleach„-Fans haben ganz andere Sorgen, denn der letzte Teil von „Thousand-Year Blood War“ hat Probleme in der Produktion – die zwei letzten Folgen des Finales müssten jetzt verschoben werden, auf Ende Oktober.
Aniplex stellt die Sprecher der Hauptfiguren von „Bless“ vor und nennt einen Starttermin für den Anime: Januar 2027. Dazu zeigten sie noch kurze Videos und neue Bilder, die wieder mal hervorragend aussehen, wie bei der ersten Vorschau. „The Fable“ geht auch im Januar weiter, gemacht von selbem Team wie die erste Staffel. Auf „Gundam RG XARX-ZERO“ müssen wir noch bis April nächsten Jahres warten – dann erscheint der Anime, zumindest in Japan und Amerika. Ob der Rest der Welt länger warten muss, bleibt noch aus.
Der Manga „Mii-chan und Miss Yamada“ ist weiterhin in den Schlagzeilen: Die Autism Society of Japan (ASL) spricht sich gegen eine Anime-Fassung aus, und macht sich Gedanken darüber, ob man das Thema überhaupt zur Unterhaltung im Fernsehen machen sollte. Grund ist auch ein unschöner Trend in Japan, wo Kinder mit Behinderungen als Mii-chan beschimpft werden. Die Macher des Animes haben sich noch nicht geäußert zur Stellung der ASL.
Yoshiki Takaya hat keine guten Nachrichten für Fans seines Mangas „Guyver“: er wird den Manga nicht mehr fortsetzen, denn wegen eines Schlaganfalls kann Takaya nicht mehr an seinem Lebenswerk arbeiten. Der Manga „Bio-Booster Armor Guyver“ ist seit 2016 pausiert, und die Fans erfahren die Gründe erst jetzt von einem Interview mit Takaya, auf der Neuveröffentlichung der Blu-ray von „Guyver 2: Dark Hero“.
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Der Beitrag Anime Buster 18/09/2026 – „Witch on the Holy Night“ kommt im Januar nach Deutschland, Neufassung angekündigt für „Black Bullet“ erschien zuerst auf Rolling Sushi.
Die „Hololive“ VTuber kommen ins Fernsehen: ein Anime ist in Arbeit bei Studio KAI unter dem Namen „Odeholo“. Ende September sollen wir mehr darüber erfahren. „Dragon Ball Super: Beerus“ geht los am 11. Oktober und zeigt noch eine Vorschau, die so richtig Laune macht auf die Kämpfe und Explosionen – auch wenn wir alles schon gesehen haben, im Film und in der ersten Serie von „Dragon Ball Super“. Dafür bietet die neue Fassung erweiterte Szenen, eine neue Vertonung und alles ist neu gezeichnet.
„Madoka Magica -Walpurgisnacht: Rising-“ war kurz auf Platz eins der Kinocharts in Japan: in seinem ersten Wochende hat der Film mehr als fünf Millionen Euro eingespielt und konnte „Chiikawa“ vom Thron stoßen – allerdings holte „Chiikawa“ Platz eins wieder zurück, in der Woche darauf. Kein Wunder, denn „Chiikawa“ ist der erfolgreichste Film des Jahres in Japan, und wird die Krone wohl behalten für den Rest des Jahres. Das Team von Raikukai und AnimeSlam will den Film auch sehen.
Magical Girls aus Indien bietet der Anime „Panchsheela“ von Geek Pictures India. Die Serie ist eine Zusammenarbeit zwischen Indien und Japan, wo die Hauptfirma von Geek Pictures sitzt. Ein bunter Trailer ist schon erschienen, aber wir wissen wir noch nicht, wann der Anime losgeht, oder ob wir die Serie überhaupt weltweit zu sehen bekommen. Einfacher haben wir es hoffentlich bei „You Are a Four Leaf Clover“, einer Romanze zwischen Kindheitsfreunden nach einem Manga von Koushi – die allerdings nur auf den ersten Blick herzerwärmend ist: hinter der niedlichen Fassade lauert ein Thriller.
Amazon Prime Video plant eine Realverfilmung von „Die Tagebücher der Apothekerin“ für 2028. Die Rolle der Heldin Mao Mao spielt Mana Ashida, die schon seit ihrer Kindheit im Schaugeschäft ist und zuletzt Scarlet gesprochen hat, im gleichnamigen Film von Mamoru Hosoda. Davor startete „New Kochikame“ in 2027, zur Feier des 50. Geburtstags des Mangas. „Kochikame“ war jahrelang ein Dauerbrenner, als Manga und Anime, ist aber außerhalb Japans weniger bekannt.
Fortsetzung stehen auch auf dem Plan: „Victoria of Many Faces“ geht weiter in einer zweiten Staffel und eine Zusammenfassung der ersten Staffel gibt es noch dazu. Twin Engine arbeitet an der Fortsetzung zu „Nippon Sangoku“, und hat auch ein Video dazu veröffentlicht, aber sie verraten noch keine Details zur zweiten Staffel. Am 27. September startet die dritte Staffel von „As a Reincarnated Aristocrat, I’ll use my Appraisal Skill to Rise in the World“, und die Serie hat kurzfristig das Studio gewechselt, zu GeyeG Pictures – das Team bleibt allerdings dasselbe.
„From Far Away“ läuft am 4. Oktober an und zeigt noch eine Vorschau mit reichlich Action – die Designs sind aus den 90ern und das merkt man deutlich. Ebenfalls im Oktober startet „Guardians of the Video Game“, von Locus Animation Studio aus Südkorea. Vorlage ist hier ein Webtooon aus dem Jahr 2014, von Zeichner Gasfard. „Giant Ojosama“ geht dann im Januar los und entsteht bei Tatsunoko Production, unter der Regie von Hiroshi Ikehata, der auch schon „Witch Watch“ gemacht hat.
NIS America kündigt ein Spiel an für „The Eminence in Shadow“ und zeigt einen Trailer auf der Sendung ‚State of Play‘ von Sony. In der Sendung meldet sich auch Aniplex, und sie zeigen „Fate/Extra Record“, das jetzt am 28. Januar erscheint. Derweil hat Masami Kurumada eine Pressekonferenz gehalten, und Klage eingereicht gegen Führungspersonal aus drei seiner Firmen – die Anklage: Veruntreuung von Geldern; die Forderung: über 15 Million Euro Schadensersatz. Kurumada ist weltweit bekannt für seinen Manga „Saint Seiya“.
Am Schluss möchten wir Abschied nehmen von Yūji Yanase. Yanase ist am 22. August plötzlich verstorben, an einem Herzinfarkt. Er war seit den 80ern im Geschäft und bei allen möglichen Animes dabei, von „Akira“ über „Hellsing“ bis „Symphogear“, und seit 2014 war er auch als Regisseur tätig, bei In the „Land of Leadale“, „By the Grace of the Gods“ und anderen. Zuletzt hat er gearbeitet an „The Insipid Prince’s Furtive Grab for The Throne“, der derzeit noch läuft.
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Der Beitrag Anime Buster 11/09/2026 – „Dragon Ball Super: Beerus“ startet im Oktober, ein „Hololive“ Anime ist in Arbeit erschien zuerst auf Rolling Sushi.
„Pokémon“ kehrt zurück ins Kino – nach sieben Jahren Pause erscheint ein neuer Film, namens „Pokémon: Wild Card“; der Film startet 2027, entsteht bei Cloverworks und erzählt diesmal eine etwas andere Geschichte: es geht um das „Pokémon“ Kartenspiel. Ebenfalls 2027 erscheint die zweite Staffel der Neufassung von „Spice und Wolf“, und macht weiter mit Geschichten aus der Light Novel, die es vorher noch nicht als Anime gab.
In Frankreich soll ein großer Freizeitpark entstehen, rund um die Marke „Dragonball“, doch die Geldgeber haben noch nicht die Erlaubnis der Lizenzinhaber eingeholt, laut einem Bericht der Zeitschrift Le Monde – wie es weiter geht ist noch ungewiss. Währendessen landet der Kämpfer Retsu Kaioh aus „Baki“ in einer anderen Welt, und das stört ihn nicht mal besonders. Bekannte Figuren toben sich in einer Fantasywelt aus? Das Team von Raikukai und AnimeSlam hätte gern mehr davon! Wie wäre es mit dem „Terminator“ als Nächstes?
Noch mehr „Pokémon“ findet man bald auf Disney+, denn dort startet 2027 die Serie „Pokémon Tales: The Misadventures of Sirfetch’d and Pichu“. Der neuste Trailer überzeugt wieder mit feiner Stop-Motion Technik – kein Wunder, denn die Serie stammt von Studio Aardman, die man von „Wallace & Gromit“ kennt. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Anders steht es da beim Anime „Arcanadea“, der im Januar losgeht. Yokohama Animation Lab macht die Serie, in der Wirklichkeit und virtuelle Realität miteinander verschmelzen.
Schon im Oktober startet „Magical Explorer“, nach den Light Novels von Noboru Kannatsuki. Der Anime entsteht bei White Fox unter der Regie von Kazuki Ohashi, der auch schon „Shadows House“ gemacht hat. Die Geschichte spielt in der Welt eines Videospiels für Erwachsene, aber das scheint nicht so wichtig zu sein, denn der Trailer zeigt kein bisschen Fanservice, aber dafür reichlich Action.
Studio Shaft übernimmt die Arbeit am Anime „The Long Summer of August 31“, nach dem Manga von Ikkado Ito. In der Geschichte wiederholt sich der 31. August immer wieder und zwei Oberschüler behalten ihre Erinnerungen, während der Rest der Welt zurückgesetzt wird. My „Crush’s Crush“ kommt ohne Zeitreisen aus, dafür bietet es eine verzwickte Dreiecksbeziehung zwischen zwei Mädchen und einem Jungen. Die Mangavorlage ist von Sekina Aoi und Ryō Tsuzura, und läuft seit 2022.
Nintendo deaktiviert die Crunchyroll App auf der Switch; wer die App noch hat, kann sie bis 30. Oktober nutzen – ab November funktioniert sie nicht mehr. Auf der Switch 2 fehlen Streaming-Dienste ganz. Noch eine Nachricht aus der Welt der Spiele: Aniplex übernimmt jetzt die Veröffentlichung des Spiels „Fate/Extra Record“ von Type-Moon studio BB, nachdem Bandai Namco von der Rolle zurückgetreten ist. Zur selben Zeit verlässt Kazuya Nino seinen Posten bei Type-Moon studio BB; Nino leitete die Entwicklung von „Fate/Extra Record“.
Die Marke „Haruhi Suzumiya“ taucht aus der Versenkung auf und kündigt eine Zusammenarbeit mit „Hatsune Miku“ an. Noch ist unbekannt, was herauskommen soll bei dieser Zusammenarbeit; wir hoffen die Details folgen bald. Burger King plant derweil eine Aktion zusammen mit „Dragon Ball Super“, bei der sechs Figuren aus der Serie geplant sind, aber auch hier wissen wir noch nicht, wann es losgeht.
Zum Schluss möchten wir noch Peter Cullen gedenken, der im Alter von 85 Jahren gestorben ist. Cullen war berühmt für die Stimme von Optimus Prime aus „Transformers“, hat aber auch Rollen übernommen in Animes wie „Saber Rider“ oder „Voltron“. Darüber hinaus sprach er zahlreiche Figuren aus Zeichentrickserien wie „Pu der Bär“ und „Chip und Chap“, und war bekannt als der Ansager des Toonami Programmblocks.
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Toei Animation arbeitet gleich an zwei neuen Filmen im „One Piece“ Universum: „One Piece Film God Valley“ startet im Sommer 2027 und „One Piece Film Baad“ folgt in 2029. Damit liegen fünf Jahre zwischen dem letzten Film „Red“ und dem neuen „God Valley“ – die längste Pause bisher. Währendessen zeigen die „Votoms“ Filme mehr von ihren Roboterschlachten in einem neuen Trailer, und die Straßen stehen in Flammen in der zweiten Vorschau von „Cyberpunk: Edgerunners 2“.
„Please Save My Earth“ kommt nach über 30 Jahren wieder zurück, als Realverfilmung, die bei Amazon Prime laufen wird. Der Shojo-Manga startete bereits in den 80ern, und Mitte der 90er folgten mehrere OVAs und ein Kinofilm – im Herbst 2027 geht dann die neue Verfilmung los. In der Zwischenzeit startet die Marke „Uma Musume“ eine neue Kurzserie von „Umayuru“ auf Youtube und wir haben die Monatsvorschau für den September dabei, präsentiert von Miki aus dem Team von Raikukai und AnimeSlam.
Netflix hat einige Titel für den Herbst parat: „Fool Night“ feiert sein weltweites Debüt am 26. November und zeigt jetzt noch einen neuen Trailer – der Anime ist eine Zusammenarbeit zwischen Shaft und Sunrise, nach einem Manga von Kasumi Yasuda. Ab dem 29. September strahlt Netflix dann den dritten „Mononoke“ Film aus, vier Monate nach seinem Kinostart. Damit sind bald alle drei „Mononoke“ Filme auf Netflix verfügbar.
Aniplex bestätigt die Fortsetzung von „Fate/strange Fake“ mit einem kurzen Trailer auf der Anime NYC, aber sie halten sich mit den Details zurück; der Starttermin fehlt auch noch. Polygon Pictures zeigt derweil einen Trailer zu „Maiden Blood“, der nächstes Jahr losgeht, unter der Regie von Seiji Kishi, der schon viele Animes gemacht hat, wie „Danganronpa“, „Kengan Ashura“, oder „Assassination Classrom“. In „Maiden Blood“ kämpfen zwei Schwestern mit ihrem Blut gegen Dämonen, im letzten Kampf zwischen Gut und Böse: Armageddon.
„Dark Machine the Animation“ startet im Oktober, über zwei Jahre nach der Ankündigung auf der San Diego Comic-Con im Juli 2024. Ein neuer Trailer zeigt Roboterduelle, die in 3D-Grafik aus dem Computer gemacht sind, während die Figuren gezeichnet bleiben. Im nächsten Jahr läuft dann der Anime „I, The Weakest Player, Will Rise to the Top Using a Wall-Clipping Glitch“ von den Studios Durandal und Tengu Kobou – das neue Poster macht die Geschichte interessanter als der Titel vermuten lässt.
Die Mädels von „Murciélago“ ballern sich im Januar durch die Unterwelt mit einem Anime von Satelight und Staple Entertainment. Die Mangavorlage läuft bereits seit 2013, umfasst bisher 29 Bände, und hat sich über zwei Millionen mal verkauft. Im Januar startet auch „A Pen, Handcuffs, and a Common-Law Marriage“, der zwischen blutigen Morden und Klamauk hin und her wechselt. Der Anime entsteht bei EMT Squared, und Regie führt Takaaki Ishiyama – ein Veteran, der schon bei „Dominion Tank Police“ mitgemacht hat, sowie bei „Sakura Wars“ und „Chaos;Head“.
Sony will nur noch digitale Fassungen anbieten: der Crunchyroll Store entfernt alle Papierausgaben ihrer Mangas und Light Novels. Im Juli hat Crunchyroll schon den Zugang beschränkt zu ihrem Verkaufsportal, auf Käufer der Mega Fan und Ultimate Fan Abos, und jetzt schrumpft das Angebot noch weiter. Ganz vorbei ist es mit Cool Japan – die Kampagne sollte Japans Kultur im Ausland fördern, doch die Regierung beendet jetzt die Aktion, nach 13 Jahren und annährend 300 Millionen Euro an Verlusten.
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Der Beitrag Anime Buster 28/08/2026 – Zwei neue „One Piece“ Filme angekündigt, frische Trailer zu „Cyberpunk: Edgerunners 2“ und „Votoms“ erschien zuerst auf Rolling Sushi.
Die Fans von „Kingdom Hearts“ hoffen seit Jahren auf einen Anime, und endlich ist es soweit! Der Anime ist unterwegs und soll auf Disney+ laufen, aber abgesehen davon fehlen uns noch die Details. Währenddessen verkleiden sich die Charaktere aus „Spongebob“ als die Helden von „One Piece“: McDonalds vermischt beide Marken als Beigabe zum Happy Meal – die kleinen Figuren soll es auch im deutschen McDonalds geben.
Shingo Yamashita führt Regie bei einem neuen ‚Pokétoon‘, der bereits auf dem Youtube-Kanal der „Pokémon„-Firma läuft – allerdings vorerst nur auf japanisch. Die Kurzgeschichte heißt auf Englisch „Wartortle and the Ongoing Summer“ („Schillok und der Rest vom Sommer“). Nächtes Jahr im April geht dann „Skip and Loafer“ weiter mit Staffel 2, worauf das Team von Raikukai und AnimeSlam schon lange gewartet hat.
Der Fernsehsender NHK hat einen Fernsehfilm ausgestrahlt, mit dem Titel „The White Flag at Iwo Jima“. Der Anime erzählt die Geschichte einer Schlacht im zweiten Weltkrieg, in der ein japanischer Offizier sich dem Feind ergibt, damit seine Kameraden überleben – gegen die Befehle der Armee. Shigeru Mizuki schrieb die Vorlage und veröffentlichte die Geschichte 1968 als den Manga „White Flag“. Gewusst hatte vom Anime kaum einer: NHK kündigte den Film sehr kurzfristig an, erst wenige Tage vor seiner Ausstrahlung.
„Tenkaiichi: The Greatest Warrior Under the Rising Sun“ startet im April 2027 und stellt seine Handlung in einem Trailer vor: Oda Nobunaga hat Japan vereinigt und herrscht über das Land – um einen Nachfolger zu finden, verantstaltet er ein Turnier, dessen Sieger Nobunagas Platz einnehmen soll. Der Anime entsteht bei Studio Fugaku unter der Regie von Masashi Abe, der schon lange im Geschäft ist und zuvor Serien wie „Blue Gender“ gemacht hat, und auch bei „My Hero Academia“ dabei war.
Wir machen einen Abstecher in die Welt der Manga, wo Hiroya Oku verkündete, dass er in den Ruhestand gehen will, nachdem er seinen neusten Manga beendet hat, der unter dem Titel „The Sweet Sixty Princess“ läuft. Hiroya Oku ist bekannt für „Gantz“, „Inuyashiki“ und „Gigant“, und veröffentlicht seit 1988 Mangas, angefangen mit seinem Werk „Hen“. Ähnlich lang ist auch Gōshō Aoyama im Geschäft, dessen erster Manga 1987 herauskam, bevor er 1994 „Detektiv Conan“ angefangen hat. Aoyama hat jetzt verraten: den Entwurf für das letzte Kapitel von „Conan“ hat er schon vor Jahren geschrieben.
Disney setzt derweil auf Webcomics und Romantasy: unter dem Etikett ‚Cursed Love‘ sind mehrere Geschichten geplant, und die erste heißt „The Curse of a Forsaken Heart“ – in der verschlägt es Belle und das Biest in eine andere Welt. Die Welt der Manga muss aber auch einen Verlust verkraften: Yōko Umezu ist im Juli gestorben. Umezu war die Zeichnerin von „Vermeil in Gold“ und hat den Manga bereits im Juni abgebrochen. Kōta Amana hat die Geschichte des Mangas geschrieben und hat nicht vor, ohne Umezu weiterzumachen.
Aus der Wirtschaft kommt auch keine frohe Botschaft, denn der Entwickler Odd Number ist bankrott. Odd Number war bekannt für das Spiel „Link! Like! Love Live!“, zu dem im Mai ein Film in den Kinos lief. Die Marke „Love Live!“ ist weiterhin sehr beliebt, doch das konnte Odd Number nicht retten, die nur Verluste geschrieben haben, seit 2023. Ein Anime zum Spiel ist derzeit in Arbeit und erscheint 2027 im Fernsehen. Etwas besser lief es beim 108. Comic Market: die Messe zog 260.000 Besucher an, über zwei Tage. Diesmal waren über 120 Firmen anwesend und 23.000 Aussteller.
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Die Shounen JUMP hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine durchschnittliche Auflage unter einer Millionen Einheiten. Damit verkauft kein einziges Magazin Japans mehr mehr als eine Millionen Einheiten im Durchschnitt. Das ist weit entfernt von JUMPs Hochzeiten in 1994, wo der Durchschnitt noch bei 6,5 Millionen Einheiten lag.
Währenddessen bringt Shueisha eine neue App heraus, mit der man digital Manga lesen kann: „Manga Million“. Darin enthalten sind über 150 Manga, die man kostenlos in dutzenden Sprachen lesen kann. Darunter Titel, die zuvor noch nie übersetzt worden sind wie „Kochikame“. Leider hat das Ganze einen Haken: KI-Übersetzungen und seltsame Entscheidungen, die menschlichen Übersetzer*innen verbietet, über ihre Arbeit zu reden – das Team von Raikukai und AnimeSlam ist verwirrt.
„Pui Pui Molcar“ erobert seit 2021 die Herzen vieler Kinder und Erwachsener ebenso. Angefangen als knuffige Stop-Motion-Serie, die später von Netflix lizenziert worden ist, sprang der ursprüngliche Serienschöpfer Tomoki Misato nach der ersten Staffel ab. Doch zum fünfjährigen Jubiläum soll demnächst ein neues Special erscheinen, welches wieder aus echter Wolle, mit einer echten Kamera und mit Misato im Regiestuhl gemacht worden ist.
Auch neu ist „Red Riding Hood: A Detective Story“, ein Anime basierend auf den Romanen von Aito Aoyagi. Hier wird die märchenhafte Rotkäppchen auf dem Weg zu ihrer Großmutter nicht nur von einem Wolf angehalten, sondern auch dutzender Kriminalfälle, denen sie sich bereit ist zu stellen. Die Serie entsteht bei Benten Film, das ehemalige Studio Gaina, bevor sie von der KI-Firma Creator’s X aufgekauft worden sind.
RoosterTeeths Hit-Webserie „RWBY“ könnte demnächst ihren zweiten Frühling erleben. Nachdem die Markenrechte 2024 von Viz Media aufgekauft worden sind und diese eine zehnte Staffel in Auftrag gegeben haben, hat sich nun die Gotham Group an der Produktion beteiligt. Die Firma ist bekannt für die Produktion der „Maze Runner“-Filme und der „Percy Jackson“-Serie, die es auf Disney+ zu sehen gibt. Eine Filmadaptation von „RWBY“ soll von der Gotham Group ebenfalls produziert werden.
Genauso ist uns eine Anime-Adaption von „Villains Are Destined to Die“ versprochen wurden. Der Webtoon-Hit aus Südkorea erobert das Internet seit 2020 im Sturm und reiht sich gemeinsam mit „Tower of God“, „Solo Leveling“ und „God of High School“ zu den Webtoons, die japanische Anime-Adaptionen bekommen, zusammen.
Mit „Giant Ojo-sama“ erwartet uns in Zukunft eine weitere Anime-Serie über eine gigantische Frau, die die Welt vor Außerirdischen beschützt. Wie jetzt bekannt gegeben worden ist, wird die Serie bei der alteingesessenen Tokusatsu-Schmiede Tatsunoku Production gemacht und ein neues Poster präsentiert uns die Veröffentlichung ab Januar 2027.
Die regelmäßige Ladung Isekai darf natürlich auch nicht fehlen. „Multi-Mind Mayhem“ zeigt uns die etwas andere Art von Isekai, in dem das Bewusstsein dreier Menschen gleichzeitig im Körper eines jungen Prinzen einer Fantasiewelt haust. Ein neuer Trailer gibt uns bekannt, dass die Serie bei Studio DEEN produziert wird und ab Januar 2027 im japanischen Fernsehen laufen soll.
Produktionsfirma Twin Engine und Spielzeughersteller Bandai haben bekannt gegeben, eine Korporation einzugehen. Hierbei soll Twin Engine die Anime und Manga liefern, während Bandai Lizenzrechte und Merchandise übernimmt. Die erste Frucht dieser Zusammenarbeit dürfen Japaner*innen bereits begutachten: Bibibi Comic, eine neue Plattform zum Lesen digitaler Manga.
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Die Animagic ist vorbei und hat uns mal wieder begraben unter einer Lawine an Ankündigungen, wie zum Beispiel für den Kinofilm von „Solo Leveling“: der kommt mit Sicherheit zu uns, hat aber noch keinen festen Termin – weder in Deutschland noch in Japan. Zur neuen „Digimon“ Serie wissen wir noch weniger, nicht mal einen Titel, aber sie startet nächstes Jahr zum 30. Jubiläum der Marke; bis dahin läuft noch die aktuelle Serie „Digimon Beatbreak“ und geht bis Ende September 2026.
Netflix zeigt den zweiten Teil von „Gundam Hathaway“ schon am 31. August; die Ankündigung kam kurzfristig, macht aber Freude. Crunchyroll gibt gar keine Vorwarnung und strahlt gleich aus: „Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt, der Film: Tränen des azurblauen Meeres“ läuft schon, seit Anfang August. Im April kam der Film in die Kinos von Japan – das ging ziemlich schnell, meint das Team von Raikukai und AnimeSlam.
Crunchyroll zeigt auch „Walpurgisnacht Rising“ in den deutschen Kinos, und zwar ab dem 24. November. Ende August geht der Film in Japan los, und macht in der Geschichte weiter nach dem Ende von „Rebellion“, dem dritten Film der Marke „Puella Magi Madoka Magica“. KSM Anime kam gleich mit einer ganzen Liste auf die Animagic und kündigt neue Anime und bekannte Klassiker an: „Girls & Panzer das Finale: Part 5“ kommt in der ersten Hälfte 2027 bei uns raus, die neue 4K-Fassung von „Jin-Roh“ kommt ins Kino, und „Fullmetal Alchemist“ erscheint in einer Komplettbox, mit dem Original und mit „Brotherhood“.
Im September startet dann „All You Need Is Kill“ in unseren Kinos, und für die Zukunft plant KSM Neuauflagen von altbekannten Serien: die drei ersten Staffel von „Slayers“ stehen auf dem Plan, aber auch Animes wie „Speed Grapher“, „Burst Angel“ und „Trinity Blood“. Polyband setzt dagegen mehr auf Neues und bringt „Shiboyugi“ im Frühjahr 2027 heraus; dazu gesellen sich noch „Reincarnated as a Dragon Hatchling“ und zwei Animes über Auftragskiller: „Love of Kill“ und „Kill Blue“.
Neu aus Japan ist der Anime „Exiled merchant saves the world with the power of money“, nach den Light Novels von Daken und Kasane Bench: ein Kaufmann will den Dämonenkönig besiegen und die Welt retten – mit der Kraft des Geldes. Zur Ankündigung des Animes startet auch eine Manga-Fassung. Toho animation arbeitet derweil an einem Anime zum Manga „I Love Dokagui! Mochizuki-san“, in dem es um die Liebe zum Essen geht, und zwar in möglichst großen Portionen.
In Kürze startet in Korea die Serie „Nano List“, nach einem Webtoon von Song-A Min; die Geschichte folgt dem Schüler Milo Ahn und seinen Mitbewohnern – zwei Androiden, die aufs Töten programmiert sind. Die Macher von „Chained Soldier“ arbeiten gerade an Staffel 3, doch noch ist nicht bekannt, ob der Anime weiter bei Passione bleibt, die in der zweiten Staffel übernommen haben. Die erste Staffel entstand bei Seven Arcs und lief Anfang 2024.
Im Oktober geht „FX Fighter Kurumi-chan“ los, und Kadokawa zeigt einen Trailer, der die Sprecher der Figuren vorstellt. Die Geschichte ist schnell erklärt: süße Mädels handeln mit Wertpapieren – sei es um Schulden zu bezahlen, reich zu werden, oder auch nur für den Nervenkitzel. Regie führt Yūki Ogawa, bekannt für „Mieruko-chan“ und „Miru Tights“, und der Anime entsteht bei Studio Passione.
„Magical Explorer“ zeigt einen ersten Trailer in leuchtend hellen Farben und setzt seinen Start ebenfalls auf Oktober fest. White Fox macht den Anime, unter der Regie von Kazuki Ohashi, der bekannt ist für „Shadows House“. Ein neues Video erscheint auch für „Free Fire Daybreak“, dem Anime zum Spiel „Garena Free Fire“. Der Trailer ist kurz, zeigt bunte Straßenmode und spielt mitreißende Musik, verrät aber letztendlich nicht viel.
Unser letzter Trailer diese Woche ist für den Anime „Just Like Mona Lisa“, und kommt von Studio Shaft und CyberAgent. Hier ist die Stimmung ganz anders: ruhig und bedrückend, mit grauen Bildern und nur wenigen Farbtupfern. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der alle Menschen ohne Geschlecht auf die Welt kommen und erst mit zwölf Jahren entscheiden ob sie Mann oder Frau sein wollen – alle bis auf Hinase, die jetzt 18 Jahre alt ist und noch immer kein Geschlecht gewählt hat.
Am Ende möchten wir noch über Masayasu Sagisu reden, der im Juli gestorben ist, im Alter von 93 Jahren. Die ganze Familie Sagisu ist seit langer Zeit im Anime-Geschäft und Masayasu war Regisseur und Produzent bei Eiken; dort hat er schon in den 60ern an Animes wie „Gigantor“ und „8 Man“ gearbeitet, und später auch an „Sazae-san“. Auch vermissen werden wir Katsushi Murakami, den Designer von zahlreichen Raumschiffen und Robotern aus Serien wie „Gatchaman“, „Kamen Rider“, „Space Adventure Cobra“, „Odysseus 31“, und vielen mehr.
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