Eine Wirtschaft, in der Märkte und Preise bestimmen, wie sich das Leben der Menschen und die Natur entwickeln, führt zu Krisen und verletzt die Würde der Menschen, die sich dann dem Faschismus zuzuwenden drohen. Eine antifaschistische Wirtschaftspolitik erfordert eine kluge, nach Wirtschaftszweigen differenzierte sowie demokratische Kontrolle von Märkten und Preisen, die eine angemessene und bezahlbare Versorgung mit wichtigen Gütern und Dienstleistungen garantiert.
Isabella Weber diskutiert in ihrem Buch diesen Zusammenhang und zahlreiche, vergleichsweise radikale Vorschläge, die an verschüttete linke Konzepte anknüpfen, die zu ihrer Zeit aber erfolgreich waren.