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Apple redet von Unabhängigkeit und zahlt trotzdem an Google – künftig eine Milliarde pro Jahr.
Originaler Artikel vom 03. November 2025:
Apple fährt beim Thema KI zweigleisig – und muss sich dabei auf einen Rivalen stützen. Laut Bloomberg-Insider Mark Gurman setzt die kommende Siri-Generation auf Googles Gemini-Technologie, um endlich konkurrenzfähige KI-Funktionen zu liefern. Die überarbeitete Sprachassistenz für das iPhone soll im März 2026 starten und gemeinsam mit neuen Geräten wie einem Smart-Home-Display präsentiert werden. Klar ist: Allein bekommt Apple die KI-Wende offenbar nicht gestemmt.
Siri bekommt Hilfe auf dem iPhone – von GoogleIm „Power On“-Newsletter legt Gurman offen, wie tief die Kooperation wirklich geht: Apple bezahlt Google, damit Gemini in einer speziell angepassten Form auf Apples eigenen Private-Cloud-Servern läuft und dort Siri antreibt. Wichtig für Nutzer: Gemini steckt unter der Haube – die Bedienung bleibt Apple-typisch. Keine Google-Menüs, keine übernommene Oberfläche, keine Gemini-Brandings.
Doch der Schritt verrät viel. Auch Gurman wird deutlich: Apple ist bei der KI-Technologie schlicht nicht da, wo es sein müsste. Siri konnte jahrelang nicht mit den Erwartungen der Nutzer mithalten und verlor den Anschluss. Jetzt soll Google retten, was zu retten ist – und das ausgerechnet bei einem Kernbereich wie Assistenz- und Suchfunktionen.
Apple plant, die überarbeitete Siri-Erfahrung etwa im März 2026 auszurollen. Passend dazu soll ein neues Smart-Home-Display erscheinen – mit Lautsprecher-Basis und optionaler Wandhalterung. Das Ziel: Siri sichtbar neu positionieren und stärker im Smart-Home-Kosmos verankern.
Zwischenzeitlich wurden nun auch Details zum Deal bekannt: Rund eine Milliarde US-Dollar pro Jahr soll Apple an Google zahlen, um die Technologie zu lizenzieren. Damit würde Apple zwar nur einen Bruchteil der Summen überweisen, die Google selbst jährlich zahlt, um als Standard-Suchmaschine auf iPhones zu bleiben – dennoch ist es ein bemerkenswerter Strategiewechsel.
Auch das eventuell bereits im November erwartete neue Apple TV und ein neuer HomePod mini werden Teil der Strategie sein. Sie sollen das KI-Paket und die Sprachsteuerung auf breiter Basis zeigen. Kurz gesagt: Apple braucht Hardware-Bühnen, um das neue Siri-Erlebnis zu demonstrieren – und holt sie sich.
Risiko bleibt: Werden Nutzer Siri noch vertrauen?Trotz des KI-Turbo bleibt Skepsis. Gurman warnt, dass der Erfolg keineswegs garantiert sei: Siri muss nicht nur funktionieren – sie muss verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Das jahrelange Nachsehen gegenüber Alexa, Google Assistant und zuletzt KI-Chatbots hat Spuren hinterlassen. Selbst mit Google-Power gibt es keine Gewissheit, dass Nutzer Siri auf dem iPhone wieder ernst nehmen. Funktioniert das System nicht nahtlos, droht die nächste Image-Delle.
Fazit: Apple greift zur Notlösung und muss der Konkurrenz vertrauenApple muss sich neu erfinden – und tut es, indem man den Rivalen ins Boot holt. Strategisch clever? Ja. Ein Eingeständnis? Ebenfalls. Für Nutzerinnen und Nutzer könnte das aber ein Vorteil sein: Endlich eine Siri, die hält, was sie seit Jahren nur verspricht.
By GigaApple redet von Unabhängigkeit und zahlt trotzdem an Google – künftig eine Milliarde pro Jahr.
Originaler Artikel vom 03. November 2025:
Apple fährt beim Thema KI zweigleisig – und muss sich dabei auf einen Rivalen stützen. Laut Bloomberg-Insider Mark Gurman setzt die kommende Siri-Generation auf Googles Gemini-Technologie, um endlich konkurrenzfähige KI-Funktionen zu liefern. Die überarbeitete Sprachassistenz für das iPhone soll im März 2026 starten und gemeinsam mit neuen Geräten wie einem Smart-Home-Display präsentiert werden. Klar ist: Allein bekommt Apple die KI-Wende offenbar nicht gestemmt.
Siri bekommt Hilfe auf dem iPhone – von GoogleIm „Power On“-Newsletter legt Gurman offen, wie tief die Kooperation wirklich geht: Apple bezahlt Google, damit Gemini in einer speziell angepassten Form auf Apples eigenen Private-Cloud-Servern läuft und dort Siri antreibt. Wichtig für Nutzer: Gemini steckt unter der Haube – die Bedienung bleibt Apple-typisch. Keine Google-Menüs, keine übernommene Oberfläche, keine Gemini-Brandings.
Doch der Schritt verrät viel. Auch Gurman wird deutlich: Apple ist bei der KI-Technologie schlicht nicht da, wo es sein müsste. Siri konnte jahrelang nicht mit den Erwartungen der Nutzer mithalten und verlor den Anschluss. Jetzt soll Google retten, was zu retten ist – und das ausgerechnet bei einem Kernbereich wie Assistenz- und Suchfunktionen.
Apple plant, die überarbeitete Siri-Erfahrung etwa im März 2026 auszurollen. Passend dazu soll ein neues Smart-Home-Display erscheinen – mit Lautsprecher-Basis und optionaler Wandhalterung. Das Ziel: Siri sichtbar neu positionieren und stärker im Smart-Home-Kosmos verankern.
Zwischenzeitlich wurden nun auch Details zum Deal bekannt: Rund eine Milliarde US-Dollar pro Jahr soll Apple an Google zahlen, um die Technologie zu lizenzieren. Damit würde Apple zwar nur einen Bruchteil der Summen überweisen, die Google selbst jährlich zahlt, um als Standard-Suchmaschine auf iPhones zu bleiben – dennoch ist es ein bemerkenswerter Strategiewechsel.
Auch das eventuell bereits im November erwartete neue Apple TV und ein neuer HomePod mini werden Teil der Strategie sein. Sie sollen das KI-Paket und die Sprachsteuerung auf breiter Basis zeigen. Kurz gesagt: Apple braucht Hardware-Bühnen, um das neue Siri-Erlebnis zu demonstrieren – und holt sie sich.
Risiko bleibt: Werden Nutzer Siri noch vertrauen?Trotz des KI-Turbo bleibt Skepsis. Gurman warnt, dass der Erfolg keineswegs garantiert sei: Siri muss nicht nur funktionieren – sie muss verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Das jahrelange Nachsehen gegenüber Alexa, Google Assistant und zuletzt KI-Chatbots hat Spuren hinterlassen. Selbst mit Google-Power gibt es keine Gewissheit, dass Nutzer Siri auf dem iPhone wieder ernst nehmen. Funktioniert das System nicht nahtlos, droht die nächste Image-Delle.
Fazit: Apple greift zur Notlösung und muss der Konkurrenz vertrauenApple muss sich neu erfinden – und tut es, indem man den Rivalen ins Boot holt. Strategisch clever? Ja. Ein Eingeständnis? Ebenfalls. Für Nutzerinnen und Nutzer könnte das aber ein Vorteil sein: Endlich eine Siri, die hält, was sie seit Jahren nur verspricht.