Escríbeme
San Agustín es un maestro del anhelo, que nos recuerda algo esencial: ¡no conformarnos con nada menos que Dios!
Ayer recordamos a Mónica, la madre que esperó años enteros. Hoy celebramos el fruto de esas lágrimas: su hijo, Agustín, un santo tan sincero y tan parecido a nosotros.
No fue un santo de cuna. Fue un joven ambicioso y brillante que probó el placer, el prestigio y las ideas de moda de su tiempo, y nada le daba paz.
Hasta que, ya adulto, escribió una frase que atraviesa los siglos: "Nos hiciste, Señor, para ti, y nuestro corazón está inquieto, hasta que descanse en ti." Esa frase no condena el deseo de su corazón; solo revela que buscaba en el lugar equivocado.
Por eso, la Iglesia no lo representó con un libro cerrado, sino con un corazón ardiente, atravesado, en llamas. Su fe no fue una teoría, sino una herida de amor: Dios había herido su corazón con su propio amor, y esa herida nunca se cerró.
Les confieso algo muy mío: ese corazón ardiente es también mi propia búsqueda. Un corazón ardiente duele, sí, pero es el único corazón capaz de amar de verdad. Por ese mismo anhelo, y no por cálculo frío, me hice dominico: preferí un corazón que arde a uno tibio y tranquilo.
Ese mismo corazón ardiente aparece hoy en el escudo del Papa León, agustino de toda su vida. Y nosotros, los dominicos, vivimos según la Regla que este mismo santo escribió hace más de mil seiscientos años: no es un recuerdo de museo, sino una corriente que todavía nos atraviesa.
Pienso en cuánta gente hoy lleva ese mismo corazón inquieto. Lo vi en Berlín, acompañando como sacerdote a estudiantes universitarios: jóvenes con toda la vida por delante, y aun así con ese mismo vacío. Y esa misma sed la siento aquí, en Quillabamba, en tanta gente sin nada de lo que el mundo promete, que busca igual, con la misma inquietud, un poco de sentido en la lucha diaria.
A todos ellos, y a nosotros mismos, Agustín no nos regaña: nos entiende, porque él pasó por ahí. Y nos deja una promesa: ese corazón que arde sin descanso, un día puede llegar a reposar. No hace falta ser perfecto para buscar a Dios; basta con la sinceridad de admitir la propia sed.
Que ese mismo fuego, el que no dejó descansar a Agustín, encuentre hoy un poco de espacio también en nuestro propio corazón.
"Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir."
Der hl. Augustinus ist ein Lehrer der Sehnsucht, der daran erinnert, sich nicht mit weniger als Gott zufrieden zu geben!
Gestern haben wir der heiligen Monika gedacht, der Mutter, die jahrelang wartete. Heute feiern wir die Frucht ihrer Tränen: ihren Sohn Augustinus – einen Heiligen, in dem sich auch wir Menschen des 21. Jahrhunderts wiedererkennen können.
Er war wahrlich kein Kind von Traurigkeit, bevor er sich bekehrte! Er war ein ehrgeiziger, kluger junger Mann, der Genuss, Ansehen und die modischen Ideen seiner Zeit ausprobierte – und nichts davon brachte ihm Frieden.
Bis er, schon erwachsen, einen Satz schrieb, der die Jahrhunderte überdauert hat: „Du hast uns auf dich hin geschaffen, Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.“ Dieser Satz verurteilt die Sehnsucht seines Herzens nicht – er zeigt nur, dass er am falschen Ort gesucht hatte.
Deshalb hat die Kirche ihn nie mit einem geschlossenen Buch dargestellt, sondern mit einem brennenden, durchbohrten Herzen in Flammen. Sein Glaube war keine Theorie, sondern eine Liebeswunde: Gott hatte sein Herz mit seiner eigenen Liebe verwundet, und diese Wunde schloss sich nie wieder.
Ich gestehe Ihnen etwas sehr Persönliches: Dieses brennende Herz ist auch meine eigene Sehnsucht. Ein brennendes Herz tut weh, ja – aber es ist das einzige Herz, das wirklich lieben kann. Aus genau dieser Sehnsucht heraus, nicht aus kühler Berechnung, bin ich Dominikaner geworden: Ich habe mich für ein Herz entschieden, das brennt, statt für ein laues, ruhig gestelltes Herz.
Genau dieses brennende Herz findet sich heute im Wappen von Papst Leo, der sein ganzes Ordensleben lang Augustiner war. Und wir Dominikaner leben nach der Regel, die eben dieser Heilige vor mehr als sechzehnhundert Jahren verfasst hat: Das ist keine Erinnerung aus dem Museum, sondern eine Erfahrung, die bis heute trägt.
Ich denke daran, wie viele Menschen heute dieses gleiche ruhelose Herz in sich tragen. Ich habe es in Berlin erlebt, als ich als Priester Studierende begleitete: junge Menschen mit dem ganzen Leben vor sich – und trotzdem mit genau dieser Leere. Und dieselbe Sehnsucht spüre ich auch hier in Quillabamba, bei so vielen Menschen, die nichts von dem besitzen, was die Welt verspricht, und die trotzdem genauso suchen, mit derselben Unruhe, nach ein wenig Sinn im täglichen Kampf ums Überleben.
Ihnen allen, und auch uns selbst, macht Augustinus keine Vorwürfe. Er versteht uns, denn er hat das alles selbst durchlebt. Und er hinterlässt uns ein Versprechen: Dieses ruhelos brennende Herz kann eines Tages wirklich zur Ruhe kommen. Man muss nicht vollkommen sein, um Gott zu suchen – es reicht, sich ehrlich diese Sehnsucht einzugestehen.
Möge genau dieses Feuer, das Augustinus keine Ruhe ließ, heute auch in unserem eigenen Herzen Raum finden.
Instagram / Youtube: @patermaxop