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audio REACTIONS- Camunda 8.9 mit Maximilian Kamenicky


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Videoepisode: https://www.youtube.com/live/vjyGaG7bgSY?si=XEun4t8Rg8UtLEgR

Die neue Camunda-Version 8.9 ist da und bringt eine technologische Kehrtwende mit, die vor allem Migrationskunden aus Version 7 aufatmen lässt. Doch hinter den bunten Marketing-Bildern von KI-gesteuerten Agenten lauert eine Menge Diskussionsstoff für die Kellerkinder der IT.Danke an den unschlagbaren Experten Maximilian Kamenicky, der live aus Kyoto zugeschaltet war und mit einem kühlen Sapporo-Bier den technischen Realitätscheck geliefert hat.#### Highlights und Learnings:

  • *Die Rolle rückwärts beim Daten-Stack:*
  • *BPMN-Abdeckung und sauberes Audit:*
  • *Die harte Realität der OEM-Kunden:*
  • *Der Data Migrator als digitaler Herzchirurg:*
  • *Die große AI-Agenten-Bubble:*
  • *Episoden-Archiv:* https://processpitch.de/episoden/
  • *Vernetzen auf LinkedIn:*   / mirkopawlak  

Die größte und wichtigste Erneuerung in Version 8.9 ist der Support für relationale Datenbanken (RDBMS) wie PostgreSQL oder Oracle. Bisher war Camunda 8 starr an Elastic Search oder Open Search gebunden – ein ressourcenfressendes Rennpferd, an dem sich viele klassische Enterprise-Kunden die Knie gebrochen haben. Jetzt gibt es die Wahlfreiheit: Elastic Search bleibt für hochfrequente Millisekunden-Fälle, relationale Datenbanken sichern die Standard-Prozesse ab. Ein massives Zugeständnis an den Markt, um wechselunwillige Kunden zu retten.Camunda hat geliefert. Conditional Events sind endlich sauber integriert und die Benutzerberechtigungen lassen sich granular einstellen. Ein riesiges Ding für Banken und regulierte Umgebungen: Der Audit Log wurde komplett überarbeitet. Variablen-Überschreibungen sind jetzt lückenlos nachvollziehbar – Schluss mit dem manuellen Suchen in Elastic-Search-Indizes. Zudem werden Prozess-Hierarchien (Parent- und Child-Instanzen) jetzt als eine feste Archivierungs-Einheit behandelt.Der technologische Bruch bleibt. Während Camunda 7 als embedded Engine tief in eine eigene Software gegossen werden konnte, ist Camunda 8 ein Closed-Source-System, das als eigenständige Applikation (z. B. via Kubernetes Helm-Chart) laufen muss. Für OEM-Hersteller und Community-Nutzer ein massives Lizenz- und Architekturproblem.Das neue Migrationstool verspricht Großes: Es zieht historische Daten glatt und soll laufende Instanzen im laufenden Betrieb von Version 7 auf 8 umhängen. Wie bei einer Operation am offenen Herzen wird der Prozess für Millisekunden an die Maschine gehängt, der Topf ausgetauscht und in der neuen Engine exakt an der alten Stelle fortgesetzt. Maximilian wird das Tool im Live-Test auf Herz und Nieren prüfen.Camunda pusht das Thema „ProcessOS“ und die Orchestrierung von KI-Agenten. Die Vision: KI-Agenten übernehmen die Phasen von der Discovery über das Design bis zum Build-Prozess und verdrängen den Menschen. Die Show-Diagnose bleibt jedoch skeptisch: 95 % dieser Projekte sterben im POC-Status, weil sich der Usecase nicht rechnet. Ohne echtes Change Management stiften Agenten, die unvorhersehbar agieren oder halluzinieren, mehr Verwirrung als Nutzen. Am Ende gilt: Wer einer KI vertraut, muss wie beim Grundschulspiel „Finde den Fehler“ verdammt genau hinschauen.Dir gefällt Business Process Entertainment mit einer gesunden Portion Skepsis? Dann lass ein Abo da, aktiviere die Glocke und bewahre Deine Prozesse vor dem blinden Hype!#Prozessretter #BPMN #Camunda89 #OnPremise #ElasticSearch #PostgreSQL #Migration #DataMigrator #AIAgents #Processors #BusinessProcessEntertainment

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processpitchBy Mirko Pawlak