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buch|essenz episodes

  • Lisa Herzog (2025): The Democratic Marketplace
    How a More Equal Economy Can Save Our Political Ideals
    Wie lässt sich Demokratie gegen die Macht des Marktes verteidigen? Lisa Herzog verbindet in ihrem Buch Kritik an Ungleichheit und Kapitalismus mit konkreten Reformideen und plädiert für mehr demokratische Kontrolle über Arbeit, Eigentum und Zeit – ein anregender Impuls für aktuelle Debatten über Wirtschaftsdemokratie.
    19 min
  • Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey (2025): Zerstörungslust
    Elemente des de-mokratischen Faschismus
    Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey argumentieren: Autoritäre Bewegungen entstehen aus einem Gefühl blockierter Lebensperspektiven. Statusängste, Ungleichheit und enttäuschte Fortschrittsversprechen nähren eine politische Zerstörungslust. Sie fordern einen postliberalen Antifaschismus, der soziale Sicherheit, Teilhabe und demokratische Handlungsmacht stärkt!
    18 min
  • Shila Behjat (2025): Frauen und Revolution
    Frauen stehen weltweit an der Spitze neuer Protestbewegungen – häufig in autoritären Staaten. Shila Behjat zeigt, wie diese Bewegungen Gleichstellung mit dem Kampf um demokratische Rechte verbinden. Gerade ihre gewaltfreie, breite Mobilisierung macht sie zu einer wichtigen Kraft gegen autoritäre Herrschaft
    12 min
  • Kristina Lunz (2022): Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch
    Wie globale Krisen gelöst werden müssen
    Kristina Lunz fordert in ihrem Buch einen Paradigmenwechsel: Sicherheitspolitik müsse Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und Klimaschutz zusammendenken. Militarismus und Machtpolitik setzt sie Mediation, Prävention und internationale Kooperation entgegen. Das Buch liefert Impulse für die aktuelle Debatte um eine feministische Außenpolitik – auch aus Sicht der Sozialen Demokratie.
    11 min
  • Sheri Berman (2006): The Primacy of Politics
    Social Democracy and the Making of Europe’s Twentieth Century
    Sheri Berman beschreibt die Sozialdemokratie als prägende Ideologie des 20. Jahrhunderts, weil sie Demokratie und sozialen Zusammenhalt verbindet. Angesichts von Globalisierung und Migration plädiert Berman dafür, Solidarität nicht länger über Herkunft und Sprache, sondern über gemeinsame Werte zu definieren. Ihr Buch liefert eine historische Einordnung – und provokante Impulse für eine zukunftsfähige Programmatik.
    17 min
  • Milan Babić (2025): Geoökonomie
    Anatomie der neuen Weltordnung
    Was passiert, wenn Globalisierung nicht mehr Wohlstand verspricht, sondern strategisch eingesetzt wird? Der Politökonom Milan Babić erklärt, wie Lieferketten, Sanktionen und Industriepolitik zur neuen Währung der Macht werden – und weshalb das Ende der neoliberalen Ordnung unsere Demokratien vor unerwartete Konflikte stellt.
    15 min
  • Mark Schieritz (2025): Zu dumm für die Demokratie?
    Wie wir die liberale Ordnung schützen, wenn der Wille des Volkes gefährlich wird.
    Mark Schieritz widerspricht in seinem Buch der bequemen Erzählung von der allein schuldigen Elite. Demokratie, so seine These, gerät auch dann in Gefahr, wenn Bürger:innen Politik nur noch konsumieren. Er plädiert für mehr Verantwortung im Umgang mit „Volkswillen“, Desinformation und politischer Bequemlichkeit.
    13 min
  • Ezra Klein & Derek Thompson (2025): Der neue Wohlstand
    Was wir für eine bessere Zukunft tun müssen.
    Warum fehlen saubere Energie, bezahlbarer Wohnraum und moderne Infrastruktur? Nicht aus technischen Gründen, sondern weil Knappheit politisch erzeugt wird. Ezra Klein und Derek Thompson zeigen: Gut gemeinte Regeln bremsen Fortschritt – mit Folgen für Vertrauen und Demokratie. Ihre Antwort ist eine „Politik des Überflusses“: weniger Blockaden, mehr staatliche Handlungsfähigkeit.
    18 min
  • Philip Manow (2024): Unter Beobachtung
    Die Bestimmung der liberalen Demokratie und ihrer Freunde.
    Verfassungsgerichte sollen Freiheit schützen – doch ihr Einfluss erzeugt neue politische Reibungen. Der Politikwissenschaftler Philip Manow legt in „Unter Beobachtung“ nahe: Populismus kommt nicht von außen, sondern wächst im Inneren liberaler Demokratien, als Reaktion auf eine immer stärker „verrechtlichte“ Politik. Manows Diagnose führt zu einer provokanten Frage: Kann zu viel Recht der Demokratie schaden?
    16 min
  • Philipp Lepenies (2025): Souveräne Entscheidungen
    Vom Werden und Vergehen der Demokratie
    Demokratie wurde aus Unzufriedenheit, Hoffnung und dem Willen zur Veränderung geboren – nur durch aktives politisches Handeln bleibt sie lebendig. Demokratien zerbrechen nicht an fehlenden Institutionen, sondern an mangelnder Beteiligung, schwindenden Ideenwettbewerb und bröckelnden sozialen Zusammenhalt. Eine große Gefahr für die Demokratie geht daher von der Vereinzelung moderner Gesellschaften aus, weshalb wir uns auf die „Tugend der Tat“ zurückbesinnen sollten: Demokratie muss im Alltag eingeübt, in Vereinen, Diskussionen und konkreten politischen Entscheidungen erfahrbar werden. Um dieses Engagement zu motivieren, braucht es aber auch mutige Utopien und echte Verbesserungen im Alltag.
    17 min

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