Im Zuge von „Übersetzte Welten“ wird aufklärerisches Licht auf AutorInnen / Werke zu Stifters Zeiten, auf ihre philosophisch-politischen Diskurse, aber auch auf mögliche Querverweise zu unserer Zeit geworfen. Im Dezmeber 2019 war der Abend Charles Baudelaire gewidmet, geboren 1821 in Paris, gestorben 1867 ebda. Aus bürgerlichem Elternhaus stammend, führte er ein von finanzieller Not und Existenzkrisen überschattetes Bohemeleben, dessen literarische Exzesse ihm einen Ruf als Dandy und Décadent eintrugen. Die Litertaurwissenschaftlerin Jasmin Mersmann und der Übersetzer Simone Werle sprechen über Stifters Zeitgenossen Charles Baudelaire. Julia Brunner vom Stifterhaus konzipiert die Literaturschiene „Übersetzte Welten“ im Stifterhaus.
Arno Geiger, geboren 1968, lebt in Wolfurt und Wien. Publikationen u. a.: „Alles über Sally“, 2010, „Der alte König in seinem Exil“, 2011, „Grenzgehen“, 2011, „Selbstporträt mit Flusspferd“, 2015, „Unter der Drachenwand“, Roman, 2018, „Der Hahnenschrei. Drei Reden“, 2019. Er erhielt u. a. den Deutschen Buchpreis (2005), den Hebel-Preis (2008), den Hölderlin-Preis (2011), den Literaturpreis der Adenauer-Stiftung (2011), den Alemannischen Literaturpreis (2017), den Joseph-Breitbach-Preis (2018) und den Bremer Literaturpreis (2019).