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Am 26. Juli 1963 eröffnete OB Dr. Schübel mit zahlreichen Ehrengästen den "Aalener Glaspalast" - das neue Hallenbad. Doch inmitten der Feierlichkeiten kommt es zum kleinen Eklat zwischen Vertretern von Bund und Land...
Stadtarchivar Dr. Georg Feuerbach (geb. Wendt) und Kulturamtsleiter Dr. Roland Schurig sprechen über die Bädergeschichte und die Badekultur in Aalen und freuen sich mehr oder weniger über die humoristischen Versuche des Landrats Dr. Huber oder des Gmünder OB Dr. Klaus beim damaligen Dinner in der Aalener Stadthalle.
Folge 9 über das Saure Meckereck 1970 erscheint am 4. Februar 2025.
Am 10. Juni 1960 beginnt in Aalen ein dreiwöchiger Feiermarathon. In der Stadthalle Aalen gibt OB Dr. Schübel den Startschuss für das Jubiläum "600 Jahre Reichsstadt Aalen".
Stadtarchivar Dr. Georg Wendt und Kulturamtsleiter Dr. Roland Schurig sprechen über Aalens Vergangenheit als Reichsstadt und über die Bedeutung von Stadtfesten damals und heute. Wie ist Aalen überhaupt eine Reichsstadt geworden und: Verstehen sich die Aalener heute noch als "Reichsstädter"?
Folge 8 über die Einweihung des Hallenbades 1963 erscheint am 5. November 2024.
Der 5. Juni 1964 markiert einen Neuanfang im Verhältnis der Aalener mit ihrer römischen Geschichte. Im 2. Jahrhundert existierte in der Aalener Bucht nämlich das größte Reiterlager nördlich der Alpen zum Schutz des nahen Limes. Nach dem Abzug der Römer geriet das Kastell schnell in Vergessenheit und wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts archäologisch wiederentdeckt. Lange als "Spuren einer Besatzungsmacht" verschrieen, kämpften einige Aalener in den 1950er Jahre für die Erinnerung an die römische Geschichte in der Region.
Stadtarchivar Dr. Georg Wendt und sein Amtsvorgänger und Kulturamtsleiter Dr. Roland Schurig erzählen die Geschichte des Aalener Limesmuseums, vergleichen museale Ausstellungskonzepte und wertschätzen die kulturtouristische Bedeutung dieser Aalener Institution.
Folge 7 über die große 600-Jahrfeier der Stadt Aalen 1960 erscheint am 1. Oktober 2024.
Am 31. Mai 1957 eröffnen die Aalener ihren neuen Kulturtempel: Die Aalener Stadthalle. Stadtarchivar Dr. Georg Wendt und Kulturamtsleiter Dr. Roland Schurig sprechen über die Bedeutung von Kultur im städtischen Zusammenleben und darüber, warum OB Dr. Schübel ausgerechnet bei der Einweihung der Stadthalle vor der Atomkraft warnt... Viel Vergnügen beim Hören!
Im Herbst 1955 kehren die letzten Kriegs- bzw. Strafgefangenen aus der Sowjetunion heim nach Aalen. Darunter auch Hermann Oethinger aus Unterrombach und Josef Häussler vom Galgenberg. Die sogenannten Spätheimkehrer werden umjubelt und OB Schübel organisiert einen Empfang zu ihren Ehren. Stadtarchivar Dr. Georg Wendt spricht mit Kulturamtsleiter Dr. Roland Schurig über den Mitschnitt dieses Empfangs und wie das Kriegsende in die eigene Familie wirkte. Viel Vergnügen beim Hören!
Wie sieht Stadtmarketing 1960 aus? In Folge 3 beschäftigen sich Stadtarchivar Dr. Georg Wendt und sein Amtsvorgänger Dr. Roland Schurig mit einer Tonbandaufnahme wohl aus dem Jahr 1960. Inhalt: Ein Journalist besucht die Stadt und befragt im alten Napoleonzimmer Alt- und Neuaalener nach ihren schönsten Heimatgeschichten und so langsam schält sich heraus, was den Aalener an sich ausmacht. Nämlich: der Spion, der Brezga Blase und ein bisschen auch - Schubart! Viel Vergnügen beim Hören!
Im November 1964 feierte Aalens Oberbürgermeister Dr. Karl Schübel nicht nur seinen 60. Geburtstag sondern auch sein 25-jähriges Amtsjubiläum. Anlass genug für die Stadtgesellschaft, ihrem ersten Bürger - nicht unbedingt als Feierbiest bekannt - in der Stadthalle ein Fest zu organisieren. In ihren Reden lobten die Laudatoren den Rekord-OB als Erbauer des modernen Aalens und vergaßen dabei geflissentlich sein NSDAP-Parteibuch zu erwähnen...
Gesellschaftliche Ereignisse wie dieses wurden damals stets per Tonband für die Ewigkeit festgehalten - oder wenigstens für den neuen Podcast des Stadtarchivs Aalen. Ab sofort präsentiert und kommentiert Dr. Georg Wendt monatlich neue Originaltonaufnahmen aus dem Aalen der 1950er bis 1970er Jahre. Bei dieser Folge stand ihm zur Seite: Kulturamtsleiter und ehemaliger Stadtarchivar Dr. Roland Schurig. Teil 2 folgt im April.
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Bilder zum Podcast via www.aalen.de/audioarchiv
©Stadtarchiv Aalen 2024
Von September 1944 bis Februar 1945 existierte in Wasseralfingen das KZ-Außenlager "Wiesendorf". 400 polnische Häftlinge mussten unter widrigsten Umständen Produktionsstollen für die heimische Rüstungsindustrie bauen. Weniger als die Hälfte überlebte den Krieg. Das beweisen neueste Erkenntnisse, die Stadtarchivar Dr. Georg Wendt SchwäPo-Chefredakteur Lars Reckermann im Podcast vorstellt. Zudem wird erklärt, was der Mittelständler Alfing damit zu tun hat und welche Maßnahmen diverse Initiativen und die Stadtverwaltung planen, um an das Lager und die Opfer zu erinnern.
"Vernichtung durch Arbeit" (Beitrag in der SchwäPo von Dr. Georg Wendt, 16.3.23)
©Stadtarchiv Aalen und Schwäbische Post 2022
Im Dezember 1972 beginnt auch in Aalen eine besinnliche Zeit - und eine Zeit, denen zu helfen, die es nicht so gut haben... Stadtarchivar Dr. Georg Wendt und Chefredakteur Lars Reckermann sprechen über die SchwäPo-Aktion "Advent der guten Tat" und Sozialreportagen in den frühen 1970er Jahren.
Dies ist die letzte Folge von Aalen 72. Ein Aalen 73 wird es nicht geben, aber wir machen uns jetzt schon Gedanken über neue spannende Formate für 2023.
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Originalartikel via www.aalen.de/72
©Stadtarchiv Aalen und Schwäbische Post 2022
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