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Menschen, die kein Zuhause haben.Wie wohnt, wer keine Bleibe hat? Obdachlos, oder wie der Südtiroler sagen würde: Kubaturlos. Ein kurzer Ausflug in die Architektur am Rande der Gesellschaft.
Während früher die natürliche Landschaft für uns sowohl eine Bedrohung als auch eine Ressource war, suchen wir heute darin vor allem Entspannung, Abenteuer und ästhetische Erlebnisse. Diese Veränderung in der Wahrnehmung der Südtiroler Landschaft schlägt sich auch in der Art und Weise nieder, wie die Menschen in der Natur siedeln. Nicht zuletzt ist es die Baugesetzgebung, die uns auf unmissverständliche Weise sagt, was wir Südtiroler von der Natur eigentlich wollen.
Wem gefallen diese Kisten? Also diese Gebäude mit Flachdach – im Volksmund: ohne Dach – , die aussehen wie ein Rohbau, ohne Schmuck und Farbe und ja, auch ohne Vordach. Eine kurze Erklärung, warum die Kisten so aussehn, wie sie eben aussehen. Zu diesem Behuf blicken wir in die Geschichte der Architektur zurück, um zu entdecken, wann und warum jene architektonischen Formen entwickelt wurden, die mit der landesüblichen Retardierung etwa 60 Jahre später auch bei uns der letzte Schrei sein sollten.
Zwei weitere Gründe, weshalb man sich das Wohnen in Südtirol kaum noch leisten kann: der allzu freien Immobilienmarkt und unser Individualismus. Auch die öffentliche Hand sieht sich nicht in der Pflicht, das Problem einer Lösung zuzuführen. Abschließend drei Tipps für einen Immobilienkauf für all jene, die weder im Geld schwimmen noch im Zelt wohnen möchten.
Eine Reise durch den Urbanistik-Jungle. Ein Podcast von Andrés C. Pizzinini und Birgit Dejaco.
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