
Sign up to save your podcasts
Or


"Maschinen sehen viel, aber sie sehen eben nicht alles"
Harald Wollstadt im Gespräch mit Dr. André Schwarz, Marketing & Documentation Director bei EyeC GmbH.
Druckdaten in der Druckvorstufe spielen eine wesentliche Rolle in der Verpackungsindustrie, insbesondere bei Verpackungen für die Pharmaindustrie. Sie ermöglichen es den Unternehmen, ihr Design auf die Verpackung zu übertragen und sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorschriften um Patientensicherheit, Rückverfolgbarkeit und Informationsweitergabe gewährleistet sind. Eine Automatisierung des Abgleichs von Druckdaten steigert also die Effizienz, reduziert Produktionsfehler und spart Kosten.
Der führende Anbieter von innovativen Druckinspektionssystemen EyeC, Hamburg, hat mit dem Proofiler Graphic Connect eine Cloud-Lösung auf dem Markt, welches den Abgleich von Druckdaten automatisiert.
Als essenzieller Baustein für eine effiziente Qualitätskontrolle vergleicht der Proofiler Graphic Connect druckfertige Dateien oder Step-and-Repeat-Dateien automatisch mit freigegebenen Druckvorlagen. Mit höheren Prüfgeschwindigkeiten, einer deutlich verbesserten Bedienbarkeit und der nahtlosen Integration in führende Workflow-Systeme wie Esko Automation Engine oder HYBRID Cloudflow erfüllt die systemunabhängige, SaaS-basierte Lösung speziell die Anforderungen der grafischen Industrie und der Verpackungsproduktion. Denn optimale Druckdaten sind die Grundlage für perfekte Beipackzettel, Etiketten, Faltschachteln oder Booklets.
"Man hat plötzlich gesehen, wie wichtig Verpackung ist"
Harald Wollstadt im Gespräch mit interpack Director Thomas Dohse.
Die interpack steht vor ihrer 2026er-Ausgabe am 7. bis 13. Mai. Rund 2.800 Aussteller aus aller Welt werden ihre neuesten Entwicklungen in Düsseldorf präsentieren – und wollen Impulse für die Zukunft einer global vernetzten Industrie setzen.
Im unserem 1. Podcast im Jahr 2026 unterhalten wir uns mit interpack Director Thomas Dohse. Dohse gilt in der globalen Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie als bestens vernetzt. Er ist bereits seit dem Jahr 2005 Teil des interpack-Teams bei der Messe Düsseldorf und verantwortete schon die interpack 2017 auf operativer Ebene als Deputy Director.
Auf einer "World Tour" im Vorfeld der interpack 2026 traf er Entscheidungsträger und Innovatoren der Verpackungsbranche aus unteranderem den USA, Thailand, Brasilien, Dänemark und Seoul, Südkorea und kann spannende Details erzählen.
„Der Prozess war nicht einfach"
Wie Dr. Michael Faller und Dr. Daniel Keesman ihre Nachfolge regelten.
2024 ist das Jahr der großen personellen Veränderungen in Waldkirch: Faller Packaging hat die altersbedingte Nachfolge der beiden Geschäftsführer Dr. Michael Faller und Dr. Daniel Keesman geregelt. Zum 1. Juli 2024 ist Dagmar Schmidt in die Geschäftsführung des Unternehmens eingetreten, um die Verantwortung für die gesamte Faller Packaging Gruppe als Chief Executive Officer (CEO) zu übernehmen.
„Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist das wesentliche Element unserer Unternehmenspolitik. Das gilt auch für die langfristig geplante, geordnete und erfolgreiche Besetzung von Schlüsselpositionen im Management", betonte Dr. Michael Faller im Frühjahr; er führte die Geschäfte seit 33 Jahren. „Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit dem Beirat die Nachfolge der Unternehmensleitung langfristig geplant und vorbereitet", ergänzte Dr. Daniel Keesman, seit 2007 Geschäftsführer, Mitte März. Beide stehen dem Unternehmen auch nach der Übergabe der Verantwortung als Berater zur Seite. Unter ihrer Ägide hat sich Faller Packaging sehr positiv entwickelt – und 2023 erneut einen Umsatzrekord erlöst.
Anlass genug für packREPORT-Redakteur Matthias Laux, sich mit Dr. Michael Faller und Dr. Daniel Keesman zu einem exklusiven Podcast zu verabreden.
Herausgekommen sind 30 knackige, sehr persönliche Minuten – über die Anfänge, die zwischenmenschlichen Geheimnisse ihrer jahrzehntelangen Zusammenarbeit, die Entwicklungen des Gesamtmarktes, die nachträgliche Bewertung von strategischen Entscheidungen, die Kriterien einer erfolgreichen Nachfolgesuche und über das Leben nach dem Job.
„Wir wollen nicht Einkaufspreise vergleichen"
Christopher Feist, CEO & Co-Founder der Papair GmbH, im Interview
Im April wurde es publik: Die Papair GmbH hat mit der Harbour Investment Holding einen neuen strategischen Partner gewonnen, um die Produktion von PapairWrap, einer Luftpolsterfolie aus Papier, zu skalieren. Das siebenstellige Investment, so hieß es, ermögliche die Ausweitung von Produktionskapazitäten und die Erschließung neuer Märkte. Seit August 2023 produziert die Papair GmbH PapairWrap am eigenen Standort in Rethem an der Aller/Niedersachsen. Für die Herstellung wurde eine eigene Technologie und eine Produktionsanlage entwickelt. Geplant war der Produktionsstart bereits für März 2022; die pandemischen und weltpolitischen Ereignisse verzögerten die Lieferung von Technik und Bauteilen für die Anlage jedoch immer wieder. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit der Harbour Investment Holding werde neben der inhaltlichen Skalierung des Herstellungsprozesses auch auf der Weiterentwicklung von PapairWrap und anderen nachhaltigen Verpackungslösungen liegen.
Anlass genug für packREPORT-Redakteur Matthias Laux, sich auf der diesjährigen Fachpack in Nürnberg mit Christopher Feist, CEO & Co-Founder der Papair GmbH, zusammenzusetzen und zu sprechen: über die Auswahl des richtigen Packmittels, Kostenstrukturen – und seinen persönlichen Werdegang.
„Da war wirklich ein messbarer Mehrwert"
Micha Augenstein, Head of Product Management PACKAGING bei Herrmann Ultraschall, im Interview
Trotz steigendem Kostendruck haben viele Unternehmen die hohen Ausschussraten beim Verpacken von Lebensmitteln und Tierfutter akzeptiert. Dabei lasse sich der häufigste Grund für Ausschuss in Verpackungsmaschinen leicht vermeiden – mit Ultraschall als Siegeltechnologie. Herkömmliche Verfahren wie das Heißsiegeln könnten bei Verunreinigungen im Nahtbereich keine dichten Nähte erzeugen. Untersuchungen zeigten, dass die Siegelnahtfestigkeit um bis zu 88 Prozent abnehmen kann, wenn der Siegelbereich kontaminiert ist. Ultraschallsiegeln hingegen verdränge durch Vibrationen zuverlässig Produktreste, wodurch eine der Hauptursachen für Ausschuss eliminiert werde. Und genau hier kommt das Karlsbader Unternehmen Herrmann Ultraschall ins Spiel. Im Gespräch mit packREPORT-Redakteur Matthias Laux erklärt Micha Augenstein, Head of Product Management PACKAGING, unter anderem, wo ganz konkret ein generischer Kundennutzen liegen kann, welches Umdenken er im Verpackungssegment wahrnimmt und weshalb er der Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette einen sehr hohen Stellenwert beimisst.
„Es schlagen zwei Herzen in mir"
Julian Thielen, Head of „Made for Recycling" bei Interzero Recycling Alliance, im Interview
Die Recycling-Allianz des Kreislaufdienstleisters Interzero richtet sich mit ihrem Angebot an alle Unternehmen, die nicht nur ihre gesetzliche Pflicht zur Verpackungslizenzierung erfüllen wollen, sondern selbst Verantwortung für das Schließen von Recycling- und Rohstoffkreisläufen übernehmen. Die Expertinnen und Experten beraten zu recyclingfähigem Verpackungsdesign, unterstützen Hersteller bei Fragen rund um den Einsatz von Rezyklaten im Produktionsprozess und vergeben das Siegel „Made for Recycling Interzero". Plus: Mit dem neuen Service der Verpackungsentwicklung wolle man Unternehmen dabei unterstützen, nachhaltige und marktgerechte Lösungen für ihre Produkte zu finden. Anlass genug für packREPORT-Redakteur Matthias Laux, nach Köln zu reisen und am dortigen Unternehmenssitz mit Julian Thielen, Head of „Made for Recycling" bei Interzero Recycling Alliance (vormals Interseroh+), zu klären, warum mit der Europäischen Verpackungsverordnung PPWR die Zeiten des „wilden Westens" vorbei sind, weshalb er als Verpackungsingenieur früher mit dem Auto sechs Stunden durch Deutschland gefahren ist und welche noch bedeutendere Rolle die Primärverpackung in Zukunft spielen könnte.
„Es wird immer poppiger"
Jörg Schwan, Qualitätsmanagement-Beauftragter bei Talis Haftetiketten, im Interview
Talis produziert und veredelt hochwertige Rollenhaftetiketten für namhafte Kunden verschiedenster Branchen (unter anderem Kosmetik, Chemie, Nahrungs- und Genussmittel, Getränke/Spirituosen) in Deutschland und Europa. Das Unternehmen wurde 1985 in Tönisvorst bei Krefeld gegründet; heute fertigen ca. 100 Mitarbeitende im Schichtbetrieb mit einem umfangreichen Maschinenpark im UV-Flexo-, Offset-, Sieb- und Digitaldruck selbstklebende Rollenhaftetiketten. Im Gespräch mit packREPORT-Redakteur Matthias Laux erklärt Jörg Schwan, Qualitätsmanagement-Beauftragter bei der Talis Haftetiketten GmbH & Co. KG, welche Trends gerade den Etikettenmarkt bestimmen, was die Kunden aktuell umtreibt, welche Rolle Rezyklate spielen – und warum automatisierte Inspektionssysteme für die Qualitätssicherung unabdingbar sind.
„Sowas wie Werte kann man sich nicht antrainieren"
Timo Mosca, CEO der Mosca GmbH, im Interview
Als traditionelles, im Jahr 1966 gegründetes Familienunternehmen aus dem Odenwald entwickelt und produziert Mosca weltweit Umreifungsmaschinen, hochwertige Umreifungsbänder und komplexe Anlagen zur Sicherung von Transportgütern. So weit, so bekannt. Doch das Jahr 2023 hielt ein bedeutendes Ereignis in der langen Firmengeschichte bereit: die Eröffnung des neuen TechCenters für geprüft sichere Ladeeinheiten. Dort können Kunden die Transportsicherungen ihrer Waren seit einigen Monaten auf Herz und Nieren testen lassen: Auf unterschiedlichen Testständen rutschen, kippen und vibrieren die individuellen Ladeeinheiten. Unternehmen können mithilfe der erhobenen Daten ihre Sicherung schnell optimieren und die eingesetzten Ressourcen effizient minimieren – und erhalten gleichzeitig eine Grundlage für die Rechtssicherheit im Ernstfall.
Anlass genug für packREPORT-Redakteur Matthias Laux, ins winterliche Waldbrunn zu reisen und sich mit Timo Mosca, CEO der Mosca GmbH, am Firmensitz zu unterhalten über die Wurzeln und die DNA des Unternehmens, die Corona-Zeit, Tradition, Globalisierung, Disziplin, sozialen Austausch – und warum das Umreifen eine Minimalverpackung ist.
„Viele Pharmazeuten suchen nach neuen Lösungen"
Jürgen Bodenmüller, Business Development Director, Südpack Medica, im Gespräch.
Seit mehr als 30 Jahren ist Südpack Medica ein verlässlicher Partner für die Medizin-, Pharma- und Diagnostikindustrie. Hauptsitz in der Schweiz, Produktionsstandorte in Europa und den USA – doch diese internationale Ausrichtung schmälert bei dem Unternehmen keineswegs die Freude über einen nationalen Verpackungspreis: Im September wurde Südpack mit dem renommierten Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie NACHHALTIGKEIT ausgezeichnet.
Die Einreichung, ein recyclingfähiges Folienkonzept für Blisterverpackungen, das unter dem Namen „PharmaGuard" bereits am Markt zu finden ist, überzeugte die Jury „durch die sehr gute Ausformung der Kavitäten des Blisters und die ausgewogene PP-basierte Deckelfolie mit ihrem ausgezeichneten Durchdrückverhalten".
Jürgen Bodenmüller, Business Development Director bei Südpack Medica, spricht im aktuellen Podcast „AUSGEpackT" mit den beiden dfv-Redakteuren Martin Hirschmann und Matthias Laux unter anderem über die spezifischen Besonderheiten des Marktes für Pharmaverpackungen, die nicht zu unterschätzende Rolle der Verpackung in Bezug auf das Megathema Nachhaltigkeit – und was sich das Unternehmen von seinem anstehenden Messe-Auftritt auf der CPHI (24. bis 26. Oktober) in Barcelona erhofft.
„Das ist für uns auch ein Auswahlkriterium"
Morris Kurz, Chief Technology Officer bei der Hey Circle GmbH, im Interview.
Ende Juli wurde es offiziell vermeldet: Hey Circle, Anbieter von wiederverwendbaren Versand-Verpackungen für den E-Commerce, arbeitet ab sofort mit der Österreichischen Post zusammen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung fiel die Wahl auf das Münchner Start-up, das 40.000 Mehrweg-Versandtaschen bereitstellt. Wenige Wochen zuvor hatte der Bekleidungshersteller Trigema darüber berichtet, Mehrweg-Versandboxen von Hey Circle zu testen.
Grund genug für packREPORT-Redakteur Matthias Laux, bei dem jungen Unternehmen aus München mal nachzuhorchen. Dies geschah im Rahmen des LZ-Strategietages Verpackung & Nachhaltigkeit – und mit niemand Geringerem als mit Morris Kurz, Chief Technology Officer bei der Hey Circle GmbH.
Am Vorabend des aufsehenerregenden Branchenevents in Freiburg sprachen Morris Kurz und Matthias Laux unter anderem über Recyclingkreisläufe, nachhaltiges Retourenhandling im E-Commerce, mögliche Hürden beim Mehrwegversand – und wie sie gemeistert werden könnten. Viel Spaß damit!
From the publisher's feed