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Ein Satz sorgte für Aufsehen: Der Islam passe nicht zu Deutschland. Wolfgang Büscher, seit Jahren Gesicht des Kinderhilfswerks „Die Arche“ und tagtäglich mit geflüchteten Kindern konfrontiert, erklärt im Gespräch mit Annekatrin Mücke, warum er bei dieser Aussage bleibt – und was er sozialen Brennpunkten tagtäglich erlebt.
Er erzählt von Kindern, die nie ein Schulbuch aufschlagen, von einem muslimischen Mann, der mit drei Frauen und 36 Kindern hier von Sozialtransfers lebt, von einem Mädchen, das vor einer Zwangsheirat floh und von deren Familie „Die Arche“ daraufhin bedroht wurde.
Büscher spricht offen über die zahlreichen Morddrohungen ihm gegenüber, kritisiert Politiker, die wegsehen und alles schönreden, und über eine Gesellschaft, die sich in zwei Welten spaltet: hier die von der Migration abgeschottete Elite der Gutmenschen, dort diejenigen wie die Mitarbeiter der Arche, die sich den Problemen stellen, aber von Politik und Gesellschaft größtenteils allein gelassen werden.
Kein glattes Interview, sondern der schonungslose Blick eines Mannes, der seit Jahrzehnten mit den Kindern arbeitet, über die sonst nur ungern gesprochen wird.
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Ausschnitt aus dem Interview mit Tariq Hübsch | Die Menschheit als Auslaufmodell? – Hier in voller Länge zu sehen: https://apolut.net/im-gespraech-tariq-huebsch-2/
Im ersten Interview vom Juni 2026 sprachen wir mit Tariq Hübsch unter anderem über die antidemokratischen Auffassungen von Peter Thiel und seinen Silicon-Valley-Kumpanen. Zudem über deren Auftraggeber aus dem militärisch-industriellen-Geheimdienstkomplex, die "Künstliche Intelligenz" und den Übergang in den Transhumanismus sowie die Unterwanderung der Hippie- und Antikriegsbewegung der 1970er Jahre durch die CIA auf der Grundlage von MK-Ultra.
Hier der Link zum ersten Interview: Tariq Hübsch | „Peter Thiel – Palantir, der KI-Gott und das Ende des Menschen“ https://apolut.net/im-gespraech-tariq-huebsch/
Im heutigen Gespräch geht es um die Fragen:
Was bedeutet eigentlich "Dunkle Aufklärung"?
Was ist das eigentliche Ziel der KI-Revolution, die von „unseren“ Regierungen finanziert wird?
Aus Sicht der Techno-Mogule soll die Menschheit, wie wir sie kennen, abgeschaft werden und der „Singularität" Platz machen, also der Verschmelzung des Menschen mit der KI. Ist das gesamte Vorhaben in der Konsequenz nicht ein Euthanasieprojekt?
Tatsache ist, dass Peter Thiel und das gesamte KI-Establishment den Hyperkapitalismus lieben und den Staat komplett abschaffen wollen. Gleichzeitig sind sie mit ihren Projekten die Superschmarotzer der Steuerzahler. Wie passt das alles zusammen?
In der Logik der KI-Neoreaktionäre liegt, dass sie auch die Demokratie liquidieren wollen, um diese durch eine zentralisierte Unternehmensdiktatur mit CEOs an der Spitze zu ersetzen. Die Smart City als Zukunftsvision? Sind all diese Tatsachen den westlichen Regierungen entgangen — oder sind sie Teil des antidemokratischen Großprojekts, um letztlich ihre Herrschaft zu sichern?
Um all diese Fragen geht es in diesem Gespräch.
Das Interview führte Ullrich Mies.
Hier der Link zum aktuellen Buch von Tariq Hübsch und Tahir Chaudhry: „Peter Thiel – Palantir, der KI-Gott und das Ende des Menschen“: https://c.kopp-verlag.de/kopp,verlag_4.html?1=1056&3=0&4=&5=&d=https%3A%2F%2Fwww.kopp-verlag.de%2FPeter-Thiel.htm%3Fwebsale8%3Dkopp-verlag%26pi%3DBB0146FE%26ci%3D%2524_AddOn_%2524
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Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: apolut.net/der-westen-verliert-am-golf-von-rainer-rupp/
Ein Kommentar von Rainer Rupp.
Washington kann drohen, blockieren und bombardieren. Doch kann es seine Verbündeten noch schützen?
In einem auf Substack am 1. Oktober veröffentlichten Gespräch zwischen dem norwegischen Politikwissenschaftler Prof. Glenn Diesen und dem eminenten US-Professor John Mearsheimer zeichnete letzterer das Bild einer Großmacht, deren einstige militärische Überlegenheit zunehmend an politische und praktische Grenzen stößt. Am Persischen Golf sei demnach das amerikanische Sicherheitsversprechen für seine ölreichen „Verbündeten“ unter iranischen Raketenschlägen verpufft.
Zugleich würde es in Europa - selbst nach einem Ende der Kämpfe in der Ukraine - keinen dauerhaften Frieden geben. Beide Krisen verbinde eine unbequeme und uns alle existentiell betreffende Frage: Was geschieht, wenn der Westen an Zielen festhält, die er mit den verfügbaren Mitteln kaum durchsetzen kann und er im Zustand zunehmender Ratlosigkeit Entscheidungen trifft, die uns alle in den Abgrund stürzen?
Am Persischen Golf wächst der Druck
Mearsheimer erkennt in der von ihm beschriebenen Lage am Golf wenig Bereitschaft der Vereinigten Staaten, den Krieg gegen Iran weiter auszuweiten. Selbst iranische Angriffe auf den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, darunter Berichte über Treffer auf mehrere Schiffe, hätten keine amerikanischen Vergeltungsschläge ausgelöst. Frühere begrenzte Schlagabtausche seien aufgegeben worden. Sie haben zu wenig bewirkt und zugleich knappe und nur langsam oder sogar nur schwer ersetzbare US-Munitionsbestände noch weiter aufgezehrt...
... hier weiterlesen: apolut.net/der-westen-verliert-am-golf-von-rainer-rupp/
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Bild: Die geopolitischen Spannungen in der Straße von Hormuz mit der Ölindustrie und der militärische Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran
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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.“
Mit diesem Credo ist das wöchentliche apolut-Format UNCUT im wesentlichen auf den Punkt gebracht.
Die apolut-Redaktion stellt einmal die Woche einem bekannten Influencer – diese Woche Hermann Ploppa – eine Handvoll Fragen, die in der öffentlichen Debatte aktuell die Top-Themen markieren. Dann erhalten wir dazu völlig subjektive Antworten und stellen diese online. That’s it.
Im Anschluss setzten wir auf eine lebhafte Diskussion bei den Konsumenten des Formates, denn die von uns veröffentlichten Antworten entsprechen in der Regel nicht dem aktuellen Mainstream-Narrativ, noch geben sie vor, DIE Wahrheit zu sein.
Sie geben jede Woche die subjektive Meinung des Befragten zum besten. Und damit das Meinungsspektrum möglichst breit bleibt, wechseln jede Woche die Befragten.
Wir wünschen gute Unterhaltung und spannende Diskussionen an den Stammtischen und in den Foren!
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Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: apolut.net/trumps-neuer-deal-volle-ki-power-null-kontrolle-von-janine-beicht/
Die US-Regierung will den Vorsprung gegenüber China sichern und hält umfassende Regulierung für hinderlich. Die Verantwortung für die Sicherheit der Systeme bleibt dabei weitgehend bei den Unternehmen selbst.
Ein Kommentar von Janine Beicht.
Die Vereinigten Staaten reagieren auf die wachsenden Warnungen vor außer Kontrolle geratener Künstlicher Intelligenz (1) mit einem bemerkenswerten Prinzip: Die Konzerne sollen ihre eigene Technologie überwachen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete nach einem Treffen mit führenden Tech-Managern in Washington eine freiwillige Vereinbarung, die er als „moralisch bindend“ und als eine Art Verfassung der Branche bezeichnete. Eine internationale Regulierung lehnt er weiterhin ab. Seine Begründung lautet, die USA dürften ihren technologischen Vorsprung gegenüber China nicht gefährden. Trump hatte bereits am 14. September gesagt: „Wer bei KI gewinnt, gewinnt.“ Er räumte Leitplanken ein, lehnte aber umfassende Regulierung ab. Nun erklärte er, die Unternehmen würden sich selbst kontrollieren (2). Sein Vertrauen beruht auf wirtschaftlichem Eigeninteresse. Nach dem Treffen mit den Chefs der führenden KI-Konzerne erklärte er (3):
„Ihre Unternehmen stehen auf dem Spiel, wenn etwas schiefgeht. Das werden sie nicht zulassen.“
Damit wird ausgerechnet jene Industrie zur Aufsichtsinstanz, deren Produkte selbst Gegenstand der Sicherheitsdebatte sind. Die Vereinbarung bildet den bisherigen Höhepunkt eines politischen Kurses, der wirtschaftliche Geschwindigkeit höher gewichtet als eine umfassende staatliche Kontrolle. Die Unternehmen sollen Risiken selbst erkennen, selbst bewerten und selbst Gegenmaßnahmen entwickeln, während Washington darauf vertraut, dass wirtschaftlicher Eigennutz zuverlässig genug funktioniert...
... hier weiterlesen: apolut.net/trumps-neuer-deal-volle-ki-power-null-kontrolle-von-janine-beicht/
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Bild: Rom, Georgia, USA. 9. März 2024. Donald Trump,
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Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: apolut.net/weltfinanzkrise-in-sicht-was-tun-von-jochen-mitschka/
Allgemein wächst die Einsicht, dass die derzeitige Politik der wichtigsten Großmächte, allen voran die USA zu einer globalen Finanz- und daraus Wirtschafskrise führen wird. Aber was steckt im Einzelnen dahinter?
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
Wenn sich vom 12. bis 18. Oktober die Finanzminister und Notenbanker der Welt zu den Jahrestagungen von IWF und Weltbank in Bangkok versammeln, bringen sie eine lange Sorgenliste mit. Dan Steinbock hat sie in einem Beitrag für Eurasia Review in sechs Kapitel gegliedert: Schulden, Energie, Notfallfinanzierung, KI und Cyberrisiken, Deglobalisierung. Sein Bild von der schlaflosen IWF-Chefin Georgieva, die gegen Windmühlen kämpft, ist eingängig. Bei genauerem Hinsehen fehlt dem Text aber, was ihn zu einer Analyse machen würde: die Frage, wer diese Krisen verursacht hat, wer von ihnen profitiert und evt. wer die Gesetze aufstellt, denen sie folgen werden.
Die Zahlen übertreffen die Warner
Beginnen wir mit den Zahlen. Steinbock nennt für 2026 ein globales Wachstum von 3,1 Prozent. Das war die Prognose vom April, als der IWF sein Wachstum wegen des Kriegs im Nahen Osten von 3,3 auf 3,1 Prozent herunterschraubte. Inzwischen steht auf der Übersichtsseite des IWF ein Wert von 3,0 Prozent. Ein Text, der am 27. September erscheint, arbeitet also mit einem Stand von vor einem halben Jahr, d.h. es wird immer schlimmer. Ähnlich beim Geld für Krisenländer: Von bis zu 50 Milliarden Dollar Nachfrage nach IWF-Notkrediten ist bei Steinbock die Rede. Georgieva hatte im April eine Spanne von 20 bis 50 Milliarden genannt, wobei die untere Grenze gelten sollte, falls die Waffenruhe hält. Außerdem kamen diese Anfragen zusätzlich zu 140 Milliarden Dollar in laufenden Programmen. Warnungen werden durch Fakten überholt....
... hier weiterlesen: apolut.net/weltfinanzkrise-in-sicht-was-tun-von-jochen-mitschka/
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Bild: Globales Risiko- und Krisenwarnkonzept mit Geschäftshand, das die digitale Weltkarte hält und Warnsignale, globale Bedrohungen und Risikomanagement im internationalen Geschäftsumfeld anzeigt.
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Im ersten Interview vom Juni 2026 sprachen wir mit Tariq Hübsch unter anderem über die antidemokratischen Auffassungen von Peter Thiel und seinen Silicon-Valley-Kumpanen. Zudem über deren Auftraggeber aus dem militärisch-industriellen-Geheimdienstkomplex, die "Künstliche Intelligenz" und den Übergang in den Transhumanismus sowie die Unterwanderung der Hippie- und Antikriegsbewegung der 1970er Jahre durch die CIA auf der Grundlage von MK-Ultra.
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Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: apolut.net/arroganz-statt-diplomatie-von-tilo-graser
Das Treffen zwischen Wadephul und Lawrow sollte nicht dem Frieden helfen, sondern Russland belehren und Kritiker der deutschen Politik zum Schweigen bringen
Ein Kommentar von Tilo Gräser.
Die Nachricht vom 26. September war eine Überraschung: Am Rande der 81. UNO-Generalversammlung kamen der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein bundesdeutscher Amtskollege Johann Wadephul (CDU) zusammen, um miteinander zu sprechen. Seit dem Frühjahr 2022 hatte es so etwas nicht mehr gegeben. Es schien sich zu Beginn des Herbstes ein Frühling der Diplomatie anzukündigen, vielleicht gar ein neues „Tauwetter“. Auch das Datum war geschichtsträchtig. An dem Tag vor vier Jahren waren drei der vier Stränge der Pipelines Nord Stream 1 und 2 gesprengt worden, welche Deutschland mit preisgünstigem Erdgas aus Russland versorgten.
Hatte Wadephul, der vor seiner Amtsübernahme Russland als „ewigen Feind“ bezeichnet hatte, etwa angesichts seiner Verantwortung als Außenminister seine Haltung überdacht? Mancher wächst ja an seiner Aufgabe oder im Amt dank neuer Erkenntnisse. War etwa die Kritik an der bundesdeutschen Außenpolitik, sich nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 und der danach vom damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgerufenen „Zeitenwende“ vollständig von der Diplomatie verabschiedet zu haben, erhört worden? Und war gar die mehrfach bekundete Bereitschaft Moskaus, über die Ursachen des Krieges in der Ukraine zu sprechen und sie gemeinsam zu beseitigen, auf offene Ohren in Berlin getroffen?
Das alles und noch mehr hätte sein können. Es hätte der Beginn einer gemeinsamen Suche nach Frieden und einem Ende des massenhaften Sterbens und Leidens in der Ukraine sein können, das bisher von Deutschland immer noch massiv mit Geld und Waffen befeuert wird. Doch der vermeintliche Chefdiplomat der Bundesrepublik Deutschland hatte weder konkrete Friedensvorschläge für die Ukraine noch eine Antwort auf den von Lawrow bereits vor Monaten vorgeschlagenen Nichtangriffsvertrag für Europa im Gepäck...
... hier weiterlesen: apolut.net/arroganz-statt-diplomatie-von-tilo-graser
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Bild: Bundesaußenminister Johann Wadephul
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Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: https://apolut.net/eu-plant-gigantische-rustungs-offensive-von-michael-hollister
Was der EU-Rat am 28. September 2026 wirklich beschlossen hat.
Ein Kommentar von Michael Hollister.
Der Begriff, mit dem vor einem Jahr alles begann, kommt im entscheidenden Dokument praktisch nicht mehr vor. Als der Rat der Europäischen Union am 28. September 2026 in Brüssel fünf gemeinsame Rüstungsprojekte formell annahm, tauchte das Wort „Drohnenwall" in der offiziellen Mitteilung nicht auf. Was in den baltischen Staaten als Idee einer Abwehrlinie gegen russische Drohnen entstand und was Ursula von der Leyen im September 2025 zur europäischen Schlagzeile machte, ist heute etwas anderes: der Kern einer Verteidigungsarchitektur, deren gemeinsame Finanzierungsambition die Europäische Kommission bis zum Jahr 2036 auf rund 190 Milliarden Euro beziffert. Der eingängige Name ist geblieben. Die Sache dahinter hat er verlassen. Und genau in dieser Verschiebung liegt die eigentliche Nachricht des Tages - nicht in der Frage, ob ein Wall Europa vor Drohnen schützt...
... hier weiterlesen: https://apolut.net/eu-plant-gigantische-rustungs-offensive-von-michael-hollister
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Bild: Drohnenabwehr im Einsatz gegen eine Drohne
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Die vollständige Lyrische Beobachtungsstelle (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: apolut.net/wenn-das-monster-aus-der-familie-kommt-von-paul-clemente/
Liebenswürdige Monster? - Zwei Kinostarts zum Thema Pädophilie
Die Lyrische Beobachtungsstelle von Paul Clemente.
Es geschah zur Jahreswende 2025 zu 2026. Im Dezember und Januar. Da schüttet das US-Justizministerium eine Flut von E-Mails, Notizen, Bekenntnissen, Fotos und weiteren Textsorten ins Netz. Insgesamt drei Millionen Seiten. Vieles davon geschwärzt. Allein die Aufarbeitung dieser Informationsflut sprengt alle Grenzen. Ja, richtig: Es geht um die Epstein-Files. Das größte Interesse galt freilich der Frage: Welche Promis aus Politik, Wissenschaft und Kultur haben es mit den Minderjährigen getrieben? Und: Wer von den zahlreichen Kontaktpersonen hat zwar selber nichts verbrochen, aber davon gewusst? Oder den Horror still geduldet? Dabei ist der Millionen-Leak keineswegs vollständig. Noch eine weitere, ebenso große Aktenladung wartet auf Publikation. Dennoch: Eine Ahnung, die vor 30 Jahren, seit dem Fall Marc Dutroux, aufgekommen ist, droht erneute Bestätigung: Dass es ein globales „Pizzagate“ tatsächlich gibt.
Dabei bilden finstere „Bonbon-Onkels“ statistisch die Ausnahme. Nein, der Tatort von Missbrauchsdelikten ist das Elternhaus. Täter? Ein Familienmitglied: Vater, Mutter, Onkel, und was sonst in der Verwandtschaft kreucht und fleucht. Das dürfte kaum überraschen. Im eigenen Rudel ist Abhängigkeit des Kindes nahezu total. Hier können Erwachsene auf der kompletten Emotions-Tastatur spielen: Von Zuneigung bis Abweisung, von Zuckerbrot bis Peitsche. Bis das Kind weichgekocht ist, bis es sein „Einverständnis“ gibt. So litt Pola Kinski, Tochter des legendären Schauspielers Klaus Kinski, unter der Kälte ihrer Mutter. Diese emotionale Unterernährung wurde vom Vater instrumentalisiert. Sie akzeptierte seine Annäherungen, weil er ihr die vermisste Liebe versprach...
... hier weiterlesen: apolut.net/wenn-das-monster-aus-der-familie-kommt-von-paul-clemente/
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Bild: Erwachsener Mann ohne Hose steht vor einem verängstigten kleinen Mädchen.
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