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Im zweiten Teil der Abschlussfolge spreche ich mit meiner Projektkollegin Miriam Becker darüber, wie das Projekt ganz praktisch gelaufen ist – fernab der Theorie. Wir schauen gemeinsam auf die konkrete Umsetzung: Wie haben wir gearbeitet? Welche Situationen sind uns in den Seminaren begegnet? Wo wurde es herausfordernd und was hat uns überrascht?
Es geht um Erfahrungen aus der Praxis, um Stolpersteine und um das, was wir aus dem Projekt gelernt haben. Ein Gespräch über das, was Zahlen nicht zeigen – und darüber, wie sich Demokratiearbeit im Alltag tatsächlich anfühlt.
Projekt Menschenwürdig.Betriebskultur.Gestalten
Kontakt: [email protected]
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit undSoziales.
Administriert durch das Bundesamt fürMigration und Flüchtlinge.
Im Rahmender Initiative betrieblicheDemokratiekompetenz.
In dieser Folge teile ich zentrale Erkenntnisse aus relevanten Studien, die die Grundlage meiner Projektarbeit bilden. Das Projekt war Teil der Initiative Betriebliche Demokratiekompetenz – und genau darum geht es: warum Demokratiearbeit dringend einen Bezug zur Arbeitswelt braucht. Wir starten mit den Rahmenbedingungen in Thüringen und schauen auf die demografische Lage. Von dort aus arbeiten wir uns Schritt für Schritt weiter – über die politische Stimmung im Land und die Entwicklungen rund um Rechtsextremismus und Rechtspopulismus bis hin zur Arbeitswelt und der Frage, wie antidemokratische Einstellungen dort wirken. Abschließend werfen wir einen Blick auf das Verständnis politischer Bildung – und darauf, warum sie heute wichtiger ist denn je.
Kapitelübersicht:
00:00 Einstieg
05:49 Rahmenbedingungen - Demografische Lage in Thüringen
07:54 Politische Stimmung in Thüringen
13:35 Rechtsextremismus und Rechtspopulismus
21:43 Wirtschaftliche Situation von Personen mit antidemokratischen Einstellungen
26:00 Arbeitswelt und antidemokratische Einstellungen
33:14 Diskriminierung in der Arbeitswelt
35:38 Demokratiekompetenz in der Arbeitswelt
38:11 Verständnis politischer Bildung
Initiative betriebliche Demokratiekompetenz
https://betriebliche-demokratiekompetenz.de/
https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-008256
https://www.idz-jena.de/im-dialog/thueringer-zustaende
https://betriebliche-demokratiekompetenz.de/wissen/handbuch-initiative-fuer-betriebliche-demokratiekompetenz/
https://www.komrex.uni-jena.de/895/thueringen-monitor
https://thueringen.de/fileadmin/user_upload/Landesregierung/Landesregierung/Thueringenmonitor/2025_TM2024_Kurzbericht.pdf
https://www.komrex.uni-jena.de/komrexmedia/4994/topografie-2023.pdf
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/das-neutralitaetsgebot-in-der-bildung
https://www.fes.de/mitte-studie
https://www.boell.de/de/leipziger-autoritarismus-studie
https://www.tmasgff.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/IAB_Betriebspanel_2024_web.pdf
https://www.demografie-portal.de/DE/Publikationen/2023/fachkraeftestudie-thueringen-2035.html
https://www.otto-brenner-stiftung.de/leipziger-autoritarismus-studie-2022/
https://www.otto-brenner-stiftung.de/arbeitswelt-und-demokratie-in-ostdeutschland/
https://www.ufuq.de/online-bibliothek/unternehmen-in-verantwortung-umfrageergebnisse-zu-rechtsextremismus-in-der-arbeitswelt-herausforderungen-und-handlungsbedarf/
Projekt Menschenwürdig.Betriebskultur.Gestalten
Kontakt: [email protected]
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit undSoziales.
Administriert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Im Rahmender Initiative betriebliche Demokratiekompetenz.
Sebastian Lück ist Mitgründer der Brotklappe in Weimar. Indieser Folge erzählt er, wie er Rahmenbedingungen schafft, in denen Menschen aus vielen Ländern gerne zusammenarbeiten. Trotz Fachkräftemangel findet er nicht nur genug Auszubildende – er muss sogar auswählen. Wir sprechen darüber, was ihn antreibt und welche Haltung hinter seinem Erfolg steckt. Außerdem verrät er, was andere Unternehmer:innen aus seinen Erfahrungen mitnehmen können.
Leipziger Autoritarismusstudie:
https://www.boell.de/de/leipziger-autoritarismus-studie
Mitte Studie:
https://www.fes.de/referat-demokratie-gesellschaft-und-innovation/gegen-rechtsextremismus/mitte-studie-2023
Brotklappe Weimar:
https://www.brotklappe.de/Ueber-uns/
Filmempfehlung:
https://kein-land-fuer-niemand.de/
Projekt Menschenwürdig.Betriebskultur.Gestalten
https://www.arbeitundleben-thueringen.de/arbeitswelt/9-projekte/332-menschenwuerdig-betriebskultur-gestalten
Kontakt: [email protected]
Gefördertdurch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Administriertdurch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Im Rahmender Initiative betriebliche Demokratiekompetenz.
Christin Warkentin ist Teil des Teams „Politische Bildung“ bei Arbeit und Leben Sachsen. Im Rahmen des Projekts „Kompetent Emotional – Chancen und Risiken von Emotionen für die politische Bildung“ hat sie umfassende Erfahrungen gesammelt, wie Emotionen unseren Umgang in politischen Diskussionen prägen können. Auch im Arbeitsalltag treffen wir auf hitzige und emotionale Debatten. Doch wie gelingt es, in solchen Momenten einen klaren Kopf zu bewahren? Und wie können wir unsere eigenen Emotionen besser verstehen, um konstruktiver zu reagieren?
Das erfahrt ihr hier.
Handreichung: https://www.arbeitundleben.eu/projekte/detail/kompetent-emotional-945/
Eva IIIlouz– Undemokratische Emotionen
https://www.suhrkamp.de/buch/eva-illouz-undemokratische-emotionen-t-9783518127803
Christin Boeser – Streitförderer – Warum wir sie brauchen.
Projekt Menschenwürdig. Betriebskultur.Gestalten
https://www.arbeitundleben-thueringen.de/arbeitswelt/9-projekte/332-menschenwuerdig-betriebskultur-gestalten
Kontakt: [email protected]
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Administriert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Im Rahmen der Initiative betriebliche Demokratiekompetenz.
Markus Franke ist Betriebsratsvorsitzender bei Hörmann in Ichtershausen. Er ist seit der Gründung des Betriebsrates dabei und stellt sich meinen Fragen rund um die Betriebsratsarbeit. Sein positiver Blick auf seine Arbeit und das umfassende Wissen machen ihn zu einem spannenden Gesprächspartner. Wie sein Betrieb aktuellen Herausforderungen produktiv begegnet und warum ein Betriebsrat Gold wert ist, erfahrt ihr hier.
Zitat 1: https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-betriebsrate-starken-die-demokratie-45778.htm
Zitat 2: https://www.arbeit-wirtschaft.at/betriebliche-mitbestimmung-als-demokratie-booster/
Projekt Menschenwürdig.Betriebskultur.Gestalten
https://www.arbeitundleben-thueringen.de/arbeitswelt/9-projekte/332-menschenwuerdig-betriebskultur-gestalten
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Administriert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Im Rahmen der Initiative betriebliche Demokratiekompetenz.
Janos Hegedüs ist Oberarzt in einem Krankenhaus in Sachsen
https://correctiv.org/faktencheck/
https://mobit.org/
https://www.boell.de/de/leipziger-autoritarismus-studie
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Administriert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Im Rahmen der Initiative betriebliche Demokratiekompetenz.
Mein heutiger Gesprächspartner Adam Alazawe arbeitet in dem Projekt "CoRa - contra Rassismus - pro Migration und Asyl" des Flüchtlingsrates in Erfurt und ist darüber hinaus sehr umtriebig in sämtlichen Unterstützungsangeboten für geflüchtete Menschen. Besonders spannend ist, dass Adam neben seiner fachlichen Expertise eine sehr philosophische Ansicht zu dem Themengebiet hat. Denn: Integration ist keine Einbahnstraße! Er selbst ist aus seiner Heimat geflohen und gibt uns viele spannende Blickwinkel auf das Thema, aus denen wir alle etwas mitnehmen können.
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Felix Steiner ist Beratungsreferent bei MOBIT e.V. – der mobilen Beratung in Thüringen – Für Demokratie – gegen Rechtsextremismus. Er spricht mit mir darüber, mit was für Konsequenzen zu rechnen ist, wenn sich jemand dazu entscheidet, sich an ihre Beratungsstelle zu wenden, was für Möglichkeiten es im Betrieb gibt, wenn der Kollege mal wieder rassistische Sprüche ablässt und was für eine Rolle dabei der Betriebsrat spielt. Und es kommt die Frage auf: Wo fängt Rassismus eigentlich an?!
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Heute dabei ist Rana Alnawa. Sie ist Beratungsreferentin in dem Projekt „Faire Integration“ des DGB Bildungswerks in Thüringen und wird sich heute meinen Fragen zu ihrem Berufsalltag stellen. Denn sie berät geflüchtete Menschen zu sozial- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen und gibt euch einen Einblick in die Probleme vor denen diese stehen, wenn sie in Deutschland arbeiten. Nicht nur eine bezeichnende Story, sondern auch einen wichtigen Appell an geflüchtete Menschen als auch Arbeitgeber:innen und Kolleg:innen gibt es!
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