Unterstützte Kommunikation neu gedacht – mit Katja Sauter-Hannen
Was erwartet dich in dieser Folge?
Wie sich Katjas Blick von einem Defizitmodell zu einer ressourcenorientierten Haltung verändert hat
Welche Fragen Eltern und Lehrkräfte ihr am häufigsten stellen
Warum Reizüberflutung, unklare Abläufe oder fehlende Routinen typische Stolpersteine sind – und was dagegen hilft
Wie Hospitationen, visualisierte Tagespläne und enge Zusammenarbeit echte Entlastung schaffen
Welche Rolle Unterstützte Kommunikation (UK) spielt – und wie Piktogramme, Kommunikationsmappen oder Talker Kindern wortwörtlich eine Stimme geben
Warum Stärken wie Mustererkennung, Spezialinteressen oder Detailfokus viel öfter als Lernmotor gesehen werden sollten
Welche Chancen die ICD-11 für Diagnose, Unterstützung und Inklusion bringt
Wieso kleine mutige Schritte oft mehr verändern als große Pläne
Praktische Impulse aus dem Gespräch
Beobachtung statt Bewertung: Wie erkenne ich, was ein Kind wirklich braucht?
Struktur geben: Wie visuelle Pläne, Rituale und Routinen Sicherheit schaffen
Elternarbeit auf Augenhöhe: Warum Vertrauen und Transparenz so entscheidend sind
Fortbildungen, die wirken: Was Kolleg:innen brauchen, um UK und Inklusion umzusetzen
Perspektivwechsel: Stärken sehen – nicht nur auffälliges Verhalten
Kinder im Spektrum sind nicht zu laut, zu still oder zu anders –
sie denken, fühlen und lernen nur auf ihre eigene Weise.
Wenn wir diese Vielfalt ernst nehmen, kann Schule ein Ort werden,
an dem jedes Kind gesehen wird – mit allem, was es mitbringt.