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Axel Honneth (2023): Der arbeitende Souverän


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Eine normative Theorie der Arbeit
Wenn der Souverän, also die Bürger_innen, im Kapitalismus so sehr mit Arbeit beschäftigt sind, gehen Zeit und Räume für demokratische politische Prozesse verloren. Dies ist nicht kein bloß quantitatives, sondern auch und primär ein qualitatives Problem. Die gegenwärtigen Arbeitsverhältnisse beanspruchen die Menschen nicht nur übermäßig, vor allem sind sie alles andere als demokratisch organisiert. Dies ist einer der Hauptgründe, warum Menschen die Demokratie und die eigene Diskussions- und Gestaltungsmacht immer weniger erfahren. Nur mit einer Demokratisierung von Wirtschaft und Arbeit kann eine echte Demokratie entstehen.
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buch|essenzBy Friedrich-Ebert-Stiftung