AufZeit – Folge: Der erste Einsatz in der Zeitarbeit (Praxis statt Theorie)
Wie startet man nach dem Vertragsabschluss wirklich? Wie fühlt sich der erste Tag im Einsatz an – und was passiert, wenn’s vor Ort doch anders läuft als gedacht?
In dieser Episode sprechen Philip und Cheyenne (Bereichsleitung Sozialbereich, stellv. Niederlassungsleitung, Promedis24) über die Realität der Zeitarbeit in Pflege & Pädagogik – vom Start bis zum Einsatzende. Weniger Theorie, mehr Alltag: Vorbereitung, Ansprechpartner, typische Unsicherheiten, Integration ins Team, Herausforderungen und warum offene Kommunikation der wichtigste Hebel ist.
Was dich in der Folge erwartet
1) Nach Vertragsabschluss: So geht’s weiter
Cheyenne erklärt, wie Mitarbeitende aktiv abgeholt werden – persönlich oder telefonisch – und welche Infos vor dem Start wichtig sind:
Welche Einrichtung / welcher Fachbereich? (z. B. Kita-Konzept, ggf. Integrations-/Hortbereich)
Ansprechpartner vor Ort
Arbeitszeiten, Umfang und Rahmenbedingungen
Orientierung, was im Einsatz realistisch auf dich zukommt
Warum manchmal nicht sofort feststeht, wo es hingeht: Es werden keine leeren Versprechen gegenüber Kunden gemacht, bevor ein Arbeitsverhältnis offiziell startet.
2) Die häufigste Unsicherheit am ersten Tag
Viele starten mit dem Gefühl:
„Darf ich mich einbringen? Darf ich Impulse geben? Oder soll ich nur funktionieren?“
Cheyenne nimmt diese Sorge: Nervosität ist normal – und mit der Zeit wächst Sicherheit, Rollenverständnis und Selbstvertrauen.
3) Feedback nach Tag 1: Wie Betreuung in der Praxis aussieht
Nach dem Start gibt es häufig ein Check-in:
Wie war der erste Tag aus Sicht des Mitarbeitenden?
Wie war die Zusammenarbeit aus Sicht der Einrichtung?
So können Missverständnisse früh erkannt werden – bevor sie groß werden.
4) Wenn’s nicht läuft: typische Herausforderungen im Einsatz
Es kann auch haken – z. B.:
Chaos vor Ort (es brennt „an allen Ecken“, Unterstützung hilft, löst aber nicht jede Strukturfrage)
Kommunikationsprobleme (Stille-Post, unklare Anweisungen, unterschiedliche Erwartungen)
Entscheidend ist nicht, ob Probleme passieren – sondern wie damit umgegangen wird.
5) Wann du Hilfe holen solltest
Die wichtigste Regel: Wenn Bauchschmerzen da sind, melde dich.
Ob unpassende Rahmenbedingungen, belastende Situationen oder persönliche Gründe (z. B. unerwartete Begegnungen vor Ort): Lösungen entstehen durch schnelle, offene Kommunikation – und durch Erreichbarkeit (inkl. Rufbereitschaft).
6) Belastende Erlebnisse: Unterstützung ist Teil des Jobs
Pflege & Pädagogik können emotional fordernd sein. Deshalb geht es auch um Fürsorge: Was tun, wenn dich ein Ereignis im Einsatz belastet? Welche Gesprächs- und Unterstützungsangebote gibt es?
7) Einsatzende: Abschied, neuer Start, Wiedersehen
Ein Einsatz endet nicht „für immer“. Es kann sich anfühlen wie:
ein schöner Abschluss (manchmal sogar mit Abschiedsgeschenk)
ein Neustart mit neuen Teams, neuen Konzepten, neuem Lernen
oder der Schritt Richtung Übernahme, wenn es ein echtes Match ist
8) Übernahme: Wie schnell geht das?
Übernahmen können sehr schnell passieren (manchmal nach wenigen Wochen) – manchmal wollen Träger erst einige Monate Zusammenarbeit sehen. Und manchmal merkt man: Es passt doch nicht langfristig – auch das ist Teil der Realität.
Hinweis: Diese Folge enthält Eigenwerbung für Promedis24
Eigenwerbung / Service-Info (Claudia Jeschkowski)
Promedis24 bietet Mitarbeitenden bei belastenden Situationen ein vertrauliches Gesprächs-/Unterstützungsangebot u. a. über Claudia Jeschkowski (Talent-Coach).
Pflegekräfte & pädagogische Fachkräfte in der Zeitarbeit
Fachkräfte, die über einen Wechsel in die Zeitarbeit nachdenken
Menschen, die wissen wollen: Wie läuft ein Einsatz wirklich ab – vom Start bis zum Ende?